Vienna Online » Wien – 20. Bezirk http://www.vienna.at VIENNA Sat, 25 Apr 2015 14:18:30 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Die Wiener Polizei sieht keine besondere Gefährdungslage durch den ESC http://www.vienna.at/die-wiener-polizei-sieht-keine-besondere-gefaehrdungslage-durch-den-esc/4307598 http://www.vienna.at/die-wiener-polizei-sieht-keine-besondere-gefaehrdungslage-durch-den-esc/4307598#comments Thu, 23 Apr 2015 13:28:45 +0000 http://4307598 Die Arbeit der Polizei begann bereits mit dem Start der Umbauarbeiten in der Stadthalle am 7. April nach dem Konzert der Band Unheilig. Sprengstoffkundige Beamte überprüfen gemeinsam mit einem Spürhund regelmäßig die Haupthalle und das angelieferte Material, das zusätzlich mit einem Scanner vom Flughafen Wien-Schwechat durchleuchtet wird. In den kommenden Tagen werden dann nach und nach die restlichen Hallen, in denen Veranstaltungen stattfinden werden, von der Polizei übernommen.

Die Cobra im Song Contest-Einsatz

Hauptverantwortlich für die Sicherheit bei den Song-Contest-Events – einschließlich der offiziellen Public-Viewing-Areale – ist der ORF als Veranstalter gemeinsam mit einer privaten Security. Die Polizei unterstützt die Maßnahmen. Nach derzeitigem Planungsstand werden während der Veranstaltung täglich rund 300 Beamte im Einsatz sein, darunter auch Mitglieder der Spezialeinheit Cobra.

Hahslinger unterstrich, dass abseits eines allgemeinen Risikos bei Großveranstaltungen beim Song Contest in Wien keine besondere Gefährdungslage vorliege. “Es gibt bisher keinerlei Hinweis darauf”, sagte der Polizeisprecher. (APA)

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Wiener Linien: Gratis-WLAN startet an zehn U-Bahn-Knotenpunkten http://www.vienna.at/wiener-linien-gratis-wlan-startet-an-zehn-u-bahn-knotenpunkten/4307597 http://www.vienna.at/wiener-linien-gratis-wlan-startet-an-zehn-u-bahn-knotenpunkten/4307597#comments Thu, 23 Apr 2015 13:01:51 +0000 http://4307597 Die Wiener Linien starten ab Donnerstag in zehn U-Bahnstationen mit kostenlosem WLAN. Den drahtlosen Internetzugang gibt es ab sofort rund um die Infostellen der Stationen Karlsplatz, Stephansplatz, Praterstern, Schottentor, Westbahnhof, Erdberg, Landstraße, Floridsdorf, Südtiroler Platz und Meidling, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Gratis-WLAN in U-Bahnstationen

Der jetzige Vorstoß ist der erste Schritt eines stufenweisen Ausbauplans. Demnächst sollen auch die Passagen der zehn U-Bahn-Stationen mit gratis Webzugang ausgestattet werden. Der Einstieg ins Internet erfordert keine Registrierung, die Startseite ist zweisprachig und bietet Infos für Öffi-Kunden, einen Routenplaner und den Abfahrtsmonitor der jeweiligen Haltestelle.

WLAN-Ausbau auch in Zügen und Bims vorstellbar

Mittelfristig wünscht sich die Stadt, dass man auch in den Zügen selbst bzw. in Straßenbahnen surfen kann. Man habe die Wiener Linien beauftragt, einen Plan auszuarbeiten, betonte ein Sprecher der zuständigen Stadträtin Renate Brauner (SPÖ).

Ein konkretes Zieldatum wollte er nicht nennen, aber die Ausweitung solle jedenfalls in den nächsten Jahren kommen. Vorstellbar sei etwa auch, zu Probezwecken einmal nur eine U-Bahn- oder Bim-Linie oder lediglich die Ring-Linien mit WLAN aufzurüsten.

(APA/Red)

 

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Wetter in Wien bleibt wechselhaft: Im Osten einiges an Sonnenschein http://www.vienna.at/wetter-in-wien-bleibt-wechselhaft-im-osten-einiges-an-sonnenschein/4307354 http://www.vienna.at/wetter-in-wien-bleibt-wechselhaft-im-osten-einiges-an-sonnenschein/4307354#comments Thu, 23 Apr 2015 11:16:52 +0000 http://4307354 Am Freitag ist es im Süden und Osten bei unterschiedlicher Bewölkung nur zeitweise sonnig, besonders im Bergland können hoch aufquellende Wolkentürme lokal nochmals Regenschauer hervor bringen. In der Westhälfte Österreichs bleibt es trocken und der Sonnenschein überwiegt bei weitem. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Temperaturen bewegen sich in der Früh zwischen ein und elf Grad, bis zum Nachmittag werden 15 bis 21 Grad erreicht.

