Vienna Online » Wien – 20. Bezirk http://www.vienna.at VIENNA Sat, 22 Nov 2014 10:08:54 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Bombendrohung in Millennium City: U-Haft gegen 34-Jährigen verhängt http://www.vienna.at/bombendrohung-in-millennium-city-u-haft-gegen-34-jaehrigen-verhaengt/4153773 http://www.vienna.at/bombendrohung-in-millennium-city-u-haft-gegen-34-jaehrigen-verhaengt/4153773#comments Fri, 21 Nov 2014 14:56:37 +0000 http://4153773

Haftgründe für die nach der Bombendrohung verhängte U-Haft sind Tatbegehungs- und Tatausführungsgefahr, sagte die Sprecherin des Wiener Landesgerichts, Christina Salzborn, am Freitag.

Die Bombendrohung in der Millennium City

Der Mann war am Dienstag in den Indoor-Park gekommen, soll dort seine vierjährige Tochter festgehalten und mit einer Bombe gedroht haben. Der 34-Jährige wurde festgenommen. Die Einvernahmen mit ihm sollen bisher sehr schwierig verlaufen sein, weil er nur verwirrte Angaben gemacht haben soll.

Täter war polizeibekannt

Der Polizei war der Mann schon vorher bekannt, er galt aber nicht als gefährlich. Einen realen Hintergrund dürfte die Bombendrohung allerdings nicht gehabt haben: Weder bei dem Verdächtigen selbst noch in seiner Wohnung wurde Sprengmaterial gefunden.

(apa/red)

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Frau in Wien–Brigittenau beraubt: Passanten schritten ein http://www.vienna.at/frau-in-wien-brigittenau-beraubt-passanten-schritten-ein/4153369 http://www.vienna.at/frau-in-wien-brigittenau-beraubt-passanten-schritten-ein/4153369#comments Fri, 21 Nov 2014 10:24:15 +0000 http://4153369

Der 16-jährige Beschuldigte folgte einer 35-Jährigen in das Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses in der Denisgasse im 20. Bezirk. Der Bursche attackierte die Frau von hinten, entriss ihr die Geldbörse, entnahm das darin befindliche Bargeld und flüchtete vom Tatort.

Passanten halfen Opfer

Die Frau verfolgte den Burschen und konnte durch Hilferufe zwei Passanten auf sich aufmerksam machen. Die Zeugen kamen der Frau zu Hilfe und hielten den Beschuldigten bis zum Eintreffen der bereits alarmierten Beamten fest. Das Opfer wurde bei dem Überfall nicht verletzt. Der Beschuldigte wurde angezeigt.

(Red.)

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Staus: Vier Demos legen am Freitag fast ganztägig Wien lahm http://www.vienna.at/staus-vier-demos-legen-am-freitag-fast-ganztaegig-wien-lahm/4153284 http://www.vienna.at/staus-vier-demos-legen-am-freitag-fast-ganztaegig-wien-lahm/4153284#comments Fri, 21 Nov 2014 10:09:23 +0000 http://4153284

Der ÖAMTC rät Autofahrern, am 21. November die Wiener Innenstadt und Teile des 2., 4., 10. und 20. Bezirks nach Möglichkeit zu meiden. Staus sind zu befürchten.

Groß-Demo gegen TTIP

Die ersten Demo-Teilnehmer sammeln sich bereits um 08.45 Uhr, im 4. Bezirk, in der Schönburgstraße 2, nahe der Wirtschaftskammer. Bis zu 150 Personen demonstrieren gegen das Freihandelsabkommen TTIP und setzen sich dann ab 10 Uhr über die Wiedner Hauptstraße in Bewegung. Die Route führt unter anderem über die Favoritenstraße -Argentinierstraße – Gusshausstraße, bis zum Schwarzenbergplatz, wo es vor dem Gebäude der Industriellenvereinigung zu einer Kundgebung kommen wird. Weiter geht es über den Kärntner Ring – Opernring -Burgring bis weiter zum Parlament und von dort bis zur Wipplingerstraße.

Noch drei Demos in Wien

In den Nachmittagsstunden sammeln sich zwischen 16.00 u. 17.00 Uhr Demonstranten für weitere Protestzüge, die vom Keplerplatz, Praterstern und Wallensteinplatz jeweils in Richtung Schwedenplatz unterwegs sein werden. Auch hier ist mit Verzögerungen bzw. Anhaltungen zu rechnen.

Betroffen werden u.a. sein: Ring, beide Seiten des Donaukanals (z. B. Roßauer Lände und Franz-Josefs-Kai bzw. Untere und Obere Donaustraße), alle Straßen rund um den Praterstern (z.B. Praterstraße, Aspernbrückengasse) und rund um den Wallensteinplatz (z. B. Klosterneuburger Straße) sowie die Favoritenstraße im 10. und 4. Bezirk.

Die Routen im Einzelnen

“Löhne und Gehälter rauf, Mieten runter” ist die Forderung der beiden Demos, die um 16 Uhr am Keplerplatz und um 17 Uhr am Praterstern starten. Die Demo ab 16:30 Uhr am Wallensteinplatz steht unter dem Motto “Nein zum 12-Stunden-Tag”. Sämtliche Demonstrationszüge treffen am Ende am Julius-Raab-Platz zusammen.

Die Routen der Demonstrationen:
“Nein zum 12-Stunden-Tag”, Sammelpunkt 16.30 Uhr, Wallensteinplatz; Route u.a. über Klosterneuburgerstr., Gaußplatz, O.Augartenstraße, Taborstraße, Aspernbrücke, Julius Raab Platz, Franz-Josefs-Kai, Schwedenplatz (Dauer bis ca. 20.00 Uhr)

“Löhne u. Gehälter rauf, Mieten runter”, Sammelpunkt 16.00 Uhr, Keplerplatz; Route u.a. über Favoritenstraße, Gusshausstraße, Schwarzenbergplatz, Ring, Julius-Raab-Platz, Franz-Josefs-Kai, Schwedenplatz (Dauer bis ca. 20.00 Uhr)

“Löhne u. Gehälter rauf, Mieten runter II”, Sammelpunkt 17.00 Uhr, Praterstern; Route u.a. über Praterstraße, Taborstraße, Aspernbrücke, Julius-Raab-Platz, Franz-Josefs-Kai, Schwedenplatz (Dauer bis ca. 20.00 Uhr)

Besonders problematisch wird es ab ca. 18.00 Uhr, wenn alle 3 Demonstrationen am Julius-Raab-Platz zusammentreffen. Bis zur Abschlußkundgebung am Schwedenplatz wird dann zusammenmarschiert. Pro Demo werden ca. 100 – 150 Personen erwartet. Man rechnet daher mit höchstens 450 Personen.

Achtung Autofahrer: Hier droht Stau

Vor allem im Bereich Dampfschiffstraße, Donaulände, Urania, Schwedenplatz, wird es zw. 17.30 Uhr und 18.30 Uhr zu Stauungen kommen. Einmal mehr kann man nur großräumig ausweichen. Es empfiehlt sich, die oben genannten Bereiche zu umfahren.

Im ohnehin dichten Abendverkehr rät der ÖAMTC, die genannten Straßen mit dem eigenen Fahrzeug zu meiden. Wo immer möglich, sollte man Öffentliche Verkehrsmittel wählen.

(red)

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Stadt Wien beteuert: Neubauleistung bei Wohnbau auf “Rekordniveau” http://www.vienna.at/stadt-wien-beteuert-neubauleistung-bei-wohnbau-auf-rekordniveau/4152625 http://www.vienna.at/stadt-wien-beteuert-neubauleistung-bei-wohnbau-auf-rekordniveau/4152625#comments Thu, 20 Nov 2014 13:30:21 +0000 http://4152625

Er versicherte, dass die Neubauleistung im geförderten Wohnbau derzeit auf “Rekordniveau” liege. Die hohen Grundstückspreise machen aber auch den Bauträgern zu schaffen.

Ziel erfüllt: Stolz auf neue Wohnungen

“Wir haben unsere Vorgaben deutlich übererfüllt”, zeigte sich Wiens oberster Bauherr stolz. 7.000 neue Wohnungen im geförderten Bereich waren demnach geplant, exakt 7.273 sind es geworden. Dies entspreche rund 140 neuen Wohneinheiten pro Woche, hieß es. Auch bei den Förderzusagen für in Planung befindliche Projekte gebe es eine “kontinuierliche Aufwärtsentwicklung”.

Wohnflächen: Reserven der Stadt Wien

Die Stadt hat selbst hat noch ausreichend Flächenreserven, um dieses Niveau zu halten, beteuerte Ludwig. Dass die hohen Grundstückspreise den geförderten Wohnbau aber nicht unbedingt erleichtern, verschwieg er jedoch nicht. Denn es gebe keinen Druck auf die Eigentümer, ihre Immobilien zu verkaufen – da mit Bargeld am Kapitalmarkt nur geringe Renditen zu erzielen seien. Darum werde nur veräußert, wenn es unbedingt notwendig sei.

Eine mögliche Enteignung von Grundbesitzern, die der Grüne Planungssprecher Christoph Chorherr zumindest als theoretisches Vorgehen ins Spiel gebracht hat, ist für Ludwig keine Option: “Davon halte ich nicht viel bis gar nichts.” Denn es müssten auch bei einer Enteignung entsprechende Ablösen gezahlt werden. Dasselbe gelte für ein mögliches Vorkaufsrecht der öffentlichen Hand. Die Stadt, so betonte er, würde zur Preisdämpfung stattdessen auf neue Widmungsinstrumente setzen.

Förderbarer Wohnbau

So sei etwa die Kategorie “förderbarer Wohnbau” beschlossen worden. Auf den betreffenden Flächen darf nur solcher errichtet werden. Auch befristete Widmungen sind nun möglich. Sie sollen laut Stadt verhindern, dass mit Grundstücken spekuliert wird und die Flächen vom Markt ferngehalten werden.

Apropos Fernhalten: Auch das Thema Leerstand ist zuletzt erneut diskutiert worden. Der zuständige Stadtrat schließt jedoch aus, dass überdurchschnittlich viele Objekte unbewohnt sind. Angesichts der derzeit erzielbaren Erlöse bei Vermietung oder Verkauf würde es wenig Sinn machen, eine Wohnung leerstehen zu lassen, gab Ludwig zu bedenken. Bei einer Erhebung vor zwei Jahren waren rund 30.000 Wohnstätten betroffen – von den insgesamt etwa 980.000 Wiener Wohnungen. Der aktuelle Stand wird laut Ludwig derzeit eruiert.

Wiener Wohnbauinitiative

Der Stadtrat verwies weiters auf die Wiener Wohnbauinitiative, in deren Rahmen heuer 655 Wohnungen fertiggestellt wurden. Es handelt sich dabei um frei finanzierte Unterkünfte, die den Mietern jedoch zu relativ günstigen Konditionen angeboten werden. Der Bau wird unter anderem durch Kredite der Stadt unterstützt.

(apa/red)

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Bombendrohung in der Millennium City: Verfassungsschützer ermitteln nun http://www.vienna.at/bombendrohung-in-der-millennium-city-verfassungsschuetzer-ermitteln-nun/4151277 http://www.vienna.at/bombendrohung-in-der-millennium-city-verfassungsschuetzer-ermitteln-nun/4151277#comments Wed, 19 Nov 2014 11:19:01 +0000 http://4151277

Das sei in solchen Fällen ein normaler Vorgang, sagte Polizeisprecherin Michaela Rossmann am Mittwoch. Der Mann war in den Indoor-Park gekommen, hatte seine vierjährige Tochter festgehalten und mit einer Bombe gedroht.

