BMW i3: Sammelklage fordert US-Verkaufsstopp

In den USA wird der Verkaufsstopp des BMW i3 gefordert.
In den USA wird der Verkaufsstopp des BMW i3 gefordert. - © Jon Furniss/Invision/AP
Wegen angeblicher Sicherheitsmängel fordern Kläger in den USA einen sofortigen Verkaufsstopp für bestimmte Modelle des BMW-Elektroautos i3. Wenn sich die Batterie leere könne die Geschwindigkeit plötzlich ohne Vorwarnung auf 70 Kilometer pro Stunde fallen, hieß es in der bei einem Bundesgericht in Los Angeles eingereichten Sammelklage.

Dies gefährde die Sicherheit der Insassen und anderer Verkehrsteilnehmer, sagte Anwalt Jonathan Michaels von der Anwaltskanzlei MLG Automotive Law am Mittwoch. BMW müsse den Verkauf stoppen und den i3 auf eigene Kosten reparieren. Zudem forderte Michaels eine Entschädigung für die betroffenen i3-Besitzer. BMW lehnte eine Stellungnahme ab.

Kunden können den i3 mit einem sogenannten Range Extender bestellen – einem kleinen Benzinmotor, der anspringt wenn die Batterie fast leer ist und die Reichweite des Fahrzeugs fast verdoppelt. Der Klage zufolge könne dabei jedoch die Geschwindigkeit bei hoher Belastung ohne Vorwarnung deutlich abfallen, beispielsweise wenn das Auto eine Steigung hochfährt oder vollbesetzt ist.

(APA)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen