Bundespräsident Van der Bellen holt Besuch in Liechtenstein nach

Bundespräsident Van der Bellen musste seinen ursprünglichen Besuchstermin in Liechtenstein verschieben.
Bundespräsident Van der Bellen musste seinen ursprünglichen Besuchstermin in Liechtenstein verschieben. - © APA/AFP/JOE KLAMAR
Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird am kommenden Dienstag seinen Besuch im Herzogtum Liechtenstein nachholen. Der geplante Termin im Jänner musste aus persönlichen Gründen verschoben werden.


Der ursprüngliche Besuchstermin im Jänner hatte aus persönlichen Gründen verschoben werden müssen. Allen anderen Nachbarländern hat das Staatsoberhaupt bereits einen Besuch abgestattet. Beim zweiten Treffen Van der Bellens mit Erbprinz Alois – die erste Begegnung fand im vergangenen Herbst beim Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter in Luxemburg statt – soll über die bilateralen Beziehungen, die aktuelle Situation in der Europäischen Union und das Thema Nachhaltigkeit gesprochen werden.

Empfang durch Erbprinz Alois

Van der Bellen und seine Frau Doris Schmidauer werden am Dienstag durch Erbprinz Alois und Erbprinzessin Sophie im Schloss Vaduz empfangen. Sie besuchen anschließend das Marxer Active Energy Building, ein Grünenergiehaus des Wiener Architekten Anton Falkeis, sowie die Heiztechnik-Firma Hoval. Außerdem wird der Präsident mit österreichischen Studenten in der Universität von Liechtenstein zusammentreffen. Am Abend erfolgt die Heimreise nach Wien.

Fürstenfamilie ursprünglich aus Österreich

Österreich und das Fürstentum Liechtenstein pflegen traditionell ein gutes Verhältnis, auch wenn das 160 Quadratkilometer große Land mit seinen etwa 38.000 Einwohnern noch stärker an die Schweiz angelehnt ist. Liechtenstein verwendet als Währung den Schweizer Franken und hat eine Zollunion mit der Eidgenossenschaft. Die Fürstenfamilie stammt allerdings ursprünglich aus Österreich und hat dort bedeutende Vermögenswerte, etwa das prunkvolle Gartenpalais Liechtenstein in Wien-Alsergrund.

(APA/red)

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