Verwirrte Angaben bei Einvernahme

Der 34-Jährige wurde festgenommen. Die Einvernahmen mit ihm wurden allerdings abgebrochen, weil er nur verwirrte Angaben gemacht haben soll. Der Polizei war der Mann schon vorher bekannt, er galt aber nicht als gefährlich. Einen realen Hintergrund dürfte die Bombendrohung allerdings nicht gehabt haben: Weder bei dem Verdächtigen selbst noch in seiner Wohnung wurde Sprengmaterial gefunden. Die Vierjährige wurde unterdessen ihrer Mutter übergeben.

Bombendrohung in der Millennium City

Etwa 100 Personen befanden sich zum Zeitpunkt der Bombendrohung in dem 2.300 Quadratmeter großen Indoor-Spielplatz. “Der 34-Jährige hat auf einmal laut zu schreien begonnen”, erzählte der Geschäftsführer der APA. Nachdem ihn die Angestellten daraufhin aufforderten, die Räumlichkeiten im fünften Stock des Gebäudes zu verlassen, drohte er mit der Bombe. Seine Tochter hielt der Mann fest. “Er forderte danach die Angestellten auf, sie sollen die anderen Kinder aus dem Park zu bringen”, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger.

WEGA-Einsatz und Öffi-Sperre

Nachdem der Geschäftsführer über den Vorfall informiert wurde, alarmierte dieser umgehend die Security und diese die Polizei. Aufgrund der Bombendrohung wurde zudem der Verfassungsschutz zum Tatort gerufen, berichtete Eidenberger. Im Zuge der Evakuierung wurde das Areal rund um die Millennium-City für den öffentlichen Verkehr gesperrt, auch die Wiener Linien konnten die Station Handelskai nicht befahren. Im Gebäude überraschten inzwischen die eingetroffenen WEGA-Polizisten den unbewaffneten 34-Jährigen und nahmen ihn nach kurzer Gegenwehr fest. Spürhunde durchsuchten das Stockwerk auf Sprengstoff, dabei wurden auch zwei Taschen kontrolliert, deren Herkunft ungeklärt war – gefunden wurde jedoch nichts.

(apa/red)

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Wien will’s wissen 2014: Online Fragen an die Stadt stellen http://www.vienna.at/wien-wills-wissen-2014-online-fragen-an-die-stadt-stellen/4150391 http://www.vienna.at/wien-wills-wissen-2014-online-fragen-an-die-stadt-stellen/4150391#comments Tue, 18 Nov 2014 14:48:32 +0000 http://4150391 Habe ich Anspruch auf eine Gemeindewohnung? Und was kostet sie? Wie läuft der Gratis-Förderunterricht ab? Bekomme ich Hilfe beim Wiedereinstieg in den Beruf? Gibt es finanzielle Unterstützung für meine Weiterbildung? – Diese und weitere Fragen wurden auf wienwillswissen.at gepostet und auch bereits beantwortet.

Haben Sie Fragen an die Stadt Wien?

Unterteilt werden die online gestellten Fragen, die sich auf Angebote und Dienstleistungen der Stadtverwaltung beziehen sollen, in die Kategorien Kultur, Verkehr, Umwelt, Integration, Bildung, Wohnen, Gesundheit und Finanzen. Um eine Frage posten oder kommentieren zu können, muss man sich einen Account anlegen.

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WEGA-Einsatz in der Millennium-City: Details zur Bombendrohung http://www.vienna.at/wega-einsatz-in-der-millennium-city-details-zur-bombendrohung/4150486 http://www.vienna.at/wega-einsatz-in-der-millennium-city-details-zur-bombendrohung/4150486#comments Tue, 18 Nov 2014 13:48:44 +0000 http://4150486
Zuvor hatte der Mann mit seiner Tochter einen Indoor-Park betreten und zu schreien begonnen. Er wurde von der WEGA festgenommen, Sprengstoff wurde nicht gefunden, das Kind blieb unverletzt.

Bombendrohung am Indoor-Spielplatz

Etwa 100 Personen befanden sich zum Zeitpunkt der Bombendrohung in dem 2.300 Quadratmeter großen Indoor-Spielplatz. “Der 34-Jährige hat auf einmal laut zu schreien begonnen”, erzählte der Geschäftsführer. Nachdem ihn die Angestellten daraufhin aufforderten, die Räumlichkeiten im fünften Stock des Gebäudes zu verlassen, drohte er mit der Bombe.

Seine vierjährige Tochter hielt der Mann fest. “Er forderte danach die Angestellten auf, sie sollen die anderen Kinder aus dem Park bringen”, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger.

WEGA-Einsatz: Evakuierung und Festnahme

Nachdem der Geschäftsführer über den Vorfall informiert wurde, alarmierte dieser umgehend die Security und diese infolge die Polizei. Aufgrund der Bombendrohung wurde zudem der Verfassungsschutz zum Tatort gerufen, berichtete Eidenberger.

Im Zuge der Evakuierung wurde das Areal rund um die Millennium-City für den öffentlichen Verkehr gesperrt, auch die Wiener Linien konnten die Station Handelskai nicht befahren. Im Gebäude überraschten inzwischen die eingetroffenen WEGA-Polizisten den unbewaffneten 34-Jährigen und nahmen ihn nach kurzer Gegenwehr fest. Bilder vom Einsatz finden Sie hier.

Kein Sprengstoff in der Millennium City

Spürhunde durchsuchten das Stockwerk auf Sprengstoff, dabei wurden auch zwei Taschen kontrolliert, deren Herkunft ungeklärt war – gefunden wurde jedoch nichts. Um 11.40 Uhr wurde die Evakuierung wieder aufgehoben, sagte Eidenberger. Die Vierjährige wurde in eine nahegelegene Polizeiinspektion gebracht, wo bereits die von der Exekutive verständigten Brüder auf sie warteten. Hintergründe und Motive für die Tat waren am frühen Dienstagnachmittag noch nicht bekannt.

(apa/red)

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Bombendrohung in der Wiener Millennium City: Einkaufszentrum geräumt http://www.vienna.at/bombendrohung-in-der-wiener-millennium-city-einkaufszentrum-geraeumt/4150196 http://www.vienna.at/bombendrohung-in-der-wiener-millennium-city-einkaufszentrum-geraeumt/4150196#comments Tue, 18 Nov 2014 11:14:26 +0000 http://4150196

Medienberichten zufolge hat ein Mann gedroht, sein Kind zu entführen. Das bestätigte die Polizei am Dienstag.

Bombendrohung in der Millennium City

Ein Mann hielt sein Kind fest und behauptete, Sprengstoff bei sich zu haben. Er werde eine Explosion herbeiführen. Ein Kommando des Entschärfungsdienstes des Innenministeriums wurde eingesetzt. Die WEGA nahm den Mann fest. Das Kind blieb unverletzt. Das Einkaufszentrum wurde umgehend evakuiert.

Auch für die Wiener Linien hatte die Bombendrohung gegen die Millennium City Konsequenzen: Die Linie U6 konnte nicht durchgehend verkehren. Zwischen der Dresdner Straße und der Neuen Donau war kein Betrieb möglich.

Nähere Details und Hintergründe zum Vorfall in der Millennium City finden Sie hier.

(apa/red)

 

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Wiener Linien bieten ab 2015 eine neue Jahreskarte an http://www.vienna.at/wiener-linien-bieten-ab-2015-eine-neue-jahreskarte-an/4150117 http://www.vienna.at/wiener-linien-bieten-ab-2015-eine-neue-jahreskarte-an/4150117#comments Tue, 18 Nov 2014 10:34:15 +0000 http://4150117 Die Jahreskarte der Wiener Linien bekommt 2015 ein neues Aussehen: “Sie präsentiert sich dann als Plastikkarte im bequemen Kreditkartenformat. Die neue Jahreskarte ist zudem mit einem speziellen Hologramm ausgestattet, das für zusätzliche Fälschungssicherheit sorgt”, heißt es in einer Aussendung der Verkehrsbetriebe.

So bekommen Sie die neue Jahreskarte

Rund 640.000 Wienerinnen und Wiener sind in Besitz einer Wiener Linien-Jahreskarte – sie erhalten, sobald eine Verlängerung fällig wird, ein Schreiben mit einer genauen Anleitung, wie sie zu ihrer neuen Jahreskarte kommen.

Um die neue Jahreskarte zu erhalten, müssen sich Kundinnen und Kunden im Online-Ticket-Shop der Wiener Linien registrieren und dort bis spätestens 30 Tage vor Gültigkeitsbeginn ihr persönliches Foto hochladen. Im Zuge der Umstellung auf die neue Jahreskarte können Kunden künftig auch einfach und bequem ihre persönlichen Daten über das Online Jahreskarten-Service verwalten: Änderungen der Adresse, der Kontoverbindung und natürlich auch die Verlängerung der Jahreskarte sind nun mit wenigen Klicks möglich.

Neues Service-Telefon der Wiener Linien

Eine weitere Neuerung im Bereich Kundenservice erwartet ab sofort all jene Kunden, die telefonisch mit den Wiener Linien Kontakt aufnehmen. Für Anregungen und Wünsche aller Art oder Fragen zur neuen Jahreskarte gilt nun eine Nummer als zentrale Anlaufstelle: 01/7909 100.

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Fünf Zahlen, die zeigen, dass Wien eine Stadt der Superlative ist http://www.vienna.at/fuenf-zahlen-die-zeigen-dass-wien-eine-stadt-der-superlative-ist/4146486 http://www.vienna.at/fuenf-zahlen-die-zeigen-dass-wien-eine-stadt-der-superlative-ist/4146486#comments Sat, 15 Nov 2014 13:54:03 +0000 http://4146486

41.487 ha Fläche

Aus der Luft sieht Wien sehr grün aus. APA ©

Wien ist 41.487 Hektar groß. Davon sind laut Angaben der Magistratsabteilungen 28, 37 und 41 45,6% (18.912 ha) Grünflächen, 35,4% (14.680 ha) Bauflächen und 14,4% (5.965 ha) Verkehrsflächen.

Flächenmäßig ist der 22. Bezirk mit 10.230 ha am größten, die meisten Bewohner hat jedoch der 10. Bezirk.

1.776.915 Einwohner

1.776.915 Menschen sind in Wien gemeldet. Die Zwei-Millionen-Marke wird vermutlich eher geknackt, als zunächst von den Demografen berechnet: Bereits 2029 soll es soweit sein.

infografik-bevoelkerung-2014Nummer 1

In vielen internationalen Rankings ist Wien die Nummer 1. Bilderbox ©

In diversen Städte-Rankings belegt Wien den ersten Platz: Laut der aktuellen Mercer-Studie ist Wien die Stadt mit der höchsten Lebensqualität weltweit – und das nicht zum ersten Mal. Auch im Innovation Cities Global Index 2012 – 2013 hat die Bundeshauptstadt die Nase vorn: Wien belegt mit 57 Punkten den ersten Platz vor London und Paris (jeweils 56 Punkte, sowie Amsterdam (55 Punkte). 162 Indikatoren wurden für dieses Ranking in drei Faktoren zusammengefasst: Kulturgüter, humane Infrastruktur (Mobilität, Start-ups, Bildung und Technologie) und vernetzte Märkte. Wien ist auch die Stadt, in der die meisten internationalen Kongresse stattfinden: Die aktuellsten Zahlen stammen aus dem Jahr 2012, damals fanden 195 Kongresse in Wien statt. Gezählt werden in diesem Ranking nur regelmäßig stattfindende Kongresse mit mindestens 50 Teilnehmern, die in mindestens drei Ländern abwechselnd organisiert werden. Ob relevant oder nicht, sei dahingestellt: Die Nummer Eins ist Wien auch im Big Mac-Index 2012. Dieser ermittelt die notwenige Arbeitszeit für den Kauf eines Big Macs in Minuten. In der österreichischen Bundeshauptstadt sind es 14, so schnell verdient man sich in keiner anderen Stadt seinen Burger.

