Bundespräsident Fischer sieht “zu wenig Solidarität” für Asylwerber

1Kommentar
Asyl sei laut Fischer "Kein parteipolitisches Thema"
Asyl sei laut Fischer "Kein parteipolitisches Thema" - © AP
Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer ortet beim Thema Asyl generell zu wenig Solidarität.

“Es ist zu wenig Solidarität vorhanden, und es soll nicht einer auf den anderen mit dem Finger zeigen, sondern es sollen sich alle gemeinsam bemühen”, sagte der Präsident am Mittwochabend gegenüber der ORF-“Zeit im Bild”.

“Kein parteipolitisches Thema”

“Das ist kein parteipolitisches Thema. Ich verurteile es scharf, wenn versucht wird, daraus parteipolitisches Kapital in irgendeiner Weise zu schlagen, weil das geschieht ja letztlich auf dem Rücken von Flüchtlingen und Flüchtlingskindern und Flüchtlingsfamilien”, sagte Fischer. Sowohl Europa als auch Österreich seien in dieser Frage gefordert.

Abschiebung verhindert

Jene Afghanin, deren für Mittwoch vorgesehenen Abschiebung nach Bulgarien infolge ihres verbalen Protests und der daraufhin erfolgten Weigerung des Kapitäns einer Austrian-Maschine nicht durchgeführt wurde, wurde unterdessen am Mittwochnachmittag aus der Schubhaft entlassen. Ob die Schubhaft über Laila P. rechtmäßig gewesen ist, darüber entscheidet nun das Bundesverwaltungsgericht, sagte ihr Anwalt gegenüber der APA.

>> AUA-Pilotin verhinderte Abschiebung

(APA)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


1Kommentar

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel
Werbung