Bilanz der Polizei nach Frequency-Festival 2017: 150 Anzeigen

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Auch Alkotests wurden von der Polizei am Frequency-Festival durchgeführt.
Auch Alkotests wurden von der Polizei am Frequency-Festival durchgeführt. - © APA (Sujet)
“Größtenteils ruhig” ist das Frequency-Festival 2017 in St. Pölten aus polizeilicher Sicht verlaufen. Es gab 150 Anzeigen, die überwiegend Geldbörsen- und Handydiebstähle betrafen. Auch eine größere Anzahl von Suchtmitteldelikten zeigt sich in der Bilanz. Das Rote Kreuz hatte deutlich mehr zu tun.

Das Rote Kreuz behandelte deutlich mehr Festivalgäste als im Vorjahr, wurde am Freitagnachmittag in einer Aussendung Bilanz gezogen. Verzeichnet wurden um rund 600 Versorgungen mehr als beim Frequency 2016. Behandelt wurden hauptsächlich kleinere Verletzungen wie Schnittwunden und Abschürfungen sowie allergische Reaktionen nach Insektenstichen, viele Besucher hatten auch mit Kreislaufbeschwerden aufgrund der Hitze zu kämpfen. Lebensbedrohliche Notfälle gab es keine. Insgesamt leisteten 430 Sanitäter ehrenamtlich mehr als 10.000 Einsatzstunden.

Frequency: Ablauf aus polizeilicher Sicht “größtenteils ruhig”

Bei Lenker- und Fahrzeugkontrollen während der Abreise wurden vier durch Drogen beeinträchtigte und ein alkoholisierter Lenker aus dem Verkehr gezogen, berichtete die Polizei. Am Freitag kam es bei der Abreise zu Verkehrsbehinderungen rund um das Festivalgelände. Zudem war der Hauptbahnhof St. Pölten überfüllt, der Zugang musste laut Polizei teilweise unterbunden werden.

An den drei Festivaltagen von Dienstag bis Donnerstag wurden jeweils rund 40.000 Besucher verzeichnet, teilte die Exekutive mit. Vor den Bühnen wurden vermehrt Wertgegenstände aus Rucksäcken gestohlen. Zeltschlitzer wurden bisher nicht angezeigt – die Polizei führt dies auf ihre Präventionsarbeit zurück. Die Anzahl der Delikte werde jedoch noch steigen, weil erwartet wurde, dass einige Opfer erst nach ihrer Rückkehr nach Hause bei der Polizei Anzeige erstatten.

(APA/Red)

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