Wer kennt schon die Vornamen dieser Personen, die niemandem ein Begriff sind?” Er, Bucher, nehme jedenfalls den “Privatkrieg gegen Stronach gerne auf”. “Stronach konnte nicht verkraften, dass ich der erste Mensch war, der auf sein Geld verzichtete – das hat er noch nie erlebt”, goss der Bündnisobmann weiter Öl ins Feuer. Zuerst habe Stronach “Pferde gekauft, dann Fußballer, dann Politiker – das geht nicht”, so Bucher. “Stronach hat ja sogar bestätigen müssen, mir 500.000 Euro geboten zu haben.”
Die vom BZÖ abgeworbenen Abgeordneten seien zudem “keine Größen, sondern Söldner”, meinte er. Ein gemeinsames Bild des verstorbenen BZÖ-Gründers Haider mit seinem nun abtrünnigen Parteifreund Markowitz wurde vor Beginn des Pressegesprächs jedenfalls aus den Räumlichkeiten der Fraktion getragen.
Angesprochen auf die zuletzt schwachen Umfragewerte, die für einen neuerlichen Einzug ins Parlament nicht reichen würden (zwei bis drei Prozent), sagte der Politiker, “das ist nicht aussagekräftig; das hat auch keine Auswirkung auf unsere Strategie”. Jedenfalls wollten sich er und Parteifreundin Ursula Haubner nicht als “Überbleibsel” bezeichnet wissen: “Das bin ich nicht – und dabei spreche ich auch für die anderen zwölf”, so Haubner.