Im Osten gibt es Sonnenschein

Von Westen her ziehen am Samstag mehr und mehr Wolken auf, vor allem von Vorarlberg bis nach Osttirol muss mit dem einen oder anderem Regenschauer gerechnet werden. Sonst bleibt es trocken und großteils auch freundlich. Die Wolken dringen bis zum Abend bis zu einer Linie von Retz bis Leibnitz vor. Weiter im Osten bleibt es bis zum Abend sonnig. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Südwest. Die Temperaturen liegen in der Früh bei drei und neun Grad, tagsüber bei maximal 17 bis 23 Grad.

Wolken verdichten sich von Südwesten her

Der Sonntag startet trocken, in der Früh zeigt sich noch in vielen Regionen zumindest teilweise die Sonne. Im weiteren Verlauf verdichten sich die Wolken von Südwesten her und es setzen auch Regenschauer ein, wobei es in der östlichen Landeshälfte länger sonnig und auch größtenteils trocken bleibt. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht speziell im Süden lebhaft, ansonsten meist nur schwach bis mäßig. Die Frühtemperaturen liegen zwischen fünf und zwölf Grad und tagsüber erwärmt sich die Luft auf 15 bis 22 Grad.

Dichte Wolken bestimmen das Wettergeschehen

Abgesehen vom Osten und Südosten, wo sich anfänglich auch noch die Sonne blicken lässt, bestimmen in den übrigen Regionen am Montag meist dichte Wolken das Wettergeschehen. Verbreitet kommt es dabei zu Regenschauern, die sich von Westen her über das ganze Land ausbreiten und durchaus auch kräftig ausfallen. Speziell im Südosten sind dabei auch einzelne Gewitter möglich. Der Wind weht aus südlichen bis westlichen Richtungen und frischt besonders im Donauraum sowie am Alpenostrand lebhaft auf. Die Frühtemperaturen sind zwischen sechs und 13 Grad angesiedelt und es werden maximal 13 bis 23 Grad erreicht.

Die aktuelle Wetter-Prognose für Wien finden Sie hier.

(APA/Red.)

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Mutmaßlicher Kokain-Dealer in Wien-Brigittenau festgenommen http://www.vienna.at/mutmasslicher-kokain-dealer-in-wien-brigittenau-festgenommen/4306964 http://www.vienna.at/mutmasslicher-kokain-dealer-in-wien-brigittenau-festgenommen/4306964#comments Thu, 23 Apr 2015 08:54:16 +0000 http://4306964 Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) haben am Mittwoch, den 22. April 2015 um 18.10 Uhr am Brigittaplatz im 20. Bezirk einen 32-Jährigen beim Suchtgifthandel beobachtet und festgenommen. Bei ihm wurden fünf Kugeln Kokain sowie Bargeld sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

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Wien ist rosa und feiert unterm Regenbogen: Hotspots und Events http://www.vienna.at/wien-ist-rosa-und-feiert-unterm-regenbogen-hotspots-und-events/4305736 http://www.vienna.at/wien-ist-rosa-und-feiert-unterm-regenbogen-hotspots-und-events/4305736#comments Wed, 22 Apr 2015 07:59:38 +0000 http://4305736

Im Wonnemonat Mai wird Wien gleich aus zweierlei Gründen vorübergehend zum lesbisch-schwulen Hotspot Europas werden. Der Life Ball, der am 16. Mai stattfindet, geht fließend in die Song-Contest-Woche über, bei der die ganze Stadt dank Vorjahressiegerin Conchita Wurst unter dem Regenbogen feiert. Die Bundeshauptstadt hat sich dafür gerüstet: Sonderveranstaltungen ergänzen lang gediente Szene-Institutionen.