4,635 Milliarden Euro Schulden

Die Schulden in Wien haben einen Rekordstand erreicht. Bilderbox ©

Wiens Schulden haben heuer einen neuen Rekordhöchststand erreicht: 4,635 Milliarden Euro fehlen in der Stadtkasse. Und im Budget 2015 sind bereits neue Schulden eingerechnet: Geplanten Einnahmen von 12,52 Milliarden Euro stehen Ausgaben von 12,74 Milliarden Euro gegenüber.

900 Millionen Fahrgäste

Zwei Straßenbahnen am Schottentor in Wien. Wiener Linien/ Johannes Zinner ©

Im Jahr 2013 haben 900 Millionen Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel der Wiener Linien benutzt. Die meisten davon waren mit den U-Bahnen unterwegs. (SVA)

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Ziele der Grünen bei der Wien-Wahl 2015: Zwei Stadträte und sechs Bezirke http://www.vienna.at/ziele-der-gruenen-bei-der-wien-wahl-2015-zwei-stadtraete-und-sechs-bezirke/4147199 http://www.vienna.at/ziele-der-gruenen-bei-der-wien-wahl-2015-zwei-stadtraete-und-sechs-bezirke/4147199#comments Sat, 15 Nov 2014 07:38:34 +0000 http://4147199 Eine derartige Veränderung würde das Kräfteverhältnis in Wien in ein Maß bringen, “wo man miteinander noch mehr umsetzen kann”. Denn Alternative zu Rot-Grün gibt es für den Klubchef keine. “Man muss diese ÖVP-Nein-Sager weghalten. Ich will nicht zurück in die 50er- und 60er-Jahre”, meinte Ellensohn. Gerade in Zeiten der wachsenden Stadt sei grüne Politik umso wichtiger: “Wer außer uns soll das sonst machen?” Die Freiheitlichen seien in Wien – wie auch von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) – oft betont, jedenfalls keine Option.

Grüne: “Wir sind gekommen, um zu bleiben”

“Wir sind gekommen, um zu bleiben”, gab der Klubobmann deshalb als Parole aus. Das soll vor allem mit den Schwerpunktthemen Bildung, Wohnen und Verkehr gelingen. Und natürlich mit der Spitzenkandidatin Maria Vassilakou. Zwar muss diese erst offiziell bei der nächsten Landesversammlung der Grünen im Februar bestätigt werden, das ist für Ellensohn allerdings keine Frage: “Maria Vassilakou wird uns in den Wahlkampf führen.” Als potenzielle grüne Bastionen sind schon bei der EU-Wahl einige Bezirke aufgefallen: Ellensohn hält Siege in Wieden, Mariahilf, Neubau (wo die Grünen schon jetzt mit Thomas Blimlinger den Bezirksvorsteher stellen), der Josefstadt, dem Alsergrund und Währing für möglich.

Bildung als Wahlkampfthema

Um Input für den Wahlkampf zu sammeln, hat man in den vergangenen Wochen und Monaten unzählige Hausbesuche absolviert, Experten zu Themenforen eingeladen und das Gespräch gesucht. Momentan ist es vor allem die “Baustelle Bildung”, mit der schon leichte Wahlkampftöne verbreitet werden. Neben der Forderung nach einem garantierten Kindergartenplatz für alle Zweijährigen – die beim Koalitionspartner nur auf mittelmäßige Begeisterung stieß -, soll auch die Zahl der Pädagogen aufgestockt und die Kindergartengruppen kleiner werden.

Im Fokus sollen dabei rund 1.000 zweisprachige Pädagoginnen stehen, die etwa auch türkisch oder serbo-kroatisch beherrschen und Kinder in ihrer Zweisprachigkeit fördern können. Langfristig brauche man 4.000 neue Arbeitsplätze im Kindergartenbereich, rechnete Ellensohn vor. “Damit kann man gleich anfangen, da brauche ich nicht auf Wahlen zu warten.” Ebenfalls eher als Sofortmaßnahme gedacht: Die verstärkte Unterstützung von Eltern – etwa mit abendlichen Elternklubs in Kindergärten jedes Grätzels. Auf der grünen Bildungsagenda außerdem: Die Abschaffung des Proporzes in Schulen, mehr Sozialarbeiterinnen und Psychologen in den Bildungseinrichtungen sowie mehr Autonomie in der Schulverwaltung.

Gemeinsames Ziel mit dem Koalitionspartner

Dass man sich dabei – ebenso wie beim Thema leistbares Wohnen – in derzeit rotem Kerngebiet bewegt und damit vielleicht den Koalitionspartner verstimmt, sorgt Ellensohn nicht: “Ich sehe unseren Vorstoß eher als Unterstützung eines gemeinsamen Ziels.” Immerhin sei derzeit abgesehen von Verkehr noch so ziemlich alles in der Bundeshauptstadt in der Zuständigkeit der Sozialdemokraten. “Man wird selten dafür gewählt, was man geleistet hat, sondern dafür, was man leisten wird”, so der grüne Klubchef. Auch wenn das derzeit zu “verschnupften” Reaktionen des Koalitionspartners SPÖ führe: “Jetzt ist Wahljahr, da positioniert sich jede Partei deutlich.”

Mit der gemeinsamen Arbeit und dem Klima in der Koalition ist Ellensohn trotzdem durchaus zufrieden: “In allen Umfragen sind wir die beliebteste Koalitionsvariante. Und man kann den Wienern doch nicht antun, das Zweitbeste zu bekommen.” Man habe schließlich gemeinsame Ziele – auch wenn sich Tempo und Herangehensweise manchmal unterscheiden würden.

Diskussion um das Wiener Wahlrecht

Das trifft momentan vor allem auch auf die Frage des neuen Wahlrechts zu. Immer noch spießt es sich am Aspekt des mehrheitsfördernden Verstärkers. Seit Monaten wird verhandelt, der Landtag am 27. November war das angepeilte Beschlussdatum. “Ziel ist, dass es fertig ist”, meinte der Klubchef dazu. Wenn nicht, brauche es einen Plan B. Wie genau der aussieht, weiß Ellensohn heute noch nicht so genau, nur, wie er nicht aussieht: “Ich werde sicher keinen Antrag mit der ÖVP und der FPÖ einbringen. Ein Gespräch Freiheitliche-Grüne wird es so sicher nicht geben.” (APA)

Alle Infos rund um die Wien-Wahl 2015 finden Sie in unserem Special.

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Geschichte der Wiener Öffis: U-Bahnen – von der Stadtbahn bis zur U5 http://www.vienna.at/geschichte-der-wiener-oeffis-u-bahnen-von-der-stadtbahn-bis-zur-u5/4126041 http://www.vienna.at/geschichte-der-wiener-oeffis-u-bahnen-von-der-stadtbahn-bis-zur-u5/4126041#comments Fri, 14 Nov 2014 06:14:44 +0000 http://4126041

Die Öffis in Wien waren im Laufe ihres Bestehens starken Veränderungen unterworfen, was Aussehen und Komfort betrifft. In ihrem Blog halten die Wiener Linien die wichtigsten Meilensteine der Öffi-Geschichte fest – wir haben die Highlights.

Die Geschichte der Öffis in Wien

In Teil 1 der VIENNA.at-Serie über die Geschichte der Öffis haben wir uns mit der Straßenbahn in Wien auseinandergesetzt, im zweiten Teil ging es um die Entstehung der Busse von Damals bis Heute. In Teil 3 dreht sich nun alles um das modernste Verkehrsmittel, das die Bundeshauptstadt zu bieten hat: die U-Bahnen.

Deutlich später als in anderen Großstädten, nämlich erst vor 45 Jahren, erfolgte am Karlsplatz der Baubeginn für die ersten Teilstücke. Wobei sogleich an drei Linien gearbeitet wurde: an der U1, der U2 und der U4. Bevor es soweit kam, waren jedoch zunächst Vorläufer der U-Bahn im Einsatz – nämlich die Stadtbahn und die Unterpflasterstraßenbahn.

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Von der Stadtbahn zur U-Bahn

Nicht die erste U-Bahn der Welt, aber die älteste Strecke von Wien: Seit mehr als 110 Jahren bildet die U4 das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs – zunächst noch als Stadtbahn. 1892 fällte der Reichsrat nach umfangreichen Planungen den Beschluss zum Bau der Wiener Stadtbahn, darunter die Wiental- und Donaukanallinie. Diese ergaben sich als “Nebenprodukt” der laufenden Wienflussregulierungen und des Donaukanal-Ausbaus zu einem innerstädtischen Schiffsweg. Die künstlerische Ausgestaltung der Stationen übertrug man dem Jugendstilarchitekten Otto Wagner, Baubeginn war im Jahre 1894.

U4 zunächst mit Dampfbetrieb

Die Eröffnung des ersten Abschnitts des Vorläufers der heutigen U4 fand am 1. Juni 1898 statt – damals noch mit Dampfbetrieb. Die Strecke verlief zwischen dem Bahnhof Hütteldorf und der Station Meidling Hauptstraße, wo sich bis in die 1970er Jahre Wiental- und Gürtellinie trennten.

Die Eröffnung des zweiten Abschnitts erfolgte am 30. Juni 1899: zwischen Meidling Hauptstraße und dem damals schon bestehenden Bahnhof Hauptzollamt der Verbindungsbahn (dem heutigen Bahnhof Wien-Mitte). Der dritte und letzte Abschnitt wurde am 6. August 1901 dem Verkehr übergeben.

Elektrifizierung der U-Bahnen

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs musste im Herbst 1918 die nach militärischen Erfordernissen gebaute Wiener Stadtbahn jedoch ihren Betrieb einstellen. Schuld daran war der grassierende Kohlemangel. Als eine der ersten größeren Unternehmungen der (inzwischen sozialdemokratisch verwalteten) Gemeinde Wien wurde die längst fällige Elektrifizierung der Wiental- und der Gürtellinie in Angriff genommen. Auf der Trasse der heutigen U4 verkehrte daraufhin ab Oktober 1925 die Linie WD (Wiental-Donaukanal). Eingesetzt wurden straßenbahnkompatible Fahrzeuge mit Oberleitung.

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USTRAB: Vorläufer der Wiener U-Bahn

Anfang der 1950er Jahre hielt der internationale Trend zum eigenen Auto auch in Wien Einzug. Im Jahr 1950 beherrschten 67.000 zugelassene Kraftfahrzeuge die Straßen der Bundeshauptstadt, 1960 waren es schon 203.000 und 1970 sogar 415.000. Dieser schlagartige Zuwachs an Automobilen führte zu einer völligen Überlastung des Verkehrsnetzes und regelmäßigen Staus. Straßenbahnen konnten nur mehr stockend verkehren. In den 1960er-Jahren wurde die Straßenbahn daher unter die Erde verlegt. Die Unterpflasterstraßenbahn – kurz USTRAB – konnte allerdings die drängenden Verkehrsprobleme nicht wirklich lösen.

Startschuss für den U-Bahn-Bau

Im Jahr 1968 stellte der Wiener Gemeinderat daraufhin erste Weichen für den Bau eines grundlegenden U-Bahnnetzes, das unter anderem die bisherige Stadtbahn-Linie WD mit der künftigen Signalnummer U4 umfassen sollte. Die treibenden Kräfte dahinter waren Bürgermeister Bruno Marek und Verkehrsstadtrat Kurt Heller.

Kurze Zeit später, am 3. November 1969, wurde schon gewerkt: Konkret beinhaltete das Grundnetz die Neubaulinie U1, die U2, die aus der Tunnelstrecke der USTRAB-Linie 2 hervorging, und die Linie U4, die wie berichtet auf der ehemaligen Wiental- und Donaukanallinie der Stadtbahn beruht.

