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Brite Jarvis triumphierte zum dritten Mal auf dem Erzberg

Der Brite Graham Jarvis hat sich am Sonntag zum dritten Mal den Sieg beim Erzberg-Rodeo gesichert. Bei der 22. Auflage des Extrem-Enduro-Bewerbs in der Steiermark gewann er das abschließende "Hare Scramble" in Rekordzeit. 2 Stunden und 18 Minuten benötigte Jarvis, der bereits 2013 und 2015 am Erzberg gewonnen hatte. Im Vorjahr hatte er sich den Sieg mit drei anderen Fahrern teilen müssen.

Heuer meisterte der 41-Jährige auf seiner Husqvarna den Weg zum Ziel in der Erzbergarena souverän. Jarvis setzte sich nach dem zweiten Checkpoint an die Spitze und gab diese nicht mehr ab. Der polnische Fünffachsieger Taddy Blazusiak kämpfte indes mit einem gebrochenen Bremshebel und kam als Achter nicht in die Spitzenplätze.

Nur 9 der 500 im Paradebewerb angetretenen Fahrer schafften es am Ende innerhalb des Zeitfensters von vier Stunden ins Ziel. Der mit Hoffnungen auf den Sieg angetretene Niederösterreicher Lars Enöckl (KTM) musste sich kurz vor dem Finish in einer Schlüsselstelle auf Platz zwölf liegend geschlagen geben. Zweiter wurde mit über einer halben Stunde Rückstand Cody Webb (USA), gefolgt von Alfredo Gomez (ESP) und, mit Respektabstand, Mario Roman (ESP).

“Der Ausgang des Rennens war nicht vorauszusehen, ich habe mir das über die Jahre hier hart erarbeitet. Ich hatte einen sehr guten Start, das war, glaube ich, mein großer Vorteil”, meinte Sieger Jarvis. Organisator Karl Katoch sprach von einem würdigen alten und neuen Champion: “Graham Jarvis ist in einer eigenen Liga gefahren, der Sieg war mehr als verdient.”

Der “Berg aus Eisen” zeigte auch dieses Jahr trotz entschärfter Strecke seine Tücken. Während sich die Elite den Schlüsselstellen näherte, mussten sich dutzende Starter aus den hinteren Reihen bereits nach den ersten Schottertrassen entkräftet dem Erzberg beugen. Klassiker wie Machine, Badewanne, Carl’s Dinner und Dynamite erwiesen sich auf der 35 km langen Strecke als gewohnt fordernd.

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