Braunbär M13 in Graubünden abgeschossen

Der Braunbär M13 ist am Dienstag im Schweizer Kanton Graubünden abgeschossen worden. Das teilten die schweizerischen Behörden mit, die das Tier als Sicherheitsrisiko eingestuft hatten. M13 war im vergangenen Jahr auch in Tirol unterwegs gewesen und hatte der Polizei im April indirekt Hilfestellung geleistet: Auf der Suche nach ihm wurde die Leiche eines 40-jährigen Südtirolers gefunden.


In Spiss im Bezirk Landeck entdeckten die Beamten damals den leblosen Körper des Mannes, der – wie sich herausstellte – durch Gewalt ums Leben gekommen war. Wegen Mordes müssen sich seit Dienstag dessen Witwe und ihr mutmaßlicher Geliebter in Ravensburg vor Gericht verantworten.

Der Bär hatte im Herbst und nun auch nach dem Winterschlaf seine Nahrung immer wieder in Siedlungen gesucht, war Menschen am Tag gefolgt und hatte trotz wiederholter Vergrämungsaktionen überhaupt keine Scheu mehr gezeigt. Anfang April 2012 war M13 in Nauders am Reschenpass gesichtet worden, einige Wochen später hatte er in Pfund im Bezirk Landeck Bienenstöcke geplündert und ein Bienenhaus zerstört. Der mit einem Peilsender ausgestattete M13 war zuvor in Südtirol unterwegs.

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