U1: Wiens erste U-Bahnlinie

Die ersten Garnituren für die neue U-Bahn wurden bereits 1972 ausgeliefert. Der erste Streckenabschnitt der U1 hatte jedoch noch keinen Anschluss, daher musste ein Zug für die Probefahrt mittels Kran durch einen Schacht auf die Gleise gehoben werden. Die U1 sollte sich vom Reumannplatz über Karlsplatz sowie Stephansplatz zum Praterstern erstrecken – auf einer Gesamtlänge von sechs Kilometern. Nach einer Bauphase von neun Jahren erfolgte im Februar 1978 die feierliche Eröffnung der ersten Teilstrecke vom Reumannplatz bis zum Karlsplatz. Bereits ein Jahr später reichte die rote Linie bis zum Stephansplatz und nach weiteren drei Jahren Bauzeit fuhr die U1 schließlich weiter bis Praterstern.

 

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Inzwischen gab es auch schon die U4: Deren erster Abschnitt von Heiligenstadt bis zur Friedensbrücke wurde 1976 eröffnet, fünf weitere folgten. Bis nach Hütteldorf fährt die U4 seit 20. Dezember 1981.

Von der USTRAB zur U2

Nach der Inbetriebnahme der U1 und der U4 war die U2 die letzte Linie des Grundnetzes, die in Betrieb ging. Die ehemalige USTRAB zwischen Karlsplatz und Schottenring baute man ab 1980 auf ihrer gesamten Länge von 3,2 Kilometern zu einer U-Bahn um. Die U2 wies damals eine Länge von 3,2 Kilometern auf und erstreckte sich vom Karlsplatz bis zum Schottenring. Sie nutzte als einzige U-Bahnlinie Teile der USTRAB.

Für die U2 wurden die Rampen bei der Sezession und beim Landesgericht geschlossen. Zusätzlich zur ehemaligen USTRAB entlang der “Zweierlinie”, dem Straßenzug im Zentrum von Wien, grub man zwischen der Station Landesgericht/ Universität und Schottenring in offener Bauweise einen neuen U-Bahntunnel inklusive der neuen Station Schottentor.

Ablöse durch die neue U5

In weiteren Ausbaustufen wurde die U2 verlängert: erst zum Ernst-Happel-Stadion, dann zur Aspernstraße und in weiterer Folge zur Seestadt Aspern. Zwischen 2018 und 2013 erhält die U2 über Neubaugasse, Pilgramgasse und Bacherplatz einen neuen Südast bis zum Matzleinsdorfer Platz. Die bisherige Streckenführung der U2 zwischen den Stationen Rathaus und Karlsplatz wird dann von der neuen U5 übernommen, die als bisher “fehlende” Linie die Wiener U-Bahn-Linien ergänzen wird und zunächst von Karlsplatz über Altes AKH bis Elterleinplatz fährt. Alles zur neuen U5 erfahren Sie hier.

Sonderfall: “Untergrund-Linie” U3

Die Linie U3 ist eine reine Neubaustrecke – anders als etwa die Linien U4 und U6. Planungen für ihren Verlauf gab es schon seit den 1960er-Jahren. Beim Bau der U1-Station am Stephansplatz wurden die Bahnsteige der U3 bereits im Rohbau mitgebaut, sodass beim Bau der U3 in den 80er-Jahren hier direkt angeschlossen werden konnte.

Vor über 20 Jahren, am 6. April 1991, eröffneten Bürgermeister Helmut Zilk und Stadtrat Johann Hatzl die neue Station Volkstheater stellvertretend für die gesamte U3. Ganz Wien war auf den Beinen, um live bei der Eröffnung dabei zu sein, und nutzte die Chance, die neue U-Bahn auszuprobieren und die neuen, kunstvoll gestalteten Stationen zu bewundern.

Die U3 fuhr damals komplett unterirdisch. Auch heute, nach mehreren Verlängerungen, ist das im Grunde noch so, nur in Erdberg und Ottakring kommen die Züge an die Oberfläche. Die U3 ist damit die U-Bahnlinie mit den meisten Untergrundstationen.

 

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Hauptschlagader des Gürtels: U6

 Am 7. September 1983 erfolgte der Spatenstich für den Bau der neuen U6 in der Pottendorfer Straße in der Nähe der späteren Station Philadelphiabrücke (heute: Bahnhof Meidling). Am 7. Oktober 1989 ging das Herzstück der U6 zwischen den Stationen Philadelphiabrücke und Heiligenstadt in Betrieb. Viele tausende Einpendler aus dem Süden freuten sich, dass sie nun über S-Bahn und Umstieg am Bahnhof Meidling direkt zum Gürtel fahren konnten – eine enorme Erleichterung und Zeitersparnis.

Im Juni 1990 beschlossen Bund und Land gemeinsam die Verlängerung der U6 nach Siebenhirten und wegen der geplanten Weltausstellung EXPO1995 auch nach Floridsdorf. Auch wenn diese im Mai 1991 von der Wiener Bevölkerung abgelehnt wurde, war der Bau der U6 über die Donau bereits nicht mehr aufzuhalten.

Die Wiener U-Bahn: Status Quo

Heute, nach dem Aus- und Neubau der Linien U1, U2, U3, U4 und U6, ist das Wiener U-Bahn-Netz rund 80 Kilometer lang. Es umfasst derzeit 104 Stationen. Täglich sind rund 1,5 Mio. Menschen mit den unterschiedlichen Zügen, also mit Silberpfeilen, V-Wägen oder U6-Garnituren, unterwegs. Und das mit Ausblick: auf zahlreichen Streckenteilen ist die U-Bahn auch über der Erde unterwegs.

Inzwischen ist das Netz rund 80 Kilometer lang, ein weiterer Ausbau bereits beschlossen. Und es wird schon weiter gedacht bzw. geplant: Die U5 bzw. die Verlängerung der U2 sind bereits projektiert. Der Neuzugang, also die U5, wird im ersten Bauabschnitt vom Karlsplatz bis Frankhgasse/Altes AKH fahren – zum größten Teil auf der bisherigen U2-Strecke, die ihrerseits in südliche Richtung ausgebaut wird. Die Arbeiten sollen 2018 beginnen. Unter dem Titel “NEU4″ investieren Stadt Wien und Wiener Linien bis 2020 insgesamt 335 Mio. Euro in die Modernisierung der U4. Die ersten Arbeiten laufen bereits.

Zahlen und Fakten zur U-Bahn

Die Wiener Linien betreiben das größte Verkehrsnetz Österreichs – inklusive 78,5 Kilometer U-Bahn. Für die Fahrgäste sind rund 150 U-Bahn-Züge unterwegs (Stand: 2013). Zur Infrastruktur der Wiener Linien gehören zusätzlich zu U-Bahn-Gleisen und Tunnelanlagen auch 104 U-Bahn-Stationen und vier U-Bahn-Betriebsbahnhöfe.

Nähere Infos zur Geschichte der Öffis finden Sie im Blog der Wiener Linien.

(red/Wiener Linien/apa)

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Fast jeder zweite Wiener hat Migrationshintergrund http://www.vienna.at/fast-jeder-zweite-wiener-hat-migrationshintergrund/4145365 http://www.vienna.at/fast-jeder-zweite-wiener-hat-migrationshintergrund/4145365#comments Thu, 13 Nov 2014 11:00:44 +0000 http://4145365 Der im Auftrag der Stadt erarbeitete Monitor, dessen inzwischen dritte Auflage Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) am Mittwochabend vor Journalisten vorstellte, soll regelmäßig den Status quo analysieren und Handlungsanweisungen für die Politik liefern.

23% der Wiener mit ausländischem Pass

Ganze 31 Prozent der Wiener mit Migrationshintergrund gehören der ersten Generation an, wurden also tatsächlich im Ausland geboren. 18 Prozent sind Migranten der zweiten Generation. Immerhin 23 Prozent der Stadtbewohner haben einen ausländischen Pass.

Bildung positiv bewertet

In Sachen Bildung sieht man die Situation im Rathaus durchaus positiv. Mehr als die Hälfte der seit Mitte der 1990er-Jahre Zugewanderten haben laut Bericht einen Maturaabschluss. Allerdings gibt es überdurchschnittlich oft Schwierigkeiten, den Bildungsstandard in adäquate Jobs umzusetzen – vor allem für Menschen aus Drittstaaten. Ein Drittel (34 Prozent) der Personen mit höherem Abschluss arbeitet lediglich in Hilfs- und Anlerntätigkeiten und muss eine schlechtere Entlohnung hinnehmen.

Nicht allzu verwunderlich also, dass das Nettoeinkommen in Haushalten ohne Migrationshintergrund in den vergangenen zehn Jahren um zehn Prozent gestiegen ist. Es liegt nun bei durchschnittlich 23.000 Euro jährlich, während es in Haushalten, in denen Menschen aus Drittstaaten wohnen, mit 15.000 Euro unverändert blieb. Die Stadt will sich hier u.a. für mehr Anerkennung und Wertschätzung der mitgebrachten Kompetenzen und Qualifikationen starkmachen.

Wird Wahlrecht in Wien geändert?

Ein weiteres Problem ortet Frauenberger beim Wahlrecht. Denn 24 Prozent aller Wiener im wahlfähigen Alter seien aufgrund ihrer ausländischen Staatsangehörigkeit von Urnengängen ausgeschlossen. “Dieser Anteil und damit das Demokratiedefizit steigen stetig”, so die Schlussfolgerung. Die Ressortchefin will deshalb – soweit auf Landesebene möglich – Mitbestimmungsmöglichkeiten a la Bürgerbeteiligung, Petitionsrecht oder in Interessensvertretungen nutzen bzw. ausbauen. Eine Öffnung des Wahlrechts bei der nächsten Wien-Wahl für Menschen ohne österreichischen Pass, setzt allerdings Änderungen auf Bundesebene voraus. (APA)

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Adventmärkte in Wien: Das ist im Jahr 2014 neu http://www.vienna.at/adventmaerkte-in-wien-das-ist-im-jahr-2014-neu/4144924 http://www.vienna.at/adventmaerkte-in-wien-das-ist-im-jahr-2014-neu/4144924#comments Thu, 13 Nov 2014 07:10:06 +0000 http://4144924 Insgesamt wird es heuer 21 Weihnachtsmärkte in Wien geben, 993 Stände und damit 59 mehr als im vergangenen Jahr sind laut Wiener Marktamt geplant. An 149 davon wird die kulinarische Seite Weihnachtens mit Punsch, Schokolade und Langos zelebriert – allerdings zählt man drei Gastro-Stände weniger als 2013. Die Regeln für Christkindlmärkte sind streng: Ein Markt muss zumindest aus zehn Standln bestehen, maximal ein Drittel davon darf Gastronomie sein.

Christkindlmarkt am Rathausplatz

Der wahrscheinlich bekannteste, aber auf jeden Fall größte Adventmarkt am Wiener Rathausplatz wird heuer am 15. November geöffnet. Neben allerlei künstlerischen und kulinarischen Angeboten an insgesamt 148 Ständen von Lebkuchen bis Ofenkartoffel gibt es auch heuer wieder Unterhaltung für die Kleinsten: Sie können sich in Christkindls Werkstatt täglich bastlerisch betätigen. Außerdem wird auch wieder vorgelesen: Prominente wie Alfons Haider, Alexander Goebel oder Christina Lugner erzählen ihre persönliche Weihnachtsgeschichte.

Weihnachtsdörfer ab 15. November geöffnet

Auch die drei Wiener Weihnachtsdörfer rüsten sich bereits für den Ansturm von Wienern und Touristen gleichermaßen: Als erstes öffnet das Alte AKH (15. November) seine Türen, dann folgen die Dörfer zwischen den Museen am Maria-Theresien-Platz (19. November) und vor dem Schloss Belvedere (21. November). Altwiener Flair verspricht dagegen ab 21. November der Markt auf der Freyung, der erneut mit der längsten gemalten Krippe Österreichs wirbt. Auch die Biobauern schlagen hier ihre Zelte auf.

