Vienna Online » Wien – 20. Bezirk http://www.vienna.at VIENNA Thu, 03 Sep 2015 23:18:15 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Wildtiersichtungen: Mehrere tausend Füchse leben in Wien http://www.vienna.at/wildtiersichtungen-mehrere-tausend-fuechse-leben-in-wien/4440698 http://www.vienna.at/wildtiersichtungen-mehrere-tausend-fuechse-leben-in-wien/4440698#comments Wed, 02 Sep 2015 12:00:33 +0000 http://4440698 Walter hat die Meldungen über Wildtiersichtungen auf der Ende Mai gestarteten Internetplattform www.stadtwildtiere.at ausgewertet, teilte die Vetmeduni am Mittwoch mit.

Wildtiersichtugen in Wien: 300 Füchse

Ziel der Plattform ist es, mit Hilfe der Bevölkerung die in Wien lebenden Wildtiere zu dokumentieren und ihre Verbreitung zu erfassen. In den ersten drei Monaten wurden insgesamt rund 1.000 Sichtungen gemeldet, darunter rund 300 Füchse.

In diesen Bezirken sieht man Füchse

Vor allem in den westlichen Bezirken wie Hietzing und Penzing zeigten sich die Füchse, und das vorwiegend in der Nacht. In den eher an Agrarland grenzenden, östlichen Bezirken wie Floridsdorf und Donaustadt gab es dagegen weniger Sichtungen. Selbst in der Nähe von Sehenswürdigkeiten im städtischen Raum wie dem Schloss Schönbrunn wurden schon Füchse gesehen.

Warum Füchse in Wien leben

“Füchse leben in der Stadt, weil sie hier alles finden, was sie zum Leben brauchen”, sagte Walter, die ihre Ergebnisse heute, Mittwoch, bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Göttingen (Deutschland) präsentiert. Das seien einerseits Essbares wie etwa Fallobst und Mäuse, andererseits Plätze wie Gebüsche oder Hohlräume, die Raum für Nachwuchs und Ruhe böten.

>>Baby-Fuchs im Wiener Wohnpark Alt-Erlaa gefunden

(apa/red)

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Kulturfestival “Wienwoche” 2015: Infos zum diesjährigen Programm http://www.vienna.at/kulturfestival-wienwoche-2015-infos-zum-diesjaehrigen-programm/4440961 http://www.vienna.at/kulturfestival-wienwoche-2015-infos-zum-diesjaehrigen-programm/4440961#comments Wed, 02 Sep 2015 11:29:42 +0000 http://4440961 Programm stehen bis 3. Oktober unter anderem eine Geisterbahnfahrt im Prater durch den “Graus der Geschichte”, ein queerer Boxklub und Veranstaltungen zur aktuellen Asyldebatte.

“Es kann nur viele Harmonien geben”, erklärte Organisator Can Gülcü in einer Pressekonferenz am Mittwoch das diesjährige Festivalmotto: “Wie diese Harmonien aussehen können, wird nicht nur im Konsens, sondern manchmal auch in Konflikten entschieden.”

Eröffnungsparty am 18. September

Zum Auftakt der vierten Ausgabe der “Wienwoche” wird jedenfalls eine “taktlose Revue” versprochen: Frei nach Wolfgang Amadeus Mozart heißt es bei der Eröffnungsparty am 18. September “Beym Arsch ist’s finster”. Dabei werden im Fluc Musiker wie das Fatima Spar Quintett, Catch Pop String Strong, Esrap oder Nitro Mahalia feat. Gustav Wiener Klassiker neu interpretieren. Ziel ist, ein Stadtbild jenseits von Kitsch und Klischees zu präsentieren.

Mehrere Programmpunkte widmen sich der aktuellen Asyl- und Flüchtlingsdebatte: Basierend auf Auszügen von Elfriede Jelineks Stück “Die Schutzbefohlenen” hat Dieter Kaufmann das Musiktheater “Lampedusa” komponiert. Aufgeführt wird das Werk am 27. September im Odeon Theater. Dabei singen junge Darsteller gegen menschenfeindliche europäische Grenzpolitik. Am selben Abend wird auch die Dokumentation “Auf nach Europa” gezeigt. Dafür hielt der ehemalige “Sans Papiers” (“Ausweislose”) Mohamed Mouaz die Stationen seiner Flucht von Algerien nach Wien filmisch fest.

17 Projekte bei der “Wienwoche”

Die “Wienwoche” realisiert insgesamt 17 Projekte. Dazu zählt weiters auch eine Geisterbahnfahrt im Prater durch den “Graus der Geschichte” in der österreichische Vergangenheit. Der queer-feministische “Jewish Renaissance Boxing Club” will unterdessen an die Tradition jüdischer Sportvereine in Wien anknüpfen. Bei “Money Walks” werden die Wände von Banken und Wirtschaftsinstitutionen zu Leinwänden für Kurzfilme. Im derzeit geschlossenen Weltmuseum wird gefragt: “Wer hat Angst vor dem Museum?” Eine Antwort soll eine Ausstellung lateinamerikanischer Künstler geben.

“Wir sehen uns nicht weniger als die CliniClowns ohne Grenzen, die künstlerisch alle Stücke spielen – von Akupunktur bis zur offenen Herz-OP”, umriss Organisatorin Radostina Patulova den Zweck des Festivals. Ziel sei, “Utopien realer werden zu lassen”. Man verstehe sich als “Marktplatz einer aktiven Zivilgesellschaft”, fügte Gülcü hinzu. Die beiden Kuratoren verantworten die “Wienwoche” zum letzten Mal. Mit 1. Jänner 2016 werden Natasa Mackuljak und Ivana Marjanovic diese Aufgabe übernehmen. Das Gesamtbudget beträgt 453.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch die Stadt Wien.

Der Eintritt ist frei – mehr Informationen hier.

(APA/Red.)

 

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Wiener Bäder verzeichnen bereits jetzt besten Sommer aller Zeiten http://www.vienna.at/wiener-baeder-verzeichnen-bereits-jetzt-besten-sommer-aller-zeiten/4439950 http://www.vienna.at/wiener-baeder-verzeichnen-bereits-jetzt-besten-sommer-aller-zeiten/4439950#comments Tue, 01 Sep 2015 12:43:52 +0000 http://4439950 Damit ist das bisherige Allzeit-Gesamthoch von 2003, als in der Gesamtsaison 3,134.519 Bäderbesucher gezählt worden waren, bereits übertroffen. Und das, obwohl die Anlagen noch bis 20. September offen sind.

Badesommer in Wien bricht alle Rekorde

Wobei die Sommermonate für sich allein betrachtet keine Spitzenreiter waren, wie aus der Statistik der zuständigen MA 44 hervorgeht. Juni und Juli schafften es in der bis 1945 zurückgehenden Tabelle jeweils auf Platz vier – mit rund 784.000 bzw. 1,17 Mio. Menschen. Der August belegte mit gut einer Million den zweiten Rang – nach 1,13 Mio. Besuchern im Jahr 1992.

Während für die bisherige Rekordsaison 2003 noch 59 Badetage (mehr als 20.000 Gäste, Anm.) nötig waren, reichten dieses Jahr nur 46 Tage, um diesen Bestwert in den Schatten zu stellen. Spitzentage mit über 80.000 Besuchern wurden heuer bisher schon zwölf gezählt, 2003 waren es lediglich zwei.

Ein paar Eindrücke aus den Wiener Bädern finden Sie hier.

(apa/red)

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Die besten Beiträge unserer Leserreporter im Sommer 2015 http://www.vienna.at/die-besten-beitraege-unserer-leserreporter-im-sommer-2015/4439579 http://www.vienna.at/die-besten-beitraege-unserer-leserreporter-im-sommer-2015/4439579#comments Tue, 01 Sep 2015 10:39:20 +0000 http://4439579

Skurriles, kulturelle Events, Sichtungen von Promis, Einsätze von Polizei, Rettung und Feuerwehr und vieles mehr sind die Themen, zu denen uns die VIENNA.at-Leserreporter regelmäßig Bilder und Infos zukommen lassen. Der Juli und August 2015 bildeten da keine Ausnahme – eine Sommerpause gab es für unsere emsigen Leserreporter nicht.

Die besten Leserreporter-Beiträge des Sommers

Ob die Aufbauarbeiten zur Filmpremiere von “Mission Impossible” in Wien, eine Sichtung von Lugner und “Spatzi” bei der Beachvolleyball-EM oder ein Fahrrad, das von Bauarbeitern kurzerhand aus dem Weg gehängt wurde – unsere Leserreporter ließen es sich nicht nehmen, uns ihre Eindrücke zuzuschicken, was im Veröffentlichungsfall natürlich auch immer mit einem Honorar abgegolten wird. Hier finden Sie noch einmal eine Auswahl der besten Beiträge, die im Juni 2015 veröffentlicht worden sind.

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Leserreporterin Alena R.

Vom Mittelaltermarkt bis zur Promi-Sichtung

“Montur und Pulverdampf” lautete auch dieses Jahr im Juli wieder das Motto des Mittelaltermarkts im Heeresgeschichtlichen Museum. Beeindruckende Kostüme, spektakuläre Shows und authentische Kulinarik aus vergangenen Zeiten beeindruckten unsere Leserreporterin Alena R., die uns Bilder davon zukommen ließ. Mehr dazu hier.

Viel Wirbel herrschte rund um die Weltpremiere zum Actionfilm “Mission Impossible: Rogue Nation” in der Wiener Staatoper. Tom Cruise besuchte Wien, der Ring wurde für den Ansturm der Besucher gesperrt. Die Vorbereitungen vor der Oper hielt Leserreporter Jan H. für uns fest.

Anfang August lockte die Beach Volleyball EM auch viele Wienerinnen und Wiener nach Klagenfurt. Darunter auch Baumeister Richard Lugner und seine Frau “Spatzi”. Leserreporter Peter S. bewunderte die auch bei einem Sport-Event wie diesem stets “perfekt gestylte” Cathy. Den Bericht zu seiner “Promi-Sichtung” lesen Sie hier.

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Leserreporter Peter S.

Ein Rad in luftiger Höhe – und ein Flüchtlingscamp auf der Donauinsel?

Ein Radfahrer, der seinen Drahtesel auf einer Baustelle in Wien-Floridsdorf abstellte, behinderte damit offenbar die Arbeiter. Diese reagierten auf originelle Weise – wovon Leserreporter Dawid A. uns einen Schnappschuss schickte. Den Bericht des störenden Fahrrads in einer etwas anderen “Parkposition” finden Sie hier.

Bei seiner Fahrt zur Wiener Donauinsel wurde Leserreporter Andreas L. in der S-Bahn Ohrenzeuge eines hoch emotionalen Streits, bei dem einige der Fahrgäste sich über ein vermeintliches Flüchtlingscamp auf der Donauinsel aufregten. Was wirklich dahintersteckte und warum sich die Gerüchte als haltlos erwiesen, lesen Sie hier.

Ein Besuch bei der Street Parade

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Leserreporter Rainer V.

Die Street Parade lockte am vergangenen Wochenende zahlreiche Feierlustige an den Wiener Ring – Leserreporter Rainer V. war einer von ihnen. Wie bei dem schrillen Umzug getanzt und nach Herzenslust bei absolutem Kaiserwetter gefeiert wurde, hat er uns mit diesen Bildern gezeigt.

Einsätze von Rettung und Feuerwehr

Kleine Ursache, große Wirkung: Ein angebranntes Essen sorgt für einen Feuerwehr-Großeinsatz beim Palais Auersperg in Wien-Josefstadt. Beobachtet hat das Aufgebot der Einsatzkräfte Leserreporter Andreas L. VIENNA.at hat bei der Feuerwehr die Hintergründe des Einsatzes erfragt – alle Infos hier.

“Ich hab gesehen, wie ein Notarzthubschrauber links vor der in Bau befindlichen Südbahnhofbrücke bei der Gudrunstraße gelandet ist,” berichtete Christian L. aus dem Sonnwendviertel in Favoriten. Was hinter dem Notarzthubschrauber-Einsatz steckte, lesen Sie in diesem Beitrag.

Leserreporter werden – alle Infos

Falls auch Sie uns demnächst einen spannenden Leserreporter-Beitrag von einer ungewöhnlichen Beobachtung, einem Event oder auch einem Unfall zukommen lassen möchten, die Sie in Wien beobachtet haben: So werden Sie Leserreporter für VIENNA.at.

 

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VIENNA.at fragt Wiener vor der Wahl: Wer wird Wiens neuer Bürgermeister? http://www.vienna.at/vienna-at-fragt-wiener-vor-der-wahl-wer-wird-wiens-neuer-buergermeister/4438289 http://www.vienna.at/vienna-at-fragt-wiener-vor-der-wahl-wer-wird-wiens-neuer-buergermeister/4438289#comments Mon, 31 Aug 2015 09:17:52 +0000 http://4438289 VIENNA.at begab sich einige Wochen vor der bevorstehenden Wahl auf die Wiener Mariahilfer Straße, um den Wienern eine Frage zu stellen: Wer wird Ihrer Meinung nach Wiens neuer Bürgermeister?

Umfrage: Wer wird Wiens neuer Bürgermeister?

“Das weiß ich wirklich noch nicht”, “Da habe ich mir noch keine Gedanken gemacht”, “Es wird sicher eine spannende Wahl, so wie noch nie” und “Ich befürchte es wird sich nichts ändern” waren ein paar der Antworten während unserer Umfrage.

Ein Großteil der Befragten geht allerdings davon aus, dass nach dem Urnengang kein neues Stadtoberhaupt präsentiert werden wird.  Michael Häupl (SPÖ) wird demnach die fünfte Legislaturpersiode in Folge als Wiener Bürgermeister im Rathaus sitzen.

Am 11. Oktober wählt Wien. Alle informationen zum Wahlkampf finden Sie in unserem Special.

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MAG ELF eröffnet neues Eltern-Kind-Zentrum in Wien-Brigittenau http://www.vienna.at/mag-elf-eroeffnet-neues-eltern-kind-zentrum-in-wien-brigittenau/4438172 http://www.vienna.at/mag-elf-eroeffnet-neues-eltern-kind-zentrum-in-wien-brigittenau/4438172#comments Mon, 31 Aug 2015 08:17:16 +0000 http://4438172 “Angefangen von Elternberatung bei Fragen zur Geburt oder Erziehung bis zur Rechtsberatung bei Scheidungen oder anderen Angelegenheiten: die kompetenten Ansprechpartner aus den Bereichen Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Psychologie stehen allen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. Im Eltern-Kind-Zentrum finden sich alle Angebote der MAG ELF unter einem Dach. Mein Dank gilt allen Mitarbeitern, die so hervorragende Arbeit leisten und dieses hochwertige Angebot ermöglichen”, so Jugendstadtrat Christian Oxonitsch bei der Eröffnung.

Unter den Besuchern waren auch die Bezirksvorsteher Karlheinz Hora und Hannes Derfler.

Neues Eltern-Kind-Zentrum in Brigittenau

Eltern stehen in der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder vor vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen. Die insgesamt neun Eltern-Kind-Zentren in Wien bieten umfassende Informationen, Unterstützung und Beratung zu Themen rund um die Geburt, in Erziehungsfragen, bei wirtschaftlichen Problemen und bezüglich Trennung, Scheidung und Besuchsrechtsfragen.

Außerdem gibt es folgende weitere Angebote für Eltern: Eltern Fit-Programm zur Vorbereitung auf die Geburt, Elternberatung hinsichtlich Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen, Information und Beratung über Pflege und Ernährung, körperliche Entwicklung, kindgerechte und sichere Umgebung, Spiel und Beschäftigung mit dem Kind und Erziehung (vor allem in Hinblick auf gewaltfreie Erziehung), Ausgabe des Wickelrucksacks, Treffpunkte zum Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern und Diskussionsrunden.

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U6-Station Alser Straße ab Montag wieder regulär offen http://www.vienna.at/u6-station-alser-strasse-ab-montag-wieder-regulaer-offen/4437643 http://www.vienna.at/u6-station-alser-strasse-ab-montag-wieder-regulaer-offen/4437643#comments Sun, 30 Aug 2015 14:07:29 +0000 http://4437643

Mit dem nahenden Schulbeginn am 7. September rückt auch das Ende des Baustellensommers näher. Die Wiener Linien haben in den letzten Wochen und Monaten zahlreiche Infrastrukturprojekte wie Gleisbaustellen und Stationssanierungen durchgeführt. Einige sind schon abgeschlossen, andere gehen in die finale Phase.

Station Alser Straße wieder offen

Das Ein- und Aussteigen ist in der Station Alser Straße ab Montag wieder in beiden Fahrtrichtungen möglich. In den letzten Monaten wurden dort nicht nur der Bahnsteig sowie die Treppen zum Bahnsteig neu errichtet, sondern auch das Bahnsteigdach erneuert und der historische Fliesenbelag neu verlegt und mit einem Blindenleitsystem versehen. Auch Türen, Fenster und Haustechnik wurden in der denkmalgeschützten Station erneuert sowie Kameras zur Videoüberwachung installiert.

