Bürgermeister erhält Goldenes Kaffeesiederkännchen

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Ganz offizielle Kaffeesieder sind jetzt BM Michael Häupl und Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler
Ganz offizielle Kaffeesieder sind jetzt BM Michael Häupl und Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler - © Gerhard Fally
Am Montag Abend verlieh der Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer im Café Sperl die höchste Auszeichnung der Wiener Kaffeesieder, das Goldene Kaffeesiederkännchen, in einer feierlichen Zeremonie an Bürgermeister Dr. Michael Häupl, KommR Dkfm. Elisabeth Gürtler, Architekt Gregor Eichinger und den Inhaber des Café Sperl, Manfred Staub.

Mit dieser besonderen Auszeichnung würdigen die Wiener Kaffeesieder jährlich jene Personen, die sich mit ihrem Wirken und Handeln besonders für die Wiener Kaffeehauskultur einsetzen. Mit der goldenen Anstecknadel in der Form eines Kaffeekännchens erhalten die Preisträger eine damit verbundene Ehrenmitgliedschaft im Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer.

Berndt Querfeld, Obmann des Fachgruppe der Wiener Kaffeehäuser, würdigte den Bürgermeister der Stadt Wien als Schutzpatron der Wiener Kaffeehäuser und als Botschafter der Wiener kulinarischen Dreifaltigkeit, bestehend aus Beisl, Heuriger und dem Wiener Kaffeehaus.

Armin Thurnher, Herausgeber des Falter, verwies auf die Werke und die Offenheit von Architekt Gregor Eichinger und seine Verdienste rund um das Kaffeehaus. Vom Designprojekt rund um die Neugestaltung des Kaffeehauses bis hin zum Café Stein. Das Kaffeehaus sei, so zitiert Thurnher den Architekten Gregor Eichinger, ein „Gastroformat ohne Ablauf, hier ist nichts festgelegt, hier kann jeder sein was er will. Es ist wie auf einem großen Platz in einer südlichen Stadt. Das Kaffeehaus muss ein Teil der urbanen Öffentlichkeit einer Stadt sein.“

Der Inhaber des Café Sperl wurde von Maximilian K. Platzer geehrt. Dieser präsentierte die bewegte Geschichte von Manfred Staub und dessen Kaffeehaus mit zahlreichen persönlichen Geschichten und Schnurren aus dessen Leben.

Preisträger am Ball der Kaffeesieder

Die Preisträger werden am 55. Ball der Wiener Kaffeesieder, am 10. Februar 2012, als Ehrengäste geladen sein. Der Ball der Wiener Kaffeesieder verspricht mit rund 6.000 Gästen nicht nur das größte, sondern auch wohl das spannendste und aufregendste Ballerlebnis des Jahres zu werden. KR Maximilian K. Platzer, Ballvater des Wiener Kaffeesiederballs, kündigt für dieses Jahr eine einzigartige Ballnacht unter dem Motto „Wiener Melange“ an. „Wir Wiener Kaffeesieder sind bekannt für unsere Tradition – aber auch für unser Augenzwinkern.“ In diesem Sinne wird der 55. Ball der Wiener Kaffeesieder der klassischen, glamourösen Wiener Balltradition in historischem Ambientefolgen und mit viel Amüsantem und Überraschendem die Gäste in eine unvergessliche Ballnacht entführen. Eleganz pur mit Pfiff versprechen bereits die Solisten der Wiener Staatsoper bei der Eröffnung. „Wir sind ein traditioneller, eleganter Ball, der sich der modernen, urbanen Gesellschaftöffnet und mit dieser amüsant kokettiert“, so KR Maximilian K. Platzer. Das abwechslungsreiche, spannende Programm am Ball der Kaffeesieder verspricht beschwingtes Tanzvergnügen bis in die frühen Morgenstunden.

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