Ein neuer Weihnachtsmarkt in Wien

Neu ist der k. u. k. Weihnachtsmarkt am Michaelerplatz: Weiße Stände mit goldenen Aufschriften sollen kaiserliches Flair vermitteln, zu kaufen und verkosten gibt es Produkte von ehemaligen Hoflieferanten und eigene Kreationen, darunter etwa kandierte Veilchen oder Marzipanguglhupf. Trotz möglicherweise passenderem Ambiente bleibt Schloss Schönbrunn ab 22. November eher dem klassischen Adventmarktgedanken treu: Mittelpunkt des Marktes wird die von Schnitzmeister Franz Oberschneider gefertigte, 220 Figuren umfassende Krippe sein.

“Queer, Pink and Proud” am Naschmarkt

Auch am Naschmarkt entsteht mit “Pink Christmas in Vienna” ein neues Weihnachtserlebnis: Ab dem 1. Dezember soll der Naschmarkt erstmals unter dem Motto “Queer, Pink and Proud” in blau-rosa erstrahlen. Die Eröffnungsshow in Kooperation mit der Aidshilfe ist bereits geplant, später sollen sowohl Gastro-, als auch Stände von Ausstellern und karitativen Organisationen vertreten sein.

Klassiker in der Vorweihnachtszeit

Ebenfalls in die Kategorie Klassiker fällt der traditionell mehr auf Kunst und Handwerk ausgerichtete Christkindlmarkt am Karlsplatz, der am 21. November eröffnet wird. Das Thema heuer lautet “Fair-Bindungen”. In der Innenstadt geht der Markt am Stephansplatz ab 15. November besinnlich ins zweite Jahr seines Bestehens. Schon am 14. November eröffnet der Advent-Hotspot in Neubau: Der Spittelberg bietet u.a. Gelegenheit, das eine oder andere kreative Weihnachtsgeschenk zu ergattern.

Dazu kommen viele kleinere Märkte, etwa vor der Mariahilfer Kirche, in der Fußgängerzone Favoriten, am Columbusplatz oder in der Meidlinger Hauptstraße. Auch Am Hof, in der Mahlerstraße und im Türkenschanzpark gibt es vorweihnachtliches Feeling.

Weitere Veranstaltungen

Wer nicht länger auf den ersten Glühwein warten kann, dem sei der “Winter im Museumsquartier” ans Herz gelegt: Schon seit 6. November wird dort Musik aufgelegt und Punsch ausgeschenkt. Laut Statistik des Marktamtes gelten solche auf Privatgrund stattfindenden Weihnachtsevents wie etwa auch jenes in den Blumengärten Hirschstetten oder am Wilhelminenberg allerdings nur als “marktähnliche Veranstaltungen” und werden nicht in die offizielle Standlbilanz eingerechnet. Zählt man sie doch, kommt Wien heuer auf stolze 1.137 Gastro- und Verkaufshäuschen. (APA)

>> Eine Übersicht über alle Adventmärkte in Wien finden Sie hier.

>> Im Vorjahr hat VIENNA.at die Weihnachtsmärkte einem Test unterzogen – hier finden Sie den großen Christkindlmarkt-Check: Teil I & Teil II

 

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Geschichte der Wiener Öffis: Busse – von Omnibus bis Mercedes-Gelenkbus http://www.vienna.at/geschichte-der-wiener-oeffis-busse-von-omnibus-bis-mercedes-gelenkbus/4125976 http://www.vienna.at/geschichte-der-wiener-oeffis-busse-von-omnibus-bis-mercedes-gelenkbus/4125976#comments Fri, 07 Nov 2014 06:32:22 +0000 http://4125976

Moderne ULFs, klimatisierte U-Bahnen, Öko-Busse – wie die modernen Gefährte der Wiener Linien aussehen, ist hinlänglich bekannt. Doch in den 150 Jahren ihres Bestehens haben sich die Öffis in Wien stark verändert, was das Aussehen und Komfort betrifft. In ihrem Blog halten die Wiener Linien die wichtigsten Meilensteine der Öffi-Geschichte fest – wir haben die Highlights.

Nachdem wir uns bereits der Geschichte der Straßenbahn in Wien gewidmet haben, geht es im zweiten Teil unserer Serie um die Entstehung der Busse in Wien.

Vorläufer und Startschuss für den Autobusbetrieb

Mit der Entwicklung des Automobils wurden in Wien auch die ersten Schritte in Sachen öffentliche Busse gesetzt. Im Jahr 1864 präsentierte Sigfried Marcus ein Gefährt mit einem Zweitakt-Motor, im Jahr 1875 folgte eines mit Viertakt-Otto-Motor. Mit letzterem wurden auch auf der damaligen Mariahilfer Straße Probefahrten durchgeführt.

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Erste Benziner in Wien unterwegs

Benzinautobusse folgten – als erste Gesellschaft, die diese betrieb, wurde die “Vienna General Omnibus Compagnie” tätig und richtete zwischen Stephansplatz und Südbahnhof einen sechswöchigen Probebetrieb damit ein. 1907 kam die Gemeinde Wien ins Spiel, zunächst mit zwei Bus-Linien: Erst nahm man einen Probebetrieb zwischen Simmeringer Hauptstraße und Kaiser-Ebersdorf auf, danach folgte eine weitere Linie, die von Floridsdorf über Leopoldau nach Kagran fuhr. Das Problem dabei war jedoch, dass sich diese beiden Bus-Linien in wirtschaftlicher Hinsicht nicht rentierten, weshalb man sie dann doch durch Straßenbahn-Linien ersetzte.

Busse mit Strom von oben

Weitere Bemühungen in Richtung Bus-Betrieb wurden zwischenzeitlich auf der Strecke Pötzleinsdorf – Salmannsdorf unternommen. Die Busse, die dort zum Einsatz kamen, bezogen ihren Fahrstrom aus einer zweidrähtigen Oberleitung. Auf dieser wurde ein vierrädriger Kontaktwagen über eine Leine vom Bus nachgezogen.

Im August des Jahres 1908 wurde dann schließlich die “Vienna General Omnibus Compagnie” von der Gemeinde Wien übernommen. Man führte den Betrieb mit Pferdeomnibussen weiter, doch ohne den gewünschten Erfolg, da man große Verluste erzielte.

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Einschnitt: Erster Weltkrieg

17 verschiedene Autobustypen, die allesamt mit Benzinmotoren betrieben wurden, schaffte ab 1913 schließlich die “Städtische Stellwagenunternehmung” für eine Versuchsreihe an. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, beendete dieser jedoch schlagartig die Aufbauphase des Autobusbetriebs in Wien. Erst nach Ende des Krieges konnte deren Fahrt am 7. September 1919 wieder aufgenommen werden – allerdings nur in eingeschränkter Form. Ab den 1920ern gehörten Doppeldecker-Busse zum  Wiener Stadtbild, verschwanden aber danach wieder für einige Zeit von der Bildfläche.

Erste Gelenkbusse in Betrieb

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts konzentrierten sich die Wiener Linien verstärkt auf den Ausbau des Busbetriebs, als wirtschaftliche Lösung und zur Verbesserung der Infrastruktur. 20 Straßenbahn-Linien wurden sukzessive gegen Autobusse ausgetauscht. In Folge dieser Umstellaktion kamen auch die über 4 Meter hohen Doppeldecker erneut zum Einsatz, aber in modernisierter Form. Diese Bus-Version war ab 1960 für ein knappes Jahrzehnt wieder auf den Straßen der Stadt unterwegs.

Doch bald stieß man in Sachen Kapazität an seine Grenzen – die Normalbusse waren teils zu klein, der Betrieb mit Anhänger unpraktisch und die Doppeldecker brauchten für jede Strecke eine “Routengenehmigung”. Ein neuer Bustyp war gefragt. Der Startschuss für den Gelenkbus fiel 1963. Erstmals wurden in diesem Jahr zwei Gelenkwagen (einer von der Firma Gräf & Stift, der andere von den Sauerwerken) für den Öffi-Verkehr in Wien in Betrieb genommen.

Die Busse bestanden die “Probezeit”, woraufhin von beiden Firmen Gelenkbusse mit 16,5 bzw. 18 Metern Länge in verschiedenen Ausführungen nachgeliefert wurden, die dem letzten Stand der Technik entsprachen.

Reichsbus

Einsturz der Reichsbrücke

Zu einer denkwürdigen Fahrt brach am 1. August 1976 der Gelenkwagen mit der Betriebsnummer 8084 auf. Der Bus fuhr in den frühen Morgenstunden auf dem Weg zum Dienst die Reichsbrücke entlang – als er plötzlich mitsamt der einstürzenden Brücke in die Fluten der Donau stürzte.

Der Lenker hatte großes Glück und konnte beinahe unversehrt geborgen werden. Für einen Autofahrer, der zeitgleich auf der Reichsbrücke unterwegs war, kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Bergung des Busses gestaltete sich schwierig. Danach wurde dieser rasch repariert und zwei Monate später sogar wieder unterwegs. Für 13 weitere Jahre nach dem Unglück war der Bus noch im Einsatz, bis er 1989 im Straßenbahnmuseum in Erdberg seinen “Ruhestand” antreten durfte. Im neuen, jüngst eröffneten Verkehrsmuseum der Wiener Linien findet er nun sein neues Zuhause.

“Modernste Busse auf dem Markt”

Heutzutage setzen die Wiener Linien auf höchste Modernität: 18 Meter lange Mercedes-Citaro-Gelenkbusse bedeuten viel mehr Platz für die Fahrgäste. Zum Einsatz kommen diese auf der Linie 13A – auf der Strecke zwischen Hauptbahnhof und Alser Straße -, die mit rund zwölf Millionen Fahrgästen jährlich die meistfrequentierte Buslinie Wiens darstellt.

Die neuen, mit Diesel betriebenen Mercedes-Busse bieten nicht wie die bisherigen Platz für rund 75, sondern für 128 Fahrgäste, davon 43 Sitzplätze. Vier Türen, die seitlich nach außen statt ins Wageninnere aufgehen, sollen einen schnelleren Fahrgastwechsel und deutlich weniger Verspätungen ermöglichen. Es sind nach Angaben der Wiener Linien die modernsten Busse, die es derzeit auf dem Markt gibt. Weiteres Plus für Anrainer, an deren Wohnungen der Bus vorbeifährt: Sie sind deutlich leiser als die derzeit im Einsatz befindlichen Fahrzeuge. Dafür haben die Wiener Linien auch einiges investiert: – insgesamt etwa 60 Millionen Euro flossen in 217 neue Busse, die nun nach und nach die alte Flotte ersetzen.

Busse in Wien: Der Betrieb heute

Heute betreiben die Wiener Linien das größte Verkehrsnetz Österreichs – inklusive Buslinien in der Gesamtlänge von mehr als 700 Kilometern. Für die Fahrgäste sind mehr als 500 Busse unterwegs (Stand: 2013). Zur Infrastruktur der Wiener Linien gehören auch drei Bus-Garagen.

Nähere Infos zur Geschichte der Öffis finden Sie im Blog der Wiener Linien.

(red/Wiener Linien/apa)

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Neue Stadtteile: Grünflächen von 16,5 Quadratmetern pro Wiener verpflichtend http://www.vienna.at/neue-stadtteile-gruenflaechen-von-165-quadratmetern-pro-wiener-verpflichtend/4138692 http://www.vienna.at/neue-stadtteile-gruenflaechen-von-165-quadratmetern-pro-wiener-verpflichtend/4138692#comments Thu, 06 Nov 2014 13:49:05 +0000 http://4138692 Auch für die alten Grätzel soll es Verbesserungen geben: Jeder Wiener soll das nächste Grün innerhalb von 250 Metern erreichen können. Dazu will Planungsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) nicht nur neue Erholungsräume schaffen, sondern auch bestehende Flächen öffnen.

