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Bodenversiegelung: Österreich "verbaut" sich seine Zukunft

Österreich ist in Sachen Bodenversiegelung Vorreiter.
Österreich ist in Sachen Bodenversiegelung Vorreiter. ©APA/dpa/Wolfram Kastl
Kaum sonst wo in der EU wird so viel Boden verbaut wie in Österreich. Das ist nicht nur bei Unwettern problematisch, auch den Klimawandel heizt das ordentlich an.

In der Wiener Innenstadt steigen die Temperaturen im Hochsommer nicht selten weit über 30 Grad und fallen nur selten unter 20 Grad Celsius. Grund ist die hohe Verbauung und wenige Grünfläche, die bei heißen Temperaturen kühlen könnten.

Bodenversiegelung beschleunigt den Klimawandel

Die Wiener City zeigt dabei, was in Österreich leider Alltag geworden ist. Die Bodenversiegelung im Land ist eine der höchsten im EU-Schnitt, freie Flächen werden zunehmend mit Straßen, Plätzen oder Gebäuden verbaut. Was nicht nur für heiße Sommer sorgt, sondern auch den Klimawandel anheizt.

Zwölf Hektar täglich verbaut

Freie Flächen gelten nämlich als natürliche Speicher für Wasser und CO2, durch Verdunstung spenden sie auch an heißen Sommertagen noch etwas Frische. In Österreich werden seit dem Jahr 2000 pro Tag jedoch zwölf Hektar Wiesen, Äcker und Wälder verbaut. In Zukunft wird ein Wert von 2,5 Hektar pro Tag angestrebt.

Bauten gehen in die Breite

Keine große Hilfe ist die Mentalität der Österreicher, eher in die Breite als in die Höhe zu bauen. So braucht die wachsende Bevölkerung vergleichsweise viel Platz. Bei einer Steigerung von 10 Prozent in den letzten Jahren hat die Bodenversiegelung vergleichsweise um 24 Prozent zugenommen.

(APA/red)

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