Call-Girl-Ring: Hauptverdächtiger wieder in Haft

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Der Hauptverdächtige in der Affäre um den Handel mit Prostiutieren aus Litauen ist erneut in U-Haft. Der Mann soll wieder junge Frauen aus Litauen nach Österreich gelotst und sie dann der Prostitution zugeführt haben.

Der 48-Jährige befindet sich seit Freitag in U-Haft. Einen diesbezüglichen Bericht der Info-Illustrierten “News” hat die zuständige Staatsanwaltschaft Korneuburg bestätigt. Er soll nach seiner bedingten Haftentlassung im Mai 2005 seine “geschäftlichen” Kontakte nach Litauen erneuert haben.


Zwei Frauen haben ausgesagt

Zwei Frauen hätten bisher gegen den Verdächtigen ausgesagt. Die Ermittlungen seien aber noch im “Anfangsstadium”. Untersucht wird wegen Menschenhandels, Erpressung, Nötigung und Vergewaltigung. Hinweise, dass auch Minderjährige neuerlich als Prostituierte arbeiten mussten, gibt es bisher nicht.


Prominente unter den Kunden

Der 48-Jährige musste bis Mai 2005 eine Haftstrafe abbüßen, weil er als Mitbetreiber eines Escort-Service zum Teil auch Minderjährige als Prostituierte eingesetzt hatte. Der Fall erregte 2004 großes Aufsehen, weil auch einige promiente Personen unter den Kunden gewesen sein sollen. Außerdem wurden die Abhörprotokolle in einer Zeitung im Wortlauf veröffentlicht. Dies schockierten wegen ihres menschenverachtenden Grundtons.

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