U6-Revitalisierung geht weiter

Noch bis in den Herbst werden die Fassaden saniert. Für die Fahrgäste bedeutet das aber keine Einschränkungen. Nächstes Jahr startet dann die Generalsanierung der U6-Station Währinger Straße. Schon im September geht die Modernisierung der U6-Station Thaliastraße weiter. Ab 7. September wird dort der Bahnsteig in Fahrtrichtung Floridsdorf erneuert. Ab etwa Ende September wechseln die Arbeiten dann auf den anderen Bahnsteig in Richtung Siebenhirten. Die Station bleibt aber offen, Züge durchfahren die Station ohne Halt in jener Richtung, in der gerade gearbeitet wird.

Linie 49 ab Schulbeginn wieder durchgehend unterwegs

Dem Ende zu neigt sich die größte Gleisbaustelle der letzten Wochen in der Linzer Straße im Bereich Baumgarten bis Hütteldorf. Die Straßenbahnlinie 49 wird wie geplant mit Schulbeginn ab 7. September wieder durchgängig bis Hütteldorf fahren. Hier wurden rund 1400 Meter Schienen sowie der Gleisuntergrund erneuert.

Eine weitere Großbaustelle ist bereits seit Mitte August fertig. In der Währinger Straße im Bereich Nußdorfer Straße – Spitalgasse wurden rund 80 Meter Schienen, zwei Weichen und eine Kreuzung erneuert. Die Arbeiten an einer der am stärksten befahrenen Stellen im Wiener Straßenbahnnetz erfolgten unter laufendem Betrieb und wurden einige Tage früher fertig als geplant.

Gleisbauarbeiten stehen vor Abschluss

Mit Ende August ebenfalls fertiggestellt ist der Gleisbau in der Radetzkystraße (Linien 1 und O), wo in den letzten Wochen 250 Meter Schienen sowie drei Weichen und eine Kreuzung erneuert wurden.

Noch bis Anfang Oktober laufen die Gleisbauarbeiten und die Erneuerung des Gleisuntergrundes auf der Linie D im Bereich Schlickplatz. Rund 200 Meter Gleise werden hier erneuert. Für die Fahrgäste der Straßenbahn gibt es dabei aber keine Einschränkungen.

(apa/red)

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Sieben mutmaßliche Schlepper im Großraum Wien festgenommen http://www.vienna.at/sieben-mutmassliche-schlepper-im-grossraum-wien-festgenommen/4436277 http://www.vienna.at/sieben-mutmassliche-schlepper-im-grossraum-wien-festgenommen/4436277#comments Fri, 28 Aug 2015 12:20:07 +0000 http://4436277

Die Wiener Polizei hat binnen 16 Stunden sieben mutmaßliche Schlepper festgenommen, die insgesamt 45 Menschen auf illegalem Weg nach Österreich gebracht hatten. In einem Fall kam es zu einer Verfolgungsjagd mit gefährlichen Situationen auf der A4. Die Beamten gaben Schreckschüsse ab, ehe sie den flüchtenden Fahrzeuglenker zu fassen bekamen.

Der Mann und ein weiterer Schlepper waren nach Angaben der Polizei vom Freitag aufgefallen, als sie am Donnerstagabend nahe der Schüttelstraße in Wien-Leopoldstadt – die direkte Verlängerung der A4, der Ostautobahn – zehn Menschen aus ihren Fahrzeugen aussteigen ließen. Als die Polizei eintraf, waren beide im Begriff wieder wegzufahren. Die Beamten nahmen die Verfolgung stadtauswärts auf und stellten eines der Autos auf der A4 noch in Wien.

Der Lenker des zweiten Fahrzeugs gab kräftig Gas und versuchte auf der Autobahn, das Fahrzeug der Exekutive abzudrängen. Schließlich wollte er die Polizei abhängen, indem er beim Knoten Schwechat von der A4 abfuhr und mehrere rote Ampeln ignorierte. Als sein Auto ins Schleudern kam, hielt er an und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Die Polizisten gaben mehrere Schreckschüsse ab, ehe sie den sich heftig wehrenden Rumänen festnehmen konnten.

Insgesamt 45 Flüchtlinge

Ebenfalls in der Schüttelstraße stoppte die Polizei am Donnerstag einen völlig überladenen Kleintransporter, in dessen Laderaum sich 19 Burschen und Männer befanden. Der Fahrer, ein 33 Jahre alter Serbe, wurde an Ort und Stelle festgenommen. Er befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Bei den insgesamt 45 Flüchtlingen, die von den sieben innerhalb von 16 Stunden festgenommenen Schleppern nach Österreich gebracht wurden, handelt es sich nach Angaben von Polizeisprecher Christoph Pölzl überwiegend um Syrer und Bangladescher. Bei mehreren der Migranten war die Staatsbürgerschaft noch nicht bekannt. Die Schlepper kamen laut Polizei aus ost- und mitteleuropäischen Staaten.

(APA, Red.)

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Bauarbeiten auf der Gürtelbrücke endgültig abgeschlossen http://www.vienna.at/bauarbeiten-auf-der-guertelbruecke-endgueltig-abgeschlossen/4434818 http://www.vienna.at/bauarbeiten-auf-der-guertelbruecke-endgueltig-abgeschlossen/4434818#comments Thu, 27 Aug 2015 09:47:28 +0000 http://4434818

Eine der wahrscheinlich meistdiskutierten Wiener Großbaustellen der vergangenen Jahre ist endgültig abgeschlossen: Am Freitag wird die letzte Sperre der Auffahrt von der Brigittenauer Lände aufgehoben. Damit ist die Gürtelbrücke wieder uneingeschränkt befahrbar, wie die zuständige Magistratsabteilung am Donnerstag per Aussendung mitteilte.

Die Sanierung der Brücke, auf der in Spitzenzeiten pro Tag rund 68.000 Fahrzeuge in beiden Fahrtrichtungen unterwegs sind, hat drei Jahre lang gedauert und immer wieder für Staus gesorgt. Aufgrund der Pleite der Baufirma Alpine hatte man zunächst mit Verzögerungen gerechnet, diese konnten jedoch im Bauverlauf wieder aufgeholt werden. Die Bauarbeiten seien daher dennoch planmäßig beendet worden, die Kosten hätten sich auf rund 20,7 Millionen Euro belaufen, hieß es.

(APA, Red.)

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Schwerer Verkehrsunfall auf der A23 sorgt Donnerstagfrüh für Stau-Chaos in Wien http://www.vienna.at/schwerer-verkehrsunfall-auf-der-a23-sorgt-donnerstagfrueh-fuer-stau-chaos-in-wien/4434592 http://www.vienna.at/schwerer-verkehrsunfall-auf-der-a23-sorgt-donnerstagfrueh-fuer-stau-chaos-in-wien/4434592#comments Thu, 27 Aug 2015 07:52:10 +0000 http://4434592

Laut ARBÖ geschah der Unfall auf der A23 in Fahrtrichtung Vösendorf, bei Höhe Ausfahrt Handelskai. Vier Pkw und ein Lkw waren gegen 6.30 Uhr auf der Strecke zwischen Stadlauer Tunnel und der Abfahrt Handelskai zusammengestoßen, berichtete der ARBÖ. Im morgendlichen Frühverkehr bildete sich sehr rasch ein Stau. Der ARBÖ sprach von einem “Verkehrsinfarkt”.

Stau auf der A23 nach Unfall

Wien. Die Feuerwehr schleppte drei der Autos und den Laster, die verkehrsbehindernd auf der Fahrbahn Richtung Vösendorf zum Stillstand gekommen waren, über die Schüttelstraße ab. Ernsthaft verletzt wurde offenbar niemand. Die Unfallstelle war laut ARBÖ gegen 8.30 Uhr geräumt. “Durch die verengte Stelle im Baustellenbereich auf der Praterbrücke wuchs er innerhalb kurzer Zeit bis zum Knoten Kaisermühlen an”, so der ARBÖ.

Die Autofahrer mussten sich laut Verkehrsleitzentrale auf Verzögerungen bis zu 30 Minuten gefasst machen. Gegen 9.00 Uhr wurden immer noch rund acht Kilometer Stau gemeldet. Die Auswirkungen waren auf der Wiener Nordrand-Schnellstraße S2, auf der Donauuferautobahn A22 und auf der Nordbrücke spürbar. Als Ausweichroute diente nur noch die Brigittenauer Brücke.

