Brand in New Yorker Wohnhaus forderte mindestens zwölf Tote

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Bei einem Brand in einem Wohnhaus in New York sind am Donnerstagabend (Ortszeit) mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen, darunter ein einjähriges Kind. Möglicherweise gebe es noch mehr Todesopfer, da sich vier weitere Menschen in kritischen Zuständen befänden, sagte Bürgermeister Bill de Blasio bei einer Pressekonferenz.

Mit Blick auf die Opferzahl sprach de Blasio von einer der schwersten Brandkatastrophen seit “vielen, vielen Jahren”. Ein Feuerwehr-Kommandant ergänzte bei der Pressekonferenz, die Toten seien im Alter “von einem Jahr bis über 50 Jahre”. Es gebe 15 Menschen mit schweren Verletzungen.

Feuer breitete sich schnell aus

Das Feuer war einem Bericht der “New York Daily News” zufolge am Abend gegen 19.00 Uhr Ortszeit (01.00 Uhr MEZ) im zweiten Stockwerk eines fünfstöckigen Gebäudes nahe des Zoos im Stadtteil Bronx ausgebrochen und hatte sich schnell nach oben ausgebreitet. Die Brandursache war zunächst unklar.

Medienberichten zufolge wurden zwei der Toten in einer mit Wasser gefüllten Badewanne gefunden, wo sie offenbar vor dem Brand Schutz gesucht hatten. Die Feuerwehr konnte zwölf Menschen vor den Flammen retten. Die Suche nach weiteren Opfern dauerte an.

170 Feuerwehrleute im Einsatz

Nach Angaben der Feuerwehr waren bei dem Einsatz rund 170 Feuerwehrleute im Einsatz. Diese kämpften bei Temperaturen um minus zehn Grad Celsius gegen die Flammen.

Eines der tödlichsten Feuer in der Bronx hatte es 2007 gegeben: Bei dem Brand kamen neun Kinder und ein Erwachsener ums Leben. Ein defekter Heizlüfter hatte das Feuer verursacht.

(APA/dpa/ag)

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