Capitals-Präsident Schmid: "Die Jungen tragen den Erfolg"

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Capitals trotz Verletzungsmisere obenauf
Capitals trotz Verletzungsmisere obenauf - © vienna.at/sportsshooter.at
Selten haben sich die Vienna Capitals so über eine Länderspielpause gefreut wie diesmal. Die Rumpftruppe der Wiener hat Regeneration bitter nötig, zuletzt standen nur noch 14 Spieler auf dem Eis. Für Präsident Hans Schmid ist es in einer ersten Zwischenbilanz ein Verdienst der jungen Spieler, dass die Caps trotz der Verletzungsmisere den Kontakt zur Spitze halten konnten.

Den Wienern schienen in den letzten Runden verletzungsbedingt die Spieler auszugehen, Trainer Kevin Gaudet hatte zum 20. Saisonspiel gegen die Linzer Black Wings gerade einmal 14 Akteure zur Verfügung – nicht einmal drei volle Linien.

Die Capitals konnten die Partie trotz 0:2-Rückstands noch drehen, siegten 3:2. Mit 28 Punkten aus 20 Spielen liegen die Wiener auf dem dritten Rang der EBEL-Tabelle. Dass heuer besonders die jungen Spieler überzeugten, hat auch Schmid überrascht: “Die Jungen sind Träger des Erfolges, haben sich schnell in die Mannschaft eingefügt.”

Der “junge Weg” soll in Kagran weitergegangen werden. “Ich wünsche mir noch mehr junge Spieler”, sagt Schmid. Ein Programm der Junior Capitals in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen soll mehr Nachwuchs an das Team heranführen.

Dass das dichte Programm im Grunddurchgang (54 Spiele / Mannschaft) zu viel des Guten ist, glaubt Schmid nicht. In anderen Ländern würden ebensoviele Spiele ausgetragen, schließlich sei die EBEL eine Profiliga. Allerdings würde sich Schmid einen größeren Kader wünschen, “damit wir mehr tauschen könnten und mehr Ruhepausen hätten.”

Die Ziele des Präsidenten für den Grunddurchgang sind – wie könnte es anders sein? – in Drittel gegliedert: “Im ersten Drittel möchte ich unter den ersten Drei, im zweiten Drittel unter den ersten Sechs, und im dritten Drittel unter den ersten Vier sein.”

Weiter geht es für die Capitals am Freitag, 13.11., mit dem Duell gegen Rekordmeister KAC in Klagenfurt.

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