(apa/red)

 

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“Familienfest” am 29. August in Wien-Brigittenau http://www.vienna.at/familienfest-am-29-august-in-wien-brigittenau/4433987 http://www.vienna.at/familienfest-am-29-august-in-wien-brigittenau/4433987#comments Wed, 26 Aug 2015 12:27:53 +0000 http://4433987 Organisiert wird das Fest für die ganze Familie am Wallensteinplatz vom Verein “Kulturforum Brigittenau”. Von 14 bis 19 Uhr wird alles geboten, was das Kinderherz begehrt: Animateure, eine Hüpfburg, Origami-Künstler, Kinder-Schminken und als Highlight eine Zauber-Vorstellung. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Bezirk, der Eintritt ist frei.

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15-jähriger Dealer-Neuling mit dem Mund voll Kokain-Kugeln in Brigittenau erwischt http://www.vienna.at/15-jaehriger-dealer-neuling-mit-dem-mund-voll-kokain-kugeln-in-brigittenau-erwischt/4433777 http://www.vienna.at/15-jaehriger-dealer-neuling-mit-dem-mund-voll-kokain-kugeln-in-brigittenau-erwischt/4433777#comments Wed, 26 Aug 2015 10:02:56 +0000 http://4433777

Der 15-jährige Bursche wurde am Dienstag kurz vor 11 Uhr in der Pasettistraße von Beamten der Bereitschaftseinheit einer routinemäßigen Personenkontrolle unterzogen. Bei der Befragung fiel laut Polizei auf, dass der Mann nur schwer zu verstehen und seine Zunge offensichtlich nicht bewegen konnte.

Kokain-Kugeln im Mund: Festnahme in Brigittenau

Grund dafür dürften 13 Kugeln mit Kokain gewesen sein, die der 15-Jährige in seinem Mund versteckt hatte. Nach dem Ausspucken der Kugeln gab der Mann den Beamten gegenüber an, dass er das Kokain verkaufen wollte, dies allerdings zum ersten Mal sei. Die Suchtmittel wurden sichergestellt, der junge Mann vorläufig festgenommen.

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Wien-Wahl 2015: Insgesamt 1.499 Wahllokale bis 17.00 Uhr geöffnet http://www.vienna.at/wien-wahl-2015-insgesamt-1-499-wahllokale-bis-17-00-uhr-geoeffnet/4433771 http://www.vienna.at/wien-wahl-2015-insgesamt-1-499-wahllokale-bis-17-00-uhr-geoeffnet/4433771#comments Wed, 26 Aug 2015 10:02:26 +0000 http://4433771 Am Wahltag, dem 11. Oktober 2015, stehen den Wienern insgesamt 1.499 Wahllokale in der Zeit zwischen 07.00 und 17.00 Uhr zur Verfügung. Davon werden in den Wiener Spitälern, Geriatriezentren und Pflegewohnhäusern 30 Wahlgelegenheiten eingerichtet. Rund 650 Wiener Wahllokale werden barrierefrei zugänglich und mit einer Rollstuhl-Wahlzelle ausgestattet sein.

“Wien ist auf die bevorstehenden Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen bestens vorbereitet”, erklärt die für Wahlen in Wien zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger.

1.499 Wahllokale am Wahltag geöffnet

Über die Adresse des zuständigen Wahllokals informiert die “Amtliche Wahlinformation”. Sie wird den wahlberechtigten Wienerinnen und Wienern rund zwei Wochen vor der Wahl per Post zugestellt. Bereits jetzt ist die Suche nach dem zuständigen Wahllokal im Internet möglich. Auch im digitalen Stadtplan der Stadt Wien sind alle Wahlstandorte eingezeichnet. An jedem dieser Standorte befindet sich ein Wahlkarten-Wahllokal.

Wählen mit Wahlkarte

Wer am Wahltag nicht in seinem zuständigen Wahllokal wählen kann, hat mit einer Wahlkarte die Möglichkeit, in einem beliebigen Wiener Wahlkarten-Wahllokal oder per Briefwahl seine Stimme abzugeben. Wahlkarten können bereits jetzt beantragt werden, sie werden aber voraussichtlich erst ab dem 23. September 2015 ausgestellt, da erst zu diesem Zeitpunkt die Wahlvorschläge und die Stimmzettel für die Wiener Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen vorliegen.

Fakten zur Briefwahl, zur Beantragung von Wahlkarten sowie alle weiteren Informationen zu den Wiener Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen 2015 sind online abrufbar. Darüber hinaus steht das Stadtinformationszentrum unter der Telefonnummer 01/525 50 zur Verfügung.

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PARTY.VIENNA.at präsentiert Parties und Bilder im neuen Look http://www.vienna.at/party-vienna-at-praesentiert-parties-und-bilder-im-neuen-look/4433032 http://www.vienna.at/party-vienna-at-praesentiert-parties-und-bilder-im-neuen-look/4433032#comments Tue, 25 Aug 2015 14:49:37 +0000 http://4433032 Durch die Umstellung des Partyportals PARTY.VIENNA.at soll vor allem eines erreicht werden: Erhöhte Userfreundlichkeit. Musste man sich zuvor bei der Gewinnspiel-Teilnahme noch registrieren, so ist dies nun für alle Interessierte durch das Ausfüllen eines Gewinnspielformulars auch ohne Account möglich. Außerdem bietet das neue Design die besten Partyfotos aus Wiens Eventlocations auch in größerer und verbesserter Darstellung an.

Musik, Konzerte und Parties – alle Veranstaltungen in und rund um Wien finden Sie auf wohin.vienna.at, wo Sie ihre Veranstaltungen auch ganz einfach kostenlos eintragen können.

>> Hier finden Sie alle Partyfotos

>> Partynews und Gewinnspiele

>> Unser Eventkalender

>> Partylocations auf einem Blick

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Vor der Wahl: Daten und Zahlen rund um Wien http://www.vienna.at/vor-der-wahl-daten-und-zahlen-rund-um-wien/4430072 http://www.vienna.at/vor-der-wahl-daten-und-zahlen-rund-um-wien/4430072#comments Mon, 24 Aug 2015 14:35:40 +0000 http://4430072 Rund 1,74 Mio. Menschen (Stand 2013) leben in den insgesamt 23 Bezirken. Sie wurden 2010 Zeugen einer Premiere: Damals wurde im Rathaus eine rot-grüne Koalition geschmiedet, ein bisher auf Landes- oder Bundesebene noch nicht erprobtes Modell.

UNO, OPEC und IAEA mit Sitz in Wien

In Wien finden sich alle wichtigen Regierungseinrichtungen, auch internationale Organisationen wie UNO, OPEC oder die Atomenergie-Organisation IAEA haben hier ihren Sitz. Laut internationalen Rankings ist das Leben in Wien durchaus lebenswert. Gerne zitiert wird dabei die Mercer-Studie. Laut dieser verfügt die Stadt über die weltweit höchste Lebensqualität, wobei Konkurrenten wie Genf oder Zürich, die in diesem Ranking auch schon vor Wien lagen, mehrere Jahre hintereinander auf die Plätze verwiesen werden konnten.

Gelobt wird immer wieder das hohe Maß an Sicherheit, die politische Stabilität sowie die funktionierende Infrastruktur, beispielsweise die vielen Öffis. Mit dieser Infrastruktur für Großevents konnte Wien unter anderem im Jahr 2008 punkten, als Österreich zusammen mit der Schweiz die Fußballeuropameisterschaft austrug. In Wien fand unter anderem das Finale der EM statt – mit Teilen des Rings, der die Wiener Innenstadt umgibt, verwandelte sich ein ganzer Straßenzug in eine riesige Fanmeile.

Wien als Kultur-Mittelpunkt

Bekannt ist Wien international dennoch weniger für seine Großveranstaltungen als für seine Kulturinstitutionen: Burgtheater, Neujahrskonzert, Sängerknaben oder Staatsoper prägen das Bild von Wien als Stadt der klassischen Musik und des Theaters. Das Wiener Kaffeehaus mit seiner Tradition als Ort des intellektuellen Austausches und gemütlichen Stadtlebens wurde 2011 sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Touristen, die nach Wien kommen, klappern aber nicht nur diese Sehenswürdigkeiten ab, sondern tauchen auch in Wiens Rolle als Residenzstadt der Habsburgermonarchie ein. Kaiserin Sisi, Kaiser Franz-Joseph I. und ihr Schicksal treiben täglich Tausende Menschen nach Schönbrunn: Auf Platz 1 der Wiener Top-Sehenswürdigkeiten steht daher das gleichnamige Schloss, gefolgt vom Tiergarten. Insgesamt wurden 2014 in der Donaumetropole 13,5 Mio. Gäste-Übernachtungen gezählt.