Neues Grün-Konzept für Wien

“In Zukunft soll ganz klar messbar sein, wie viel Grün- und Freiraum vorhanden sein muss”, erklärte Vassilakou bei der Präsentation des neuen Grün- und Freiraumkonzeptes am Donnerstag. Parks, Fußgängerzonen oder Grünkorridore sollen schon in der “frühest denkbaren” Planungsphase – und damit noch vor der konkreten Bebauung – integriert und verortet werden. “Erstmals haben wir ein standardisiertes Instrument, das bei jeder Widmung greift”, so die Stadträtin.

Das würde auch eine “wesentliche Unterstützung beim täglichen Kampf gegen andere Interessen” bei Widmungen darstellen, erklärte Thomas Knoll, Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur, der an der Erarbeitung des Konzepts beteiligt war. Dabei kann ein Grün- und Freiraum zwölf verschiedene Typen, von der einfachen Baumallee bis zum Schutzgebiet, annehmen. Bestehende Grünflächen sollen etwa durch Alleen besser vernetzt und so nicht nur attraktiver werden, sondern auch das zu Fuß gehen fördern.

Grünflächen in Wien nutzbar machen

Innerhalb von 250 Metern soll das Grün künftig erreichbar sein. Dabei gelte es nicht nur, neue Grünflächen zu schaffen, sondern auch bestehende nutzbar und zugänglich zu machen. Als Beispiel nannte Vassilakou etwa den Park des Theresianums oder des Palais Strozzi in der Josefstadt, die derzeit beide nur privat genutzt werden.

Neue Öffnungszeiten für Parks

Auch Öffnungszeiten sollen überdacht werden: So ist der Augarten derzeit erst ab 7.30 Uhr früh geöffnet. “Ein Park sollte rund um die Uhr, aber mindestens ab 6.00 Uhr offen sein”, forderte die Stadträtin. Der Augarten und damit auch seine Zugänglichkeit liegt allerdings in der Verantwortung des Bundes. Die Stadt selbst könnte dagegen künftig etwa Sportanlagen zur Verfügung stellen.

Auch wenn Wien wächst, soll der 50-prozentige Grünanteil bestehen bleiben, erklärte Vassilakou. Deshalb sollen drei neue Erholungsgebiete im derzeit am stärksten wachsenden Stadtteil jenseits der Donau entstehen: der Norbert-Scheed-Wald (früher: Wienerwald Nordost), das Lobauvorland sowie der Stammersdorfer Rendezvousberg.

(APA/Red9

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U4-Störung durch schadhaften Zug im Dienstag-Frühverkehr http://www.vienna.at/u4-stoerung-durch-schadhaften-zug-im-dienstag-fruehverkehr/4135770 http://www.vienna.at/u4-stoerung-durch-schadhaften-zug-im-dienstag-fruehverkehr/4135770#comments Tue, 04 Nov 2014 07:36:49 +0000 http://4135770 Wie Pressesprecherin Anna Maria Reich auf Anfrage angab, hatte sich ein Zug der Linie U4 gegen 7:30 Uhr nach der Einfahrt in die Station Braunschweiggasse plötzlich nicht mehr von der Stelle bewegen lassen.

Störung der U4: Schadhafter Zug

Was dahintersteckt, dass die Garnitur schadhaft war, ist noch unklar – es soll sich um einen noch nicht näher bekannten technischen Defekt handeln, so Reich. Das Störungsteam der Wiener Linien habe den U4-Zug zum Bahnhof Hütteldorf abgeschleppt, berichtet die Sprecherin.

Kein durchgehender Fahrbetrieb möglich

Die Strecke der U4 zwischen Hütteldorf und Hietzing sei daraufhin nicht befahrbar gewesen, ein kurzfristiger Ersatzverkehr mit Bussen sei eingerichtet worden. Nach 20 Minuten, gegen 7:50 Uhr, sei Reich zufolge die Störung beseitigt und der durchgehende Fahrbetrieb wieder möglich gewesen. Bis zur Wiederherstellung der regulären Intervalle der U4 kann es noch etwas länger dauern.

(red)

 

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In Wien leben drei Viertel der Menschen in Mietwohnungen http://www.vienna.at/in-wien-leben-drei-viertel-der-menschen-in-mietwohnungen/4135387 http://www.vienna.at/in-wien-leben-drei-viertel-der-menschen-in-mietwohnungen/4135387#comments Tue, 04 Nov 2014 05:00:24 +0000 http://4135387 “Je kleiner die Gemeinden werden, desto größer wird der Eigentümeranteil und desto mehr sinkt die Mietquote”, erklärte die Wohnexpertin Vlasta Zucha von der Statistik Austria vor Journalisten.   “Fast ein Drittel der Wiener lebt in Gemeindewohnungen, die von der Stadt Wien verwaltet werden”, berichtete Zucha. In den Bundesländern wiederum gebe es einen leichten Überhang an Genossenschaftswohnungen oder privaten Mietwohnungen – zum Teil halte es sich die Waage.

Miete ab 4,80 Euro pro Quadratmeter

“Die Höhe der Miete ist aber nicht nur vom Mietsegment abhängig, sondern auch davon, wie lange man schon in einer Wohnung verweilt hat”, so Zucha. Wer bereits über 30 Jahre lang in seiner Hauptmietwohnung lebt, zahlte 2013 im Schnitt 4,8 Euro pro Quadratmeter (inklusive Betriebskosten und Steuern) – also deutlich unter dem Österreich-Schnitt von 6,7 Euro pro Quadratmeter. Bei einer Verweildauer von bis zu fünf Jahren hingegen schlug die Miete hingegen mit 7,6 Euro je Quadratmeter zu Buche.

Ältere Mieter zahlen im Schnitt weniger Miete als jüngere. Österreichische Einpersonenhaushalte mit Bewohnern über 60 mussten im Vorjahr im Schnitt 5,6 Euro Hauptmiete pro Quadratmeter berappen. Unter-30-Jährige zahlten hingegen durchschnittlich 7,8 Euro je Quadratmeter.

Private Hauptmieten am teuersten

Am teuersten waren im Vorjahr private Hauptmieten – mit einem Quadratmeterpreis von 7,8 Euro. Besonders kostspielig sind generell befristete Verträge: Privat vermietete Wohnungen mit Befristungen kosteten im Vorjahr 9 Euro je Quadratmeter – bei den unbefristet vermieteten lag der Schnitt wesentlich darunter (bei 7 Euro).

Die Miethöhen variieren auch nach Bundesländern beträchtlich. An der Spitze lagen hier im Vorjahr Salzburg (8,1 Euro pro Quadratmeter), Vorarlberg (7,5 Euro) und Tirol (7,3 Euro). Dahinter folgten Wien (6,9 Euro), die Steiermark und Oberösterreich (je 6,3 Euro) sowie Niederösterreich (6,0 Euro). Am billigsten war das Wohnen in Miete in Kärnten (5,4 Euro) und im Burgenland (4,8 Euro).

(APA/Red)

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Kinder-Event: Startschuss für das Lesofantenfest am 5. November 2014 http://www.vienna.at/kinder-event-startschuss-fuer-das-lesofantenfest-am-5-november-2014/4134228 http://www.vienna.at/kinder-event-startschuss-fuer-das-lesofantenfest-am-5-november-2014/4134228#comments Sun, 02 Nov 2014 14:53:19 +0000 http://4134228

Die von Live-Musik untermalte Geschichte der Gebrüder Grimm nimmt eine unerwartete Wende und wird zum Märchen des “Bruttosozialglücks”. “Seit Jahrzehnten macht das Lesofantenfest mit einer gelungenen Mischung aus Literatur, Theater, Film und Musik Kindern auf spielerische Weise Lust auf Lesen, wie der immer größere Run auf die Lesofantenfest-Veranstaltungen bestätigt”, so Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch.

Viel Kulinarik und Live-Musik

Schon ein kurzer Blick ins Programm lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen, dafür garantieren Titel wie “Tarte au chocolat”, eine Slapstickshow, oder das Tanz- und Musiktheater für die Jüngsten namens “Kugelhupf”.

Heuer steht auch besonders viel Live-Musik auf dem Programm: die Bandbreite reicht von Klezmer-Musik über Musical und internationalen Kinderliedern zum Mitsingen bis hin zu Oper. Unter den zahlreichen Veranstaltungen sind zwei Uraufführungen, vier Österreichpremieren und zwei Wienpremieren.

Ganz Wien feiert Lesofantenfest

Mit fast neunzig Veranstaltungen ist es Österreichs größtes Leseförderfestival für junge Lese- und Kulturfans. Von Musik-, Erzähl-, Tanz- und Puppentheater über Performances, Mitmach-Workshops, Konzerte und Kino bis hin zur einer “Abenteuernacht im BücherDschungel” wird Kindern bis zwölf Jahren ein vielfältiges Programm an 35 Spielorten in ganz Wien geboten.

Mit “Lesofantino” gibt es auch für die jüngsten Besucherinnen und Besucher von zwei bis vier Jahren wieder eine eigene Programmschiene: die neun Produktionen umfassen Theateraufführungen, Musikperformances, Spiele-Workshops und Kurzfilme.  Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Das Lesofantenfest dauert bis 21. November, das komplette Programm finden Sie hier.

 

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Eine Million Euro für Spielplätze im Wiener Gemeindebau http://www.vienna.at/eine-million-euro-fuer-spielplaetze-im-wiener-gemeindebau/4134206 http://www.vienna.at/eine-million-euro-fuer-spielplaetze-im-wiener-gemeindebau/4134206#comments Sun, 02 Nov 2014 14:29:08 +0000 http://4134206

Die Fläche der derzeit betriebenen Spielplätze entspricht 855 Fußballfeldern.

1 Million Euro für Sicherheit und Co.

Bewegung und Spiel stellen ganz wesentliche Faktoren für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dar. “Deshalb investiert die Stadt Wien – Wiener Wohnen jährlich rund eine Million Euro in die Sicherheit, Modernisierung sowie den Ausbau der Spielplätze in den Städtischen Wohnhausanlagen”, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Neue Anlagen im Karl-Marx-Hof und Wildganshof

Neben regelmäßigen Kontroll- und Instandhaltungsmaßnahmen für saubere und vor allem sichere Spielplätze sorgen Investitionen im Rahmen von Wohnhaussanierungen für noch mehr attraktive Spielangebote. Im vergangenen Sommer wurde etwa im Franz-Koblizka-Hof in Brigittenau ein auf die Bedürfnisse der MieterInnen gezielt abgestimmter Generationenspielplatz eröffnet. Ein vergleichbar großes Projekt wurde soeben im Karl-Marx-Hof fertiggestellt.

Dort können sich Kinder und Jugendliche nun über eine komplett neugestaltete Spielplatzanlage freuen. Neben Sandkiste, mehreren Kleinkinderschaukeln und attraktiven Rutschentürmen für Vor-und Volksschulkinder gibt es auch ein Fitness-Parcour mit Rudermaschine, Stepper und Beinmuskeltrainer, den auch Erwachsene nützen können. Ein weiterer Ausbau ist für 2015 vorgesehen, hier wird unter anderem ein kühlender Wasserspielplatz die Kinderherzen höher schlagen lassen! Der Gesamtumfang der von der Stadt Wien – Wiener Wohnen getätigten Investition für die neugestaltete Spiel- und Fitnessoase im Karl-Marx-Hof beträgt 100.000 Euro.

Viel Abwechslung für Kinder

Ebenfalls auf Wunsch der MieterInnen wurde kürzlich im Wildganshof eine neue attraktive Spielplatzanlage mit einer Doppelschaukel, Rutsche, Federwippen und einem Kinderkarussel errichtet. Ein Holzschiff fördert das Klettergeschick und für geräuscharmes Ballvergnügen steht den Kindern und Jugendlichen ein sogenannter Silent Court zur Verfügung.

