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Burgenland soll "studiengebührenfreie Zone" bleiben: SPÖ startet Petition

Unter dem Motto "Ja zur Bildung - Nein zu Studiengebühren" hat die SPÖ Burgenland eine Petition gestartet.
Unter dem Motto "Ja zur Bildung - Nein zu Studiengebühren" hat die SPÖ Burgenland eine Petition gestartet. ©APA (Sujet)
Mit einer Petition gegen die Einführung von Studiengebühren will die SPÖ Burgenland dafür sorgen, dass das Bundesland auch weiterhin eine "studiengebührenfreie Zone" bleibt.
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Kommen Studiengebühren?

Unter dem Motto: “Ja zur Bildung – Nein zu Studiengebühren” hat die SPÖ Burgenland eine Petition gegen Pläne zur Einführung von Studiengebühren durch die schwarz-blaue Bundesregierung gestartet. In den kommenden Wochen werde man unterwegs sein, um Partner für die Initiative zu suchen.

Man wolle dabei auch Lehrer, Schüler sowie Studierende ansprechen, sagte Initiator Kilian Brandstätter am Freitag. Studiengebühren seien “eine Bildungssteuer, die vor allem Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen besonders treffen”, kritisierte der Landtagsabgeordnete. Das Burgenland sei hingegen “studiengebührenfreie Zone – und das soll auch so bleiben”.

SPÖ Burgenland startet Petition gegen Studiengebühren

Die Petition könne hier unterzeichnet werden. Das Unverständlichste für ihn sei, dass ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz sich nun für Studiengebühren einsetze, “obwohl er selbst jahrelang Nutznießer dieses Systems war”, sagte Brandstätter.

“Unserer Meinung nach kann Bildung bei jungen Menschen kein Einsparungspotenzial sein”, stellte Landesrätin Astrid Eisenkopf fest. Durch Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen würden Studierende und ihre Eltern “ganz massiv” belastet. Schwarz-Blau habe schon im Jahr 2000 Studiengebühren eingeführt: “Damals haben 45.000 Studierende ihr Studium abgebrochen”, so Eisenkopf.

“Alle sozialen Schichten Österreichs” sollten an Universitäten studieren dürfen, sagte Abg. Klaudia Friedl. Die SPÖ fordere eine Erhöhung der Betreuungsverhältnisse durch mehr Professoren an den Universitäten und die Garantie eines offenen Hochschulzuganges. Es stimme, dass die Universitäten “chronisch unterfinanziert” seien. Jedoch wären die Studiengebühren bei der Uni-Finanzierung “ein Tropfen auf dem heißen Stein”, meinte Eisenkopf.

(APA/Red)

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