Die Bevölkerungsentwicklung ist laut den Statistikern der Stadt nach einer Stagnationsphase von 1994 bis 1998 wieder in eine Wachstumsphase eingetreten. Zuletzt nahm die Bewohnerzahl Wiens jährlich um rund 24.000 Menschen zu. Der Bevölkerungsanstieg, der so hoch ist wie in keinem anderen Bundesland, ist hauptsächlich auf Zuwanderung aus dem Ausland und aus den anderen Bundesländern zurückzuführen. Allerdings weist Wien seit 2004 auch eine leicht positive Geburtenbilanz auf. Bis 2030 rechnen die Statistiker damit, dass die Bundeshauptstadt die Zwei-Millionen-Einwohner-Grenze überspringt.

Ausländer-Anteil von 23 Prozent

Der Ausländer-Anteil in Wien beträgt knapp über 23 Prozent, jener der Personen mit Migrationshintergrund – also die eingebürgerten Zuwanderer mitgezählt – rund 34,5 Prozent (bzw. rund 600.000 Menschen). Die meisten Migranten stammen aus Serbien, der Türkei und aus Deutschland. Trotzdem: Gestiegene Geburtenzahlen und Zuwanderung werden nicht verhindern, dass Wien immer älter wird. Der Alterungsprozess wird sich sogar noch beschleunigen, da die Baby-Boom-Generation des vorigen Jahrhunderts demnächst das Pensionsalter erreicht.

Die Bewohner der Bundeshauptstadt zählen jedenfalls zu den reichsten des Landes: Sowohl absolut als auch pro Kopf ist Wien das Bundesland mit der höchsten Wertschöpfung. Besonders wichtige Sparten sind dabei der Handel, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, das Grundstücks-und Wohnungswesen sowie die Produktion von Waren. Weniger rosig sieht es in Sachen Arbeitslosigkeit aus, die in Wien zuletzt so hoch war wie in keinem anderen Bundesland.

Die Metropole wächst

Um dem Bevölkerungswachstum der Stadt gerecht zu werden, wird stetig gebaut. Auch das U-Bahn-Netz wächst, es erstreckt sich inzwischen auch in die ganz neuen Stadtteile – etwa in die “Seestadt Aspern”. Dort, am ehemaligen Flugfeld, wurden die ersten Wohnungen bereits bezogen. In den kommenden Jahren wird das neue Siedlungsgebiet noch weiter entwickelt. 20.000 Menschen werden schlussendlich im Osten Wiens ein neues Zuhause finden.

Unser Special zur Wien-Wahl 2015.

(APA)

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Wählerverzeichnisse für Korrekturen ab 25. August offen http://www.vienna.at/waehlerverzeichnisse-fuer-korrekturen-ab-25-august-offen/4430180 http://www.vienna.at/waehlerverzeichnisse-fuer-korrekturen-ab-25-august-offen/4430180#comments Sun, 23 Aug 2015 16:02:40 +0000 http://4430180 Auch die Wahlbehörden haben viel zu tun – und Wahlberechtigte, die etwa vor Kurzem den Wohnsitz gewechselt haben, sollten sich darum kümmern, dass sie am 11. Oktober ihre Stimme abgeben können. Dafür müssen sie im Wählerverzeichnis des Wohnbezirks stehen. Tun sie das nicht, können sie ab Dienstag eine Änderung beantragen.

Wählerverzeichnis in Wiener Bezirken

An der Gemeinderatswahl teilnehmen dürfen alle (spätestens am 11. Oktober 16-jährigen) Österreicher, die am 4. August in Wien ihren Hauptwohnsitz hatten – wobei das Wahllokal vom Hauptwohnsitz abhängt. Tatsächlich wählen darf man aber nur, wenn man im Wählerverzeichnis des betreffenden Bezirks steht.

Ob dies der Fall ist, kann man an den Hauskundmachungen feststellen. Sie sollten bereits in den Häusern hängen, und dort sieht man zumindest, ob die Anzahl der pro Wohnung Wahlberechtigten stimmt. Wer es genau wissen will, kann ab Dienstag (bis 3. September) Einsicht ins Wählerverzeichnis nehmen. Dieses liegt bei den Magistratischen Bezirksämtern auf – bzw. im 4., 6., 8. und 14. Bezirk an eigenen Auflegungsstellen. Wo diese zu finden sind, steht auf der Hauskundmachung.

Korrekturen beantragen

Stimmt das Wählerverzeichnis nicht, kann man dagegen Einspruch einlegen – entweder schriftlich oder persönlich bis 3. September. Dafür haben die Magistrate und Auflegungsstellen auch am Samstag, 29. August, und Sonntag, 30. August, von 8.00 bis 13.00 Uhr offen.

Ob dem Einspruch stattgegeben wird, entscheidet die Bezirkswahlbehörde, und zwar bis spätestens 9. September. Ist der Einspruchswerber oder ein sonstiger Betroffener (den dieser z.B. aus dem Wählerverzeichnis streichen lassen möchte) damit nicht zufrieden, kann man noch Berufung einlegen, zwei Tage nach Zustellung bei der Bezirkswahlbehörde. Über diese entscheidet die Stadtwahlbehörde – und dann ist das Wählerverzeichnis fix.

Bei der Bezirksvertretungswahl sind auch EU-Bürger aus anderen Staaten wahlberechtigt. Für sie gibt es eine eigene “Wählerevidenz für Unionsbürger” – und auch sie können eine Streichung oder Aufnahme eines Wahlberechtigten beantragen, wenn die Einträge am 4. August nicht richtig waren.

In der Wiener Gemeindewahlordnung ist übrigens auch dafür gesorgt, dass Obdachlose ihr Stimmrecht ausüben können. Sie können in dem Bezirk wählen, in dem sie am 4. August eine Kontaktadresse hatten.

(APA)

 

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Spannplatte traf Fußgänger in Brigittenau am Kopf: Schwer verletzt http://www.vienna.at/spannplatte-traf-fussgaenger-in-brigittenau-am-kopf-schwer-verletzt/4429591 http://www.vienna.at/spannplatte-traf-fussgaenger-in-brigittenau-am-kopf-schwer-verletzt/4429591#comments Sat, 22 Aug 2015 09:20:19 +0000 http://4429591 Der 58-jährige Spaziergänger gab an, dass er mit seinem Hund am Gehsteig ging, als ihn plötzlich eine ca. 56x46cm große Press-Spannplatte am Kopf traf.

Das Holzstück dürfte offensichtlich von einem Balkon von einer der darüber befindlichen Wohnungen herabgefallen sein.

Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Der Schwerverletzte wurde mit schweren Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Für den Mann besteht keine Lebensgefahr. Es werde aber erst Anfang kommender Woche klar sein, ob der 58-Jährige ohne bleibende Schäden davon kam. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

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“Purer Aktionismus”: ÖVP-Juraczka attackiert Wiener Grüne http://www.vienna.at/purer-aktionismus-oevp-juraczka-attackiert-wiener-gruene/4427934 http://www.vienna.at/purer-aktionismus-oevp-juraczka-attackiert-wiener-gruene/4427934#comments Thu, 20 Aug 2015 13:04:17 +0000 http://4427934

Der Wiener ÖVP-Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka kritisiert die Grünen für ihr Vorhaben, das Friday Nightskating am 21. August über die Nordbrücke zu führen.

“Auch heuer lassen es sich die Wiener Grünen nicht entgehen, puren Aktionismus auf dem Rücken der Autofahrer zu betreiben”, echauffiert sich Juraczka. “Obwohl bei der Nordbrücke ein breiter Steg für Radler und Skater vorhanden ist, wird diese mutwillig gesperrt.”

Juraczka: “Absolut keine Notwendigkeit für Sperre”

“Morgen Abend gibt es die Möglichkeit, einmal jene Strecke mit Inlineskates oder Fahrrädern zu befahren, die 364 Tage und 23 Stunden im Jahr nur den Autos vorbehalten ist, nämlich die vierspurige Nordbrücke”, hatte Christoph Chorherr, der Initiator von Friday Nightskating, Donnerstagmittag angekündigt.

Für Juraczka bestünde “für eine Sperre absolut keine Notwendigkeit und ist auch in Zusammenhang mit dem umweltpolitischen Aspekt sehr fragwürdig. Autofahrer, die aufgrund dessen möglicherweise im Stau stehen, werden mehr Emissionen verursachen als im flüssigen Verkehr.”

Der ÖVP-Stadtrat fordert “einen Kurswechsel in der Wiener Verkehrspolitik”. Seine Partei setze sich “für die Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer und gegen mutwillige Schikanen für die Autofahrer in dieser Stadt ein”.