Regelmäßige Kontrollen, modernste Qualitätsstandards

Die Neugestaltung der Spielplatzanlagen wird nach den modernsten technischen und wissenschaftlichen Standards durchgeführt. “Dazu zählen natürlich auch geräuscharme Bodenbeläge und die schallgedämpfte Umzäunung von Ballspielplätzen. Sehr wichtig ist es uns aber auch, maßgeschneiderte Spielplätze zu gestalten, die möglichst den Wünschen der Hausgemeinschaften der jeweiligen Wohnhausanlagen entsprechen”, so Karin Ramser, stellvertretende Direktorin von Wiener Wohnen.

Für Sauberkeit und optimale Sicherheit auf den Spielplätzen im Gemeindebau sorgen neben den wöchentlichen Routinekontrollen jährlich vier große Inspektionen, bei denen alle Spielgeräte genau unter die Lupe genommen werden. Dabei werden die derzeit 1.360 Spielplätze mit insgesamt 3.512 standortgebundenen Spielgeräten nach strengsten Kriterien instandgehalten und modernisiert.

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Hilfe für Obdachlose: Leitung des Caritas-Kältetelefons in Wien ist offen http://www.vienna.at/hilfe-fuer-obdachlose-leitung-des-caritas-kaeltetelefons-in-wien-ist-offen/4134191 http://www.vienna.at/hilfe-fuer-obdachlose-leitung-des-caritas-kaeltetelefons-in-wien-ist-offen/4134191#comments Sun, 02 Nov 2014 14:13:12 +0000 http://4134191

Unter der Telefonnummer 01/4804553 oder per Mail an kaeltetelefon@caritas-wien.at können rund um die Uhr Zeit, Ort und Beschreibung einer akut obdachlosen Person gemeldet werden. Die Caritas schickt dann Sozialarbeiter aus, um Betroffenen zu helfen. Streetworker sind ab Montag sieben Tage die Woche im Einsatz.

Ein Anruf hilft Obdachlosen

Den Hinweisen wird zeitnah nachgegangen, so die Caritas in einer Aussendung am Sonntag. “Ein Anruf kann darüber entscheiden, ob ein obdachloser Mensch die Nacht mit oder ohne Schlafsack verbringen muss”, so Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner. Streetworker bieten den Obdachlosen individuelle Hilfe und Beratung an, bringen sie im besten Fall in eines der Notquartiere zum Schlafen oder verteilen winterfeste Schlafsäcke. Das Kältetelefon wurde im Dezember 2012 eingerichtet und im vergangenen Winter von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Insgesamt gingen laut Caritas 491 Hinweise ein.

Caritias bittet, Kältetelefon zu speichern

“Wir bitten alle Wienerinnen und Wiener, die Nummer des Caritas-Kältetelefons in ihr Mobiltelefon einzuspeichern und uns anzurufen oder ein E-Mail zu schreiben, wenn ein obdachloser Mensch Hilfe benötigt. Nach wie vor gilt: Bei allen medizinischen Notfällen ist unbedingt die Rettung unter 144 zu verständigen”, so Schwertner.

Angebot der Gruft ausgebaut

Ausgebaut wurde auch das Streetwork-Angebot der Obdachloseneinrichtung Gruft. “Gerade in der kalten Jahreszeit ist das enorm wichtig. Denn auch wenn sich die Stadt Wien und Träger wie die Caritas gut auf den Winter vorbereitet haben: Es wird immer Menschen geben, die trotz Minusgraden auf der Straße schlafen. Diese Menschen wollen wir erreichen.” Die Caritas bietet in Wien aktuell insgesamt mehr als 1.000 Beherbergungsplätze für wohnungslose Menschen an. Mit Unterstützung der Stadt wird das Angebot nun ab Montag um 26 Plätze erweitert.

Caritas-Kältetelefon
Tel.: 01/480 45 53
E-Mail: kaeltetelefon@caritas-wien.at
Caritas Spendenkonto RBI 40 40 50 050 BLZ: 31.000 IBAN: AT163100000404050050 BIC: RZBAATWW
Kennwort: “Gruft Winterpaket”

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Bevölkerung: Wien hat 1,8 Millionen Einwohner – Höchststand seit 1934 http://www.vienna.at/bevoelkerung-wien-hat-18-millionen-einwohner-hoechststand-seit-1934/4134147 http://www.vienna.at/bevoelkerung-wien-hat-18-millionen-einwohner-hoechststand-seit-1934/4134147#comments Sun, 02 Nov 2014 12:48:11 +0000 http://4134147 Dies erklärte Klemens Himpele, Leiter der für Statistik zuständigen Magistratsabteilung 23, am Sonntag.

Wien wuchs um die Größe von Graz

In den vergangenen 14 Jahren wuchs Wien um 250.000 Bewohner, etwa so viele Menschen, wie in Graz leben. “Derzeit erleben wir eine absolute Wachstumsphase”, so Himpele. Die Statistiker der Hauptstadt gehen jedoch davon aus, dass sich diese in den kommenden Jahren ein wenig verlangsamen wird. Dennoch ist Wien nach Berlin bereits die zweitgrößte deutschsprachige Stadt.

Bevölkerung: Höchster Stand seit 1934

Historisch ist Wien in Sachen Bevölkerung damit auf dem höchsten Stand seit 1934, damals zählte man 1,94 Millionen Einwohner. 1910 waren es sogar über zwei Millionen. Zwei Weltkriege später lebten in der ehemaligen Residenzstadt 1961 nur noch 1,62 Millionen Menschen, den absoluten Tiefstand erreichte man vor allem aufgrund einer negativen Geburtenbilanz im Jahr 1987. Nur 1,48 Millionen Menschen nannten zu diesem Zeitpunkt Wien ihr Zuhause.

Mehr Geburten als Todesfälle

Erst seit 2004 werden in der Hauptstadt mehr Menschen geboren als sterben: Künftig wird es laut den Berechnungen rund 19.500 Geburten pro Jahr geben, ihnen stehen 16.000 Todesfälle gegenüber. Im Jahr 2050 rechnen die Statistiker mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 89 Jahren bei Frauen und 85 Jahren bei Männern. Die Frauen sind aber auch heute schon leicht in der Überzahl: Derzeit sind 51,7 Prozent der Einwohner weiblich.

Durchschnittsalter in Wien sinkt

Obwohl die Wiener immer älter werden, sinkt das Durchschnittsalter: Schon 2016 wird Wien statistisch gesehen das jüngste aller Bundesländer sein. 14,2 Prozent der Hauptstadt-Bewohner sind heute schon unter 15 Jahre alt. Mit der Zahl der Wiener wachsen auch die meisten Bezirke bis 2034, nur die Innere Stadt und Hietzing schrumpfen, Döbling stagniert.

 

(apa/red)

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Zeuge erwischte Pkw-Einbrecher in Brigittenau in flagranti http://www.vienna.at/zeuge-erwischte-pkw-einbrecher-in-brigittenau-in-flagranti/4133983 http://www.vienna.at/zeuge-erwischte-pkw-einbrecher-in-brigittenau-in-flagranti/4133983#comments Sun, 02 Nov 2014 09:54:43 +0000 http://4133983

Der Zeuge sah, wie der Mann versuchte, in einen in der Innstraße in Brigittenau abgestellten Pkw einzubrechen.

Festnahme in Brigittenau

Er verständigte den Polizeinotruf. Beamte konnten den mutmaßlichen Einbrecher unweit des Tatortes anhalten und festnehmen. Er befindet sich in Haft.

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Geschichte der Öffis: Straßenbahn in Wien – von Pferdetramway bis ULF http://www.vienna.at/geschichte-der-oeffis-strassenbahn-in-wien-von-pferdetramway-bis-ulf/4123690 http://www.vienna.at/geschichte-der-oeffis-strassenbahn-in-wien-von-pferdetramway-bis-ulf/4123690#comments Fri, 31 Oct 2014 08:26:03 +0000 http://4123690 Anno dazumal verkehrten auf den Straßen Wiens statt unseren heutigen Niederflurstraßenbahnen noch Pferdetramways, statt den heute modernen Öko-Bussen gab es Doppeldecker mit Holzbänken. In 150 Jahren haben sich die Öffis in der Bundeshauptstadt stark verändert, was das Aussehen, aber natürlich auch, was den Komfort betrifft. In ihrem Blog halten die Wiener Linien die wichtigsten Meilensteine der Öffi-Geschichte fest – wir haben die Highlights.

Von der Pferde-Eisenbahn zur Pferde-Tramway

Das Jahr 1840 bildet den ersten Meilenstein in der Geschichte der Wiener Linien – denn da nahm die erste von Pferden gezogene Eisenbahn ihren Betrieb auf. Verkehrt wurde zwischen dem Rotenturmtor und der Brigittenau, die Rote führte den Kai entlang über den Mathildenplatz (der seit 1919 Gaußplatz heißt). Die Schienen für die Pferde-Eisenbahn waren aus Holz, gefahren wurden täglich ab 14 Uhr in 15-Minuten-Intervallen. Ins Leben gerufen hatte dieses erste “Öffi” ein Wiener Geschäftsmann – der Besitzer des Lokals “Kolosseum” wollte sein Etablissement in Wien 20 so leichter erreichbar machen.

Am 29. Juni 1842 wurde dieses jedoch geschlossen und damit auch Wiens erste Pferdeeisenbahn eingestellt. Erst über 20 Jahre später, am 4.Oktober 1865, ging die erste öffentliche Pferdetramway in Betrieb und führte vom Schottentor nach Hernals.

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Öffis: Entwicklung der elektrischen Straßenbahn

Kurz zuvor, am 1. Mai 1865, war die Wiener Ringstraße feierlich eröffnet worden. Mit der “Ersten privilegierten Kaiser-Franz-Joseph-Pferde-Eisenbahn” begann der öffentliche Massenverkehr in Wien. 28 Wägen waren auf dieser ersten privaten Pferdetramway unterwegs. Wegen des Gewichts wurden diese “Zweispänner” von jeweils zwei Pferden gezogen. Im April 1866 wurde die Strecke der Pferdetramway von Hernals bis zum Endstelle nach Dornbach verlängert.

1867 wurde die “Wiener Tramwaygesellschaft  (WT)” gegründet, und zielte darauf ab, weitere Tramwaylinien in Betrieb zu nehmen. Zur Wiener Weltausstellung im Jahr 1873 waren schon ingesamt 554 Wägen auf 37 Streckenkilometer unterwegs. 1871 kam es zur Gründung der “Neuen Wiener Tramwaygesellschaft (NWT)”, um ein zusätzliches Pferdebahnnetz zu errichten. Ab 1896 entwickelten sich Bemühungen in Richtung elektrische Straßenbahn: Mit der Inbetriebnahme der ersten “Elektrischen” am 28. Jänner 1897 feierte diese ihren ersten Geburtstag. Die Neuerungen führten sukzessive zur Einstellung der Pferdetramway. Am 26. Juni 1903 fuhr dann schließlich die letzte Pferdetramway Wiens auf der Strecke durch die Sechsschimmelgasse und die Liechtensteinstraße zum Liechtenwerder Platz. Eindrücke von den Anfängen der Straßenbahn in Wien finden Sie hier.

