Bundespräsident Van der Bellen von Internationalem Auschwitz Komitee geehrt

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Alexander van der Bellen wird vom IAK geehrt.
Alexander van der Bellen wird vom IAK geehrt. - © AP Photo/Ronald Zak
Österreichs Bundespräsident Alexander van der Bellen erhält vom Internationalen Auschwitz Komitee (IAK) die “Statue der Erinnerung”. Anlässlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocaust und des 73. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz wird die Auszeichnung am 30. Jänner an Alexander van der Bellen überreicht.

“Die Auschwitz-Überlebenden sind Bundespräsident Van der Bellen dankbar für seine klare Haltung und seine deutlichen Worte”, betonte der IAK-Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner. Angesichts der “in europäischen Ländern anwachsenden Stimmung gegenüber Fremden und dem Ruf nach alten, vergifteten Rezepten” habe der Bundespräsident mit “seiner ruhigen und prononcierten Liberalität die Demokratie nicht nur in Österreich gestärkt und besonders junge Menschen für die Vielfalt der Demokratie gewonnen”.

IAK überreicht “Statue der Erinnerung” seit 2010

Seit 2010 verleiht das Internationale Auschwitz Komitee die “Statue der Erinnerung” an Persönlichkeiten, die sich ” die sich für die Verteidigung der Menschenrechte sowie gegen Intoleranz und Antisemitismus einsetzen” – darunter unter anderem Papst Franziskus, der frühere UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, der verstorbene Präsident Israels, Shimon Peres, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der britische Thronfolger Prinz Charles.

Internationales Auschwitz Komitee 1952 gegründet

Das Internationale Auschwitz Komitee wurde 1952 von Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau gegründet. Ziel ist es, die Interessen von Opfern und Hinterbliebenen zu vertreten sowie die Erinnerung an den Holocaust nicht vergessen zu lassen. In Auschwitz (Oswiecim) im von Nazideutschland besetzten Polen kamen während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft mehr als 1,1 Millionen Menschen ums Leben.

APA/Red.

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