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Brigittenau: 17-Jähriger Drogendealer verletzte zwei Polizisten http://www.vienna.at/brigittenau-17-jaehriger-drogendealer-verletzte-zwei-polizisten/4422607 http://www.vienna.at/brigittenau-17-jaehriger-drogendealer-verletzte-zwei-polizisten/4422607#comments Sat, 15 Aug 2015 12:49:38 +0000 http://4422607 Die Beamten hatten den Jugendlichen bei einem versuchten Suchtmittelverkauf in der Jägerstraße beobachtet. Der Verdächtige versuchte zu flüchten, wurde aber gestoppt. Bei der Festnahme schlug er den Polizisten mit dem Ellenbogen ins Gesichts- und in den Brustbereich.

Nach dem Eintreffen von Verstärkung wurde der 17-Jährige vorläufig festgenommen. Bei dem Jugendlichen wurde eine Kugel mit weißem Pulver sichergestellt, außerdem dürfte er weitere Drogenpäckchen verschluckt haben. Die Polizisten konnten ihren Dienst weiter versehen.

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Spenden für Flüchtlinge und Bedürftige: Die Sammelstellen in Wien im Überblick http://www.vienna.at/spenden-fuer-fluechtlinge-und-beduerftige-die-sammelstellen-in-wien-im-ueberblick/4421753 http://www.vienna.at/spenden-fuer-fluechtlinge-und-beduerftige-die-sammelstellen-in-wien-im-ueberblick/4421753#comments Fri, 14 Aug 2015 11:12:03 +0000 http://4421753

Die Redaktion von VIENNA.at hat in den eigenen Kleiderschränken gewühlt und einige Kleidungsstücke für Frauen, Männer und Kinder, sowie Spielzeug und Hygieneartikel zusammen gesucht und in die Carla-Einrichtung “Mittersteig” im 5. Bezirk gebracht.

Viele Österreicher spenden

Dort verriet ein sehr engagierter Mitarbeiter: “Derzeit brauchen die Menschen in Traiskirchen Hygieneartikel und Rucksäcke.” Am besten ist es, wenn man sich informiert, bevor man nach Traiskirchen oder zu Abgabestellen in Wien fährt, denn oft besteht die Gefahr, dass man wieder weg geschickt wird, da viele Spenden bereits eingetroffen sind und verteilt werden.

Wenn man Bücher, Kleidung oder auch Möbelstücke abgeben möchte, findet man in Wien einige Abgabestellen. Bei Carla kommen all jene Stücke, die gerade nicht im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen gebraucht werden, bedürftigen Menschen zugute. Wichtig ist, dass alle Spenden funktionstüchtig, gut erhalten und, wenn es sich dabei um Textilien handelt, gewaschen sind. In “Carla NORD” kann man sogar Autos spenden, dabei werden auch Autowracks angenommen.

Hier können Sie in Wien Spenden abgeben

In Wien gibt es einige Sammelstellen, bei denen man Spenden abgeben kann. Hier die Adressen und Kontaktdaten im Überblick:

Carla

  • Adresse: Mittersteig 10, 1050 Wien
  • Telefon: 01 505 96 37
  • Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-18.00 und Sa 09.00-13.00

Carla NORD

  • Adresse: Steinheilgasse 3, 1210 Wien
  • Telefon: 01 259 85 77
  • Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-18.00 und Sa 09.00-13.00

Carla ANKERFABRIK

  • Adresse: Puchsbaumgasse 1C, 1100 Wien
  • Telefon: 0664 889 529 18
  • Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00-18.00

Flüchtlingsprojekt Ute Bock

  • Adresse: Zohmanngasse 28, 1100 Wien
  • Telefon: 01/929 24 24 – 24
  • Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr 10:00–17:00

Neunerhaus

  • Adresse: Margaretenstraße 166/1.Stock , 1050 Wien
  • Telefon: 01 990 09 09-500
  • Ordinationszeiten: Mo + Fr 11-14:00 bzw. Di 14-17:00

ADRA Österreich

  • Adresse: Säulengasse 31, 1090 Wien
  • Telefon: 0676 / 833 221 646
  • Öffnungszeiten: Büro nur nach telefonischer Vereinbarung – Öffnungszeiten Kleiderausgabe: Dienstag 9-12 Uhr (Männer) und Mittwoch 9-12 Uhr (Frauen und Kinder)

CS – Beratungsdienste – CS Caritas Socialis

  • Adresse: Pramergasse 12 Tür 1, 1090 Wien
  • Telefon: 01-310 58 22-0
  • Geschäftszeiten: Telefonisch Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag 8.30-12 Uhr
  • Information: Sozialer Hilfs- und Beratungsdienst (für AusländerInnen nur mit Aufenthaltstitel und aus 9. und 20.Bezirk): Montag, Mittwoch, Freitag 8.30-12 Uhr (Anmeldung zur Kleiderausgabe bis 11 Uhr).  Beratung für Frauen und Familien – In- und Ausländerinnen (mit Aufenthaltstitel) aus ganz Wien: Montag, Mittwoch, Freitag 8.30-12 Uhr nach Vereinbarung

LOK Couture, Verein LOK – Leben ohne Krankenhaus

  • Adresse: Mariahilfer Straße 187, 1150 Wien
  • Telefon: 01-601 41-625
  • Öffnungszeiten: Montag-Freitag 9.30-18.30 Uhr
  • Information: Arbeitsprojekt für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Second-Hand-Geschäft für Kleidung, Kostenlose Spendenabholung

Projekt Guat Beinand – Wiener Hilfswerk, Verein

  • Adresse: Schottenfeldgasse 29/ Eingang 2, 1070 Wien
  • Telefon: 01-512 36 61-440
  • Öffnungszeiten: nach Terminvereinbarung

VinziShop

  • Adresse: Veronikagasse 25 (Ecke Ottakringer Straße), 1160 Wien
  • Telefon: 01-406 33 54
  • Öffnungszeiten: Montag-Freitag 10-18 Uhr, Samstag 10-14 Uhr

Wiener Rotes Kreuz

  • Adresse: Franzosengraben 6 / Safargasse 4, 1030 Wien
  • Telefon: 05 01 44
  • Öffnungszeiten: Montag-Donnerstag 7.30-16.30 Uhr, Freitag 7.30-13.30 Uhr

Würfel, Sozialökonomischer Betrieb – Volkshilfe Beschäftigung, Verein

  • Adresse: Holzmanngasse 5, 1210 Wien
  • Telefon: 01-370 77 38
  • Öffnungszeiten: Spendenabgabe nur in den einzelnen Second-Hand-Shops
  • Second-Hand-Shops:
    4,Wiedner Hauptstr.23-25/4, 01-503 94 50 (Montag – Freitag 9-18)
    9,Berggasse 20, Telefon 01-370 77 35 (Montag – Freitag 9-18 Uhr)
    16,Thaliastraße 130, Telefon 01- 370 77 36 (Montag – Freitag 9-18 Uhr)
    19,Muthgasse 105, Telefon 01-370 77 34 (Montag-Donnerstag 8-18 Uhr, Freitag 8-13 Uhr)
    21, Scheydgasse 21-25, Telefon 01-370 77 38 (Montag-Donnerstag 8-18 Uhr)
    Transporte : 21, Scheydgasse 21-25, Telefon: 01-370 77 38 (Montag – Donnerstag 8-15 Uhr)

Hinweis: Es wird empfohlen, sich vor der Abgabe der Spenden bei den jeweiligen Stellen zu informieren, was gerade gebraucht wird.

(Red.)

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AirBnb: Private Zimmervermietung im Visier der Steuerbehörden http://www.vienna.at/airbnb-private-zimmervermietung-im-visier-der-steuerbehoerden/4420968 http://www.vienna.at/airbnb-private-zimmervermietung-im-visier-der-steuerbehoerden/4420968#comments Thu, 13 Aug 2015 13:55:47 +0000 http://4420968 Die Finanz will herausfinden, wer hierzulande sein Quartier vermietet und ob er dafür auch Steuern abgeführt hat. “Wir sind dran, dass auch im Bereich der privaten Zimmervermittlung eine gleichmäßige Besteuerung sichergestellt wird”, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Donnerstag zur APA und bestätigte damit einen aktuellen “Format”-Bericht sowie frühere Zeitungsberichte.

Ansuchen der Steuerbehörden

Die Amtshilfeansuchen gingen bereits vor einem Dreivierteljahr hinaus, so der Ministeriumssprecher. Bis dato hat die Finanz aber offenbar auf Granit gebissen. “Wir nehmen die persönlichen Daten unserer Community sehr ernst und teilen sie nicht freiwillig mit anderen”, so das milliardenschwere US-Unternehmen Airbnb laut “Format”. Die Frage, ob die Plattformen schon Daten herausgerückt haben, beantwortete der Ministeriumssprecher nicht. Nur so viel: Die Verhandlungen seien im Gange, man sei bereits in direktem Kontakt mit den Unternehmen.