Dampftramways – Frauen erobern die Wiener Linien

Was dann kam, war die Dampftramway: 1907 wurde die letzte private Dampftramwaygesellschaft von der Gemeinde Wien übernommen, kurz danach starteten die Elektrifizierungsarbeiten. 1908 fuhr die elektrische Straßenbahn schon bis nach Lainz. Danach ging es schleppend weiter: Es dauerte noch weitere vierzehn Jahre, bis das gesamte Straßenbahn-Netz in Wien mit Strom statt mit Dampf betrieben wurde. In diesem Zeitraum wurde wegen des erhöhten Fahrgastaufkommens auch an Vergrößerungen der Straßenbahnwagen gearbeitet. Im Ersten Weltkrieg wurden Fahrer und Schaffner zum Militär eingezogen, weshalb Frauen ihre Positionen erst als Schaffnerinnen, ab 1915 dann auch als Tramway-Fahrerinnen übernahmen. Erst 1922 war die Umstellung von Dampf auf elektrische Triebwagen vollständig abgeschlossen.

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Umrüstung auf schaffnerlosen Betrieb

Akuter Personalmangel bei den Wiener Linien erforderte in den 1960er Jahren einige Rationalisierungsmaßnahmen. Damals waren zahlreiche Dreiwagen-Züge mit jeweils vier Mitarbeitern unterwegs – neben dem Fahrer fuhr zusätzlich ein Schaffner pro Wagen mit. Um einzusparen, wurden anstelle von Zweiachs-Wagen neue Gelenkswagen bestellt, die mit einem Schaffner weniger auskamen.

Da weiter reduziert werden musste, wurde am 1. Dezember 1964 der erste schaffnerlose Beiwagen in Wien in Betrieb genommen. Er war erstmals  mit Druckknöpfen als Türöffner für die Passagiere sowie einem automatischen Türschließsystem mit Trittstufen und Türsensoren ausgestattet. Diese Neuerungen machten einen sicheren Betrieb der Züge ohne Schaffner möglich. Auch das neuartige Tarifsystem nahm zu dieser Zeit seinen Anfang – die Lochzange und auch die darauf folgende Stempel-Markierzange als Fahrscheinentwerter hatten ausgedient. Der Fokus ging weg vom Einzelfahrschein und hin zur Zeitkarte.

In den folgenden zwei Jahrzehnten wurden alle Ein-Richtungs-Beiwagen überholt und für einen Betrieb ohne Schaffner umgebaut. Am 31. Oktober 1979 stellte der letzte Beiwagen-Schaffner in Wien seinen Dienst ein.

Wie die Straßenbahnen ab 1980 aussahen, sehen Sie hier.

Manfred Helmer Manfred Helmer ©

ULF: Die barrierefreien Straßenbahnen

1998 kam in Wien eine weitere Innovation in punkto Straßenbahn zum Einsatz: die ersten ULF (“Ultra Low Floor”)-Züge nahmen den Linienbetrieb auf. Sie machen den weltweit niedrigsten Einstieg in eine Straßenbahn möglich. Nur 19 Zentimeter Abstand zur Straße ermöglichen das beinahe ebene Einsteigen für alle – auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl.

Nach ausgiebigen Tests mit zwei Prototypen gingen im Frühjahr 1998 die ersten ULF-Serienfahrzeuge in Betrieb. Diese wurden zunächst auf den Linien 65 und 67 eingesetzt, später auch auf der Linie 6. Ab Dezember 2000 waren die Niederflurfahrzeuge auch auf der Linie 31 unterwegs. 2001 wurden in der Remise Ottakring die Voraussetzungen für den ULF-Betrieb auf den Linien 46 und J geschaffen. Auf der Linie 71 fahren sie seit Ende Oktober 2002, seit November 2002 auf der Linie 43 und seit März 2003 auf der Linie 44. Im November 2004 folgte die Linie 26. Der Erfolgszug der ULFs war seither nicht mehr aufzuhalten. Sie sind inzwischen auch klimatisiert und mit LED-Anzeigen im Zuginneren ausgestattet.

Künftig Niederflur-Züge von Bombardier?

2004 haben die Wiener Linien bei Siemens 150 Niederflur-Straßenbahnen (ULF) bestellt – mit der vertraglichen Option auf weitere 150 Züge. Doch die nächste Tranche, die ab Ende 2015 benötigt wird, könnte auch ausgeschrieben werden. Bombardier wird als mögliche, günstigere und weniger wartungsintensive ULF-Alternative gehandelt – mehr dazu hier.

Straßenbahnen in Wien: Der Betrieb heute

Heute betreiben die Wiener Linien das größte Verkehrsnetz Österreichs und mit rund 172 Kilometern das sechstgrößte Straßenbahnnetz der Welt. Für die Fahrgäste sind heute gut 500 Straßenbahnzüge unterwegs (Stand: 2013). Zur Infrastruktur der Wiener Linien gehören zusätzlich zu den Straßenbahngleisen zehn im Stadtgebiet verteilte Straßenbahnremisen.

Nähere Infos zur Geschichte der Öffis finden Sie im Blog der Wiener Linien.

(red/Wiener Linien/apa)

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Zum Weltspartag: Tipps zum Sparen trotz niedriger Sparbuch-Zinsen http://www.vienna.at/zum-weltspartag-tipps-zum-sparen-trotz-niedriger-sparbuch-zinsen/4132013 http://www.vienna.at/zum-weltspartag-tipps-zum-sparen-trotz-niedriger-sparbuch-zinsen/4132013#comments Thu, 30 Oct 2014 16:34:01 +0000 http://4132013

Die Zinsen auf täglich fällige Sparbücher oder Sparcards sind mickrig. Online-Sparen bringt etwas mehr an Zinsen und wer sein Geld binden möchte, bekommt ebenfalls höhere Zinsen. Das zeigt ein aktueller Sparbuchzinsen-Test der AK bei 33 Banken.

Tipps: So können Sie mehr rausholen

“Bei den Sparzinsen kann vergleichen und nachverhandeln lohnen”, rät AK Konsumentenschützer Christian Prantner. Die AK gibt Tipps, damit der Zinsertrag nicht noch schmäler wird.

AK Tipps zum Weltspartag

+ Werfen Sie einen Blick auf bestehende Sparbücher: Kann zum Beispiel von täglich fällig auf ein besser verzinstes Sparprodukt mit Bindung umgeschichtet werden? Bietet die Hausbank etwa eine besser verzinste Sparcard, auf die “Überschüssiges” vom Girokonto überwiesen werden kann? Prüfen Sie auch Ihre Habenzinsen am Girokonto.
+ Wer sein Geld länger binden möchte, bekommt in der Regel mehr Zinsen. Richten Sie die ausgewählte Bindungsfrist nach Ihren Sparzielen. Der Notgroschen sollte sofort verfügbar sein. Vorsicht bei einer vorzeiten Abhebung – im Regelfall sind Vorschusszinsen von einem Promille pro Monat der nicht eingehaltenen Bindungsdauer zu zahlen.

+ Beachten Sie: Bei Sparbuch oder Sparcard können mitunter Spesen für die Schließung anfallen.

+ Achten Sie bei Neuabschlüssen von Sparbüchern, ob der Zinssatz fix oder variabel ist. Das ist bei einer langen Bindung (etwa auf zehn Jahre) bedeutend. Steigen die Marktzinsen, kostet der vorzeitige Ausstieg aus einem fix verzinsten Sparbuch Geld. Das Nichteinhalten einer vereinbarten Bindungsfrist kostet ein Promille pro Monat der nicht eingehaltenen Bindungsdauer.

+ Alternativen zum Sparbuch sind im Regelfall riskanter. Denn Wertpapiere wie Investmentfonds oder Anleihen unterliegen nicht der Einlagensicherung. Für die Beurteilung von Rendite, Risiken, Bindungsfristen und Kosten von Geldanlageprodukten abseits des Sparbuches ist gute Beratung unerlässlich. Statt Sparen auf einem niedrig verzinsten Sparbuch ist es auch überlegenswert, einen bestehenden (eventuell teuren) Kredit teil-weise oder gänzlich zu tilgen – dies spart Kreditzinsen.

+ Online-Sparprodukte bieten höhere Zinsen als “normale” – dafür fällt in der Regel eine persönliche Betreuung (etwa in der Filiale) weg.

+ Eine Checkliste, was beim Online-Sparen zu beachten ist, finden Sie hier

+ Vergleichen Sie die Zinsen mit dem AK Bankenrechner. Sie finden den Rechner hier

Der große Sparbuchzinsen-Test

Wer sein Geld binden möchte, bekommt je nach Bindungsdauer zwischen 0,1 bis 2,1 Prozent. Das zeigt ein AK Sparbuchzinsen-Test bei insgesamt 33 Banken anlässlich des Weltspartages. “Achtung, wer Geld vom fix ge-bundenen Sparbuch vorzeitig abhebt, wird mitunter bestraft”, warnt AK Konsumentenschützer Christian Prantner.

Die Zinsen für täglich fällige Sparbücher betragen zwischen 0,05 (Oberbank, BKS Bank) und ein Prozent (VakifBank, DenizBank). “Achtung, wer sein Sparbuch auflösen möchte, muss mit Schließungsspesen rechnen”, sagt Prantner. Sie können bis zu sieben Euro (Hypo Tirol) ausmachen. Der AK Test zeigt: Rund die Hälfte (sechs) der 13 Banken, die Sparbücher anbieten, verrechnen bei der Schließung des Sparbuches keine Spesen. Die BKS (Bank für Kärnten und Steiermark) verrechnet zusätzlich zu den Schließungsspesen eine Kontoführungsgebühr von 1,54 Euro pro Quartal.

Sparcard statt Sparbuch

Als Alternative zum Sparbuch gibt es Sparcards, die betragsabhängige Zinsen bieten. Die Zinsen für die täglich fälligen Sparcards machen von 0,05 (Allianz Investmentbank – Allianz Top Cash) bis zu 0,44 Prozent (Austrian Anadi Bank – Anadi Cas Card) aus. Es ist sinnvoll, auch die Guthabenzinsen am Girokonto zu überprüfen. Denn sie betragen im Schnitt bei Österreichs Banken laut AK Bankenrechner gerade 0,1 Prozent. “Bankkunden sollen kontrollieren, ob eine Umschichtung von Barem vom Konto auf eine Sparcard möglich ist. Bei den Sparcards verrechnen manche Banken allerdings Spesen. Es können eine Karten-, Kontoführungs- sowie Kontoschließungsgebühr anfallen, die den Zins-ertrag schmälern”, sagt Prantner.

Online-Sparen und Kapitalsparbücher

Beim Online-Sparen sind die Zinsen für die täglich fälligen Spareinlagen höher. Sie betragen 0,1 (Hypo Tirol) bis zu 1,4 Prozent (MoneYou – Abn Amro Bank). “Es ist auch wichtig zu prüfen, ob die Zinsen fix oder variabel sind. Zudem ist zu checken, ob Spesen anfallen und zu welcher Einlagensicherung eine Bank gehört”, so Prantner.

Wer sein Geld auf die hohe Kante legen will und eine Zeit lang nicht braucht, kann Einmalbeträge auf Kapitalsparbüchern parken. Die Banken bieten verschiedene fixe Laufzeiten an. “Je länger das Geld liegen bleibt, desto mehr Zinsen gibt es”, sagt Prantner. So gibt es etwa bei einer Laufzeit von zwölf Monaten Zinsen von 0,1 Prozent (Bawag Psk) bis 1,6 Prozent (MoneYou – Abn Amro Bank), bei drei Jahren betragen die Zinsen 0,250 (Bawag Psk, Bank Winter & Co) bis zu zwei Prozent (Santander Consumer Bank).

Angebot ist dürftig

Das Angebot für Sparbücher für laufendes Sparen (monatlich, quartalsweise) ist dürftig. Bei einer Bindung auf zwei Jahre bietet die Vakif-Bank 1,45 Prozent (variabel), die Hypo NÖ 0,35 Prozent und Raiffeisen 0,125 Prozent. Bei Bindung auf vier Jahre gibt es höhere Zinsen zwischen 0,125 (Bawag Psk) und 1,65 Prozent (Vakif-Bank).

(apa/red)

 

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