Caritas startet Spendenaktion mit Gurkenglas auf der Mariahilfer Straße

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Im Rahmen der Gurkenglas-Aktion ruft die Caritas dazu auf, Kleingeld zu sammeln.
Im Rahmen der Gurkenglas-Aktion ruft die Caritas dazu auf, Kleingeld zu sammeln. - © Caritas
Am Mittwoch hat die Caritas mit einer Kundgebung auf der Wiener Mariahilfer Straße eine spezielle Spendenaktion gestartet: Unter dem Motto “In Sauren Gurken Zeiten kann jeder Cent helfen” soll Kleingeld in Gurkengläsern gesammelt werden und bis Ende September in einer beliebigen BAWAG-Filiale abgegeben werden. Die Einnahmen fließen in Hilfsmaßnahmen in Äthiopien und im Nahen Osten.

“Wenn wir im Jahr 2016 hinnehmen, dass Kinder verhungern, dann haben wir als Gesellschaft versagt”, befand Caritas Präsident Michael Landau. In Äthiopien seien derzeit aufgrund von Dürre 18 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Sieben Euro würden bereits genügen, um ein Kind für einen Monat zu ernähren.

Gurken-Kundgebung: Caritas startet Spendenaktion gegen Hunger

Die Sammelaktion findet heuer bereits zum dritten Mal statt. Zum ersten Mal gibt es dabei eine Videochallenge: Man isst die letzten Gurken aus einem Glas, trinkt das Essigwasser und nominiert drei Personen, es einem gleich zu tun. Das leere Glas wird dann für Kleingeld verwendet. Die Videos sollen mit dem Zusatz “#Gurkenchallenge” in sozialen Netzwerken oder auf der Homepage der Caritas veröffentlicht werden. Landau machte bei der heutigen Kundgebung den Auftakt.

Die Caritas engagiert sich neben akuten Hilfsmaßnahmen auch in langfristigen Programmen, die Hilfe zur Selbsthilfe leisten sollen, wie betont wurde. Die Situation habe sich global betrachtet bereits verbessert: “Alleine können wir es nicht, aber gemeinsam können wir den Hunger besiegen”, gab sich Landau zuversichtlich.

Die BAWAG spendet für jedes hochgeladene Video einen Euro und gemeinsam mit Western Union fix den Betrag von 60.000 Euro. Die Firma Staud’s unterstützt die Aktion ebenfalls – mit 1.000 Gläsern Essiggurken.

>> Spendenaufruf der Caritas

(apa/red)

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