“Für uns ist es am effizientesten, wenn wir von denen direkt die Daten bekommen”, heißt es im Finanzressort in Wien. Airbnb habe nämlich die Zahlen über die genauen Nächtigungsumsätze, die Grundlage für die Besteuerung sind. Aus den Inseraten seien die Adressen der Vermieter nicht ersichtlich.

Private Zimmervermietung als Dorn im Auge

Ein Dorn im Auge ist die private Zimmervermietung auch den Hoteliers sowie Gemeinden, denen ebenfalls Einnahmen entgehen. In Salzburg ist bereits das Baurechtsamt Vermietern auf der Spur, die ihre Wohnung illegal an Touristen weitergeben. Mehr als ein Dutzend Strafanzeigen wurden erstattet. “Wir bekommen Anzeigen von Privaten. Diesen wird umgehend nachgegangen”, sagte der Ministeriumssprecher.

Die meisten dieser Anzeigen würden im städtischen Raum erstattet, “weil die illegale Vermietung in kleinen Gemeinden in der Praxis nicht funktioniert.” Dort sei es “viel auffälliger”.

Durch Airbnb entgehen dem Staat Millionen. Der Tourismusberater Prodinger geht für 2016 – da gilt dann schon die erhöhte Umsatzsteuer auf Hotelübernachtungen -, von mehr als 9 Mio. Euro an verlorener Mehrwertsteuer aus. Weitere 4,5 Mio. Euro sollen den Gemeinden an nicht bezahlten Orts- und Kurtaxen entgehen, errechnete Prodinger im Auftrag der Tiroler Landesregierung.

4.961 private Airbnb-Zimmer in Wien

Auf Airbnb werden für Tirol etwa 2.200 Unterkünfte angeboten. Der größte Markt ist Wien mit derzeit 4.961 Übernachtungsmöglichkeiten. Davon sind laut der Plattform Inside Airbnb 67 Prozent ganze Wohnungen oder Apartments, der Rest Privatzimmer. Der Durchschnittspreis liegt bei 69 Euro pro Nacht, das geschätzte monatliche Einkommen eines Wiener Airbnb-Vermieters bei 341 Euro im Monat.

Ein Arbeitnehmer darf in Österreich bis zu 730 Euro im Jahr dazuverdienen. Wer mehr einnimmt, muss für “Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit” wie etwa der Zimmervermietung eine Einkommensteuererklärung machen und für den Gewinn entsprechend Steuern zahlen. An die Gemeinde muss pro Nacht und Gast eine Gästetaxe sowie eine Tourismusabgabe abgeführt werden. Die Gastgeber müssen außerdem Touristen, die länger als drei Tage bleiben, polizeilich melden.

Wer gewerblich vermietet, braucht eine Gewerbeberechtigung. Kriterien dafür sind, mehr als zehn Betten zur Verfügung zu stellen und Angestellte zu haben.

Steuerbehörde will daten von Airbnb-Vermietern

Zudem müssen Eigentümer von Wohnungen, die sie an Touristen vermieten, die Zustimmung aller Hauseigentümer einholen, wie der Oberste Gerichtshof (OGH) im Vorjahr klargestellt hat. Wer als Mieter seine Wohnung bei Airbnb anbietet, bewegt sich im rechtlichen Graubereich. Bei einer teilweisen Untervermietung kann nur dann auf das Okay des Vermieters verzichtet werden, wenn die Wohnung mindestens zur Hälfte weiterhin selbst genutzt wird und wenn kein Gewinn lukriert wird. Die Mietwohnung gänzlich unterzuvermieten, bedarf unbedingt der Zustimmung des Vermieters.

Auch außerhalb Österreichs haben Portale wie Airbnb, 9flats oder Wimdu Probleme mit den Behörden. Die Stadt Amsterdam hat sich nun mit Airbnb geeinigt. Die Plattform hebt seit Jahresbeginn die Ortstaxe ein und führt sie an die Gemeinde ab.

Auf irische Airbnb-Anbieter indes könnten bald hohe Steuernachzahlungen zukommen. Die Plattform hat Vermieter informiert, dass den lokalen Steuerbehörden bestimmte Informationen abzuliefern sind. Wer das bisher nicht getan hat, könnte für den Zeitraum ab Mitte 2014 bis zu 52 Prozent der Nettomieteinnahmen nachzahlen müssen.

(APA)

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Elektronisches Parkpickerl in Wien startet am 1. November 2015 http://www.vienna.at/elektronisches-parkpickerl-in-wien-startet-am-1-november-2015/4419323 http://www.vienna.at/elektronisches-parkpickerl-in-wien-startet-am-1-november-2015/4419323#comments Wed, 12 Aug 2015 11:20:11 +0000 http://4419323 Läuft alles nach Plan, soll das Parkpickerl mit Chip ab Herbst 2016 flächendeckend eingeführt werden, berichtete der “Kurier” am Mittwoch.

Testbetrieb für elektronisches Parkpickerl

Sechs Monate läuft der Testbetrieb vorerst, dann wird evaluiert. Tauchen keine groben Mängel auf, sollen ab September kommenden Jahres nur noch elektronische Abstellberechtigungen ausgestellt werden. Herkömmliche Pickerl behalten allerdings bis zum jeweiligen Ablaufdatum ihre Gültigkeit.

Die Chips sind selbstklebend und müssen den rechtlichen Vorgaben entsprechend an der rechten oberen Ecke hinter der Windschutzscheibe gut sichtbar angebracht werden. Persönliche Daten werden nicht gespeichert, vielmehr ist jeder Kleber mit einer eigenen Identifikationsnummer versehen, die mit einem speziellen Gerät ausgelesen werden kann. Dadurch können die Kontrolleure überprüfen, ob das Fahrzeug eine gültige Parkerlaubnis hat.

In diesen Wiener Bezirken parkt man kostenpflichtig

Dank Chip müssen Pickerlinhaber nicht jedes Jahr eine neue Plakette aufkleben, wenn sie verlängern. Das gilt auch für Umzüge oder einen Verkauf des Fahrzeugs. Derzeit ist das Parken in den Bezirken 1-9, 12, 14-17 und 20 kostenpflichtig.

(apa/red)

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Acht Männer begingen mehrfach Raub- Überfälle, Körperverletzung und Nötigung http://www.vienna.at/acht-maenner-begingen-mehrfach-raub-ueberfaelle-koerperverletzung-und-noetigung/4419328 http://www.vienna.at/acht-maenner-begingen-mehrfach-raub-ueberfaelle-koerperverletzung-und-noetigung/4419328#comments Wed, 12 Aug 2015 10:57:02 +0000 http://4419328 Die Beschuldigten im Alter von 18 bis 23 Jahren gingen im Zeitraum von Dezember 2014 bis Ende April 2015 mit teilweise großer Brutalität vor. Bei den Raubüberfällen und Körperverletzungen in der Innenstadt, am Alsergrund, in Döbling, Brigittenau und in der Donaustadt führten sie Pistolen, Messer und Elektroschocker bei sich, bedrohten ihre Opfer und fügten ihnen teils schwere Verletzungen zu. Insgesamt wurden sieben Personen verletzt. Auf Grund der genauen Ermittlungen des Landeskriminalamtes Wien, Raubgruppe und der Gruppe zur Bekämpfung der Bandenkriminalität, konnten acht verdächtige Männer ausgeforscht werden. Vier der mutmaßlichen Haupttäter wurden im Mai festgenommen und sind in Haft, vier weitere Beteiligte auf freiem Fuß angezeigt. Die Beschuldigten waren teilweise geständig.

Beispiel eines brutalen Angriffs der Männer

Bei einem Überfall am Währinger Gürtel im März wurde ein Paar beraubt. Die Frau bekam Tritte ab, ihr Begleiter wurde mit der Faust bewusstlos geschlagen und danach ebenfalls getreten. Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen mit mehreren Brüchen im Gesichtsbereich. Ein weiteres Opfer erlitt bei einem schweren Raub eine Stichwunde am Unterschenkel.

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Grillverbot in Wien bleibt weiter aufrecht http://www.vienna.at/grillverbot-in-wien-bleibt-weiter-aufrecht/4417410 http://www.vienna.at/grillverbot-in-wien-bleibt-weiter-aufrecht/4417410#comments Mon, 10 Aug 2015 13:21:42 +0000 http://4417410

Florian Hutz, Sprecher von Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien (MA 49) erläuterte im Gespräch mit VIENNA.at, dass das am 22. Juli 2015 wegen anhaltender Hitze und Trockenheit ausgesprochene Grillverbot für die Bundeshauptstadt nach wie vor aufrecht sei.

Waldbrandgefahr durch extreme Hitze schon im Juli

Es habe nur unergiebig geregnet, die Wiesen seien trocken und “verbrannt.” Der heißeste Juli in der Geschichte der meteorologischen Aufzeichnungen hat die Wälder und Wiesen deutlich gezeichnet, die anhaltende Hitze und die viel zu geringen Regengüsse zwischendurch sorgen weiterhin für höchste Waldbrandgefahr.

“Das Rauchen, Hantieren mit offenem Feuer und Licht sowie jegliches Feuerentzünden im Wald und dessen Gefährdungsbereich im Gebiet der Stadt Wien bleibt weiterhin verboten”, so DI Roland Havel vom Forstamt der Stadt Wien.

Grillverbot in Wien fällt erst bei längerem Regen

“Damit das Grillverbot fällt, muss es so lange nachhaltig regnen, bis der Boden das Wasser aufgenommen hat,” so Hutz. Zur Erinnerung: Das von der Forstbehörde ausgesprochene Grillverbot gilt für alle öffentlichen Grillplätze in Wien: auf der Donauinsel, im Wald und in waldnahen Gebieten. Das Grillen in privaten Gärten außerhalb des Gefährdungsbereiches des Waldes ist und bleibt gestattet. Die Stadt Wien mahnt aber angesichts der Hitze und der Trockenheit bei Grillen im Freien zu besonderer Vorsicht und rät bis auf weiteres ganz darauf zu verzichten.

Strenge Kontrollen des Grillverbots

Kontrollen zur Einhaltung des Grillverbots in Wien werden nach wie vor durchgeführt. Die Grillplätze und Grillzonen im Donauinselbereich werden von der Abteilung Wiener Gewässer (MA 45) sowie von den Grillplatzmeistern kontrolliert. Die Grillplätze in wienerwaldnahen Gebieten des Forstamtes werden von FörsterInnen der MA 49 hinsichtlich der Einhaltung des Grillverbots streng kontrolliert, im Draschepark in Wien-Liesing achten MitarbeiterInnen der MA 42 auf die Einhaltung des Grillverbots. “Aber es dürfte gut funktionieren, sonst hätte ich Gegenteiliges gehört. Die Leute sind einsichtig, die Anfragen werden auch telefonisch weniger”, erläuterte Hutz.

Bis der Regen kommt, könnte es noch länger dauern – wie Meteorologen der ZAMG am Sonntag angaben, ist laut Prognosen kein Ende der Hitzewelle in Sicht.

>>Mehr zum Grillverbot in Wien

 

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Sternschnuppenstrom der Perseiden über Wien: Infos zur Beobachtung http://www.vienna.at/sternschnuppenstrom-der-perseiden-ueber-wien-infos-zur-beobachtung/4416921 http://www.vienna.at/sternschnuppenstrom-der-perseiden-ueber-wien-infos-zur-beobachtung/4416921#comments Mon, 10 Aug 2015 09:12:35 +0000 http://4416921

Der Mond stört die Sicht auf den Sternschnuppenstrom der Perseiden heuer nicht. Vorausgesetzt der Nachthimmel ist klar, wird der Sternschnuppen-Regen am besten in der Nacht von Mittwoch (12. August) auf Donnerstag zwischen 23.00 und 4.00 Uhr zu sehen sein.

Mond sorgte zuletzt für getrübte Sicht

Im vergangenen Jahr war die Sicht auf das wiederkehrende Ereignis entscheidend getrübt: Just um den Zeitpunkt der besten Sichtbarkeit des Meteorstroms erreichte der Mond seinen erdnächsten Punkt. Der sogenannte “Supervollmond” machte Fans des kosmischen Feuerwerks einen Strich durch die Rechnung.

Gute Sichtbarkeit der Perseiden-Sternschnuppen

Heuer zeigen sich die Mondphasen gnädiger: Neumond fällt auf den 14. August, was Dunkelheit garantiert. Wie viele Sternschnuppen in der Nacht auf Donnerstag zu sehen sein werden, sei stark davon abhängig, wann und wo beobachtet wird, teilte die Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) mit. In Wien wird es ab etwa 21.30 Uhr dunkel genug sein, um die hellsten Meteore zu sehen, die um diese Zeit allerdings noch selten sind.

“Am Abend sind es generell noch weniger. Im Hochgebirge können es zur Morgendämmerung hin, also gegen 3.00 bis 4.00 Uhr, über 100 pro Stunde werden, im Umland von Wien nicht einmal halb so viele. Am Stadtrand werden es schon weniger als 15 pro Stunde und in der Innenstadt gerade einmal drei bis fünf – und das vorausgesetzt, man kann den ganzen Himmel überblicken”, erklärte Alexander Pikhard von der WAA. Trotz der guten Aussichten bleibt Beobachtern in unseren Breiten das absolute Maximum aber verborgen, da der Meteorstrom in den frühen Vormittagsstunden am dichtesten sein wird.

Sternschnuppenparty am 12. August im Planetarium Wien

Alle Astronomie-Begeisterten sind am Mittwoch, dem 12. August, um 19 Uhr herzlich in das Planetarium der Stadt Wien (2., Oswald Thomas-Platz 1, beim Riesenrad) eingeladen, um das Himmelsspektakel gemeinsam zu erleben. Nach einer kostenlosen Show (geeignet ab 5 Jahren) geht’s ab auf die Wiese vor dem Planetarium, um den Meteorschauer zu beobachten. Auf selbst mitzunehmenden Decken lässt sich der Himmel besonders gemütlich im Liegen bestaunen. Bei Fragen steht Planetariums-Direktor Werner Gruber mit seinem kompetenten und erfahrenen Astronomen- und Sternbeobachter-Team zur Verfügung. Vor dem Planetarium werden zudem Teleskope aufgestellt, um Merkur und Saturn zu beobachten.

Mehr zur Veranstaltung im Planetarium lesen sie hier. Auch in der Kuffner Sternwarte gibt es dazu eine Veranstaltung.

Die Sichtbarkeit der Perseiden 2015

Die Perseiden können 2015 von Mitte Juli bis in die dritte Augustwoche beobachtet werden, besonders stark zwischen 11. und 13. August. Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen 22 Uhr und 4 Uhr morgens. In einer dunklen Nacht fern von künstlichem Licht kann etwa alle zwei Minuten eine Erscheinung erwartet werden. Der Mond stört dieses Jahr nicht die Beobachtung.

Was ist eine Sternschnuppe?

Sternschnuppen entstehen, wenn kleinste Partikel und Staubkörner mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringen, dort verglühen und in der Luft Leuchteffekte hervorrufen. Solcher Staub kann von Kometen stammen, die auf ihren Runden um die Sonne einen Teil ihres Materials verlieren. Diese winzigen Partikel umkreisen weiter auf der Bahn des Kometen die Sonne. Kreuzt die Erde diese Bahn, erzeugen die Staubteilchen einen sogenannten Meteorschauer.

Perseiden-Sternschnuppen:  “Tränen des Laurentius”

Alljährlich Mitte August kreuzt die Erde die Bahn des Kometen Swift-Tuttle, dessen Staubspur den Sternschnuppen-Regen der Perseiden erzeugt. Der Name kommt daher, weil es so aussieht, als würden Sterne aus dem Sternbild des Perseus fallen. Der Meteorstrom wird auch “Tränen des Laurentius” genannt, weil sein Erscheinen mit dem Namenstag des Märtyrers Laurentius am 10. August zusammenfällt und als Tränen des Himmels über dessen Martyrium gedeutet wurden.

So sieht man das Himmelsschauspiel

Zur Beobachtung von Meteorschauern braucht man keine optischen Hilfsmittel wie Ferngläser oder gar Fernrohre: Am besten geht es mit dem freien Auge, raten die Astronomen. Wichtig sei ein freier Blick auf den ganzen Himmel, am bequemsten sei die Beobachtung im Liegen. Wiesen oder Felder außerhalb der Stadt würden sich besonders gut anbieten.

Die WAA lädt bei Schönwetter am Mittwoch ab 21.00 Uhr zur Perseidennacht auf die Sofienalpe in Wien. Die Sternschnuppenparty des Planetarium Wien/VHS geht um 19.00 Uhr auf der Kaiserwiese in Wien-Leopoldstadt über die Bühne, von wo aus auch gemeinschaftlich beobachtet werden wird. Der Verein Kuffner-Sternwarte organisiert einen um 22.00 Uhr beginnenden Beobachtungs-Spaziergang in Großmugl (Niederösterreich).

Weitere Informationen zu den Perseiden finden Sie hier.
(apa/red)

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