Szene-Hotspots im Bezirk Mariahilf

Augenscheinlichstes Zentrum der Wiener Szene ist der Bezirk Mariahilf, wo immer mehr Lokale und Geschäfte rund um den Naschmarkt und die Gumpendorfer Straße sich als Treffpunkte anbieten. Zum Hotspot wurde der sechste Bezirk vor allem dank der “Rosa Lila Villa”. Das erste und vermutlich bekannteste Community-Zentrum für Lesben, Schwule und Transgender-Personen in Wien entstand vor über 30 Jahren aus einer Hausbesetzung. Heute sind in dem Gebäude an der Linken Wienzeile ein Wohnprojekt, ein Beratungszentrum sowie ein Restaurant untergebracht.

Von Pink Christmas bis zu Naschmarkt-Locations

Das Grätzel macht sich jedenfalls: Im vergangenen Jahr gastierte hier der erste queere Adventmarkt der Stadt. Neben Neuankömmlingen finden sich am Naschmarkt aber auch Institutionen wie das Cafe Savoy. Dank riesigen Spiegeln und barockem Inneren geht es hier um Sehen und Gesehenwerden. Im “Felixx” auf der Gumpendorfer Straße kann nicht nur getrunken und getanzt, sondern auch der Song Contest in Gesellschaft verfolgt werden. Ebenso in der Village Bar in der Stiegengasse, einer kleinen Seitenstraße.

Lieblingslokale der Gay Community

Auch in die angrenzenden Bezirke Wieden und Margareten hat es in den vergangenen Jahren pink ausgestrahlt: In der Heumühlgasse hat etwa “Das Gugg”, das Cafe der Homosexuelleninitiative (HOSI), seinen Sitz. Im Cafe Rifugio kann man auf der Schönbrunner Hauptstraße einkehren, im Cafe Schik auf der Schikanedergasse gilt das Motto “Leben und leben lassen”. Ins Cafe Standard auf der Margaretenstraße zieht es dagegen traditionell eher lesbisches Publikum. Die Große Neugasse beherbergt das QWIEN, Zentrum für schwul/lesbische Kultur.

Party-Highlights vom Heaven bis zum Circus

Auch die Partyszene floriert zusehends: Als Urgestein kann etwa das herumtingelnde Clubbing “Heaven Vienna” gelten, das derzeit die Handschrift der bekannten Drag Queen Miss Candy trägt. Diese zeichnet übrigens auch für den jährlichen Rosenball verantwortlich – das schrill-queere Gegenstück zum Opernball. Ebenfalls Klassiker: Die “Wiener Freiheit” auf der Schönbrunner Straße oder das “Why Not” in der Inneren Stadt. Das bunte Angebot wird durch verschiedene mehr oder weniger regelmäßige Clubbings ergänzt: “The Circus”, laut eigenen Angaben Österreichs größte Gay-Party, findet etwa viermal jährlich in der Arena statt.

Cafe mit Buchhandlung: Cafe Berg

Ein zweiter, wenn auch kleinerer Hotspot hat sich rund um Sigmund Freuds ehemalige Heimat etabliert: In der Berggasse im Alsergrund hält etwa das Cafe Berg seit gut 20 Jahren die Regenbogenfahne hoch. Nur ein Haus weiter gibt es seit 1993 schwul-lesbische Lektüre in der Buchhandlung Löwenherz.

Regenbogenparade zieht “andersrum” über den Ring

Ein Fixpunkt im Kalender der Community, die Regenbogenparade, geht inzwischen in ihr 20. Jahr – heuer wird der bunte Umzug gegen die Fahrtrichtung des Wiener Rings am 20. Juni stattfinden. Begleitet wird das Event, an dem jährlich über 100.000 Menschen teilnehmen, von der in der Woche zuvor stattfindenden “Vienna Pride”, bei der etwa das “Pride Village” am Rathausplatz gastiert.

“Rosa” Highlights zum ESC in Wien

Kurz vorm Song Contest läuft auch die “Kulturbanane” – ein queeres Kulturfestival, das schwule und lesbische Künstler präsentiert. Heuer steht unter anderem das zweite Boylesque Festival auf dem Programm.

Für den Song Contest hat der Wien-Tourismus jedenfalls auch rosa aufgerüstet: Am 20. und 22. Mai gibt es Rathausführungen “andersrum”, zwischen 18. und 23. Mai starten täglich kostenlose Touren durch die Innenstadt mit LGBTI (Lesbian, Gay, Bi-, Trans-, Intersexual) -Schwerpunkt. Vorab informieren kann man sich mit einem eigenen schwul-lesbischen Stadtführer. In Sozialen Netzwerken kann man der “GayCityWien” folgen und so auf dem neuesten Regenbogenstand bleiben.

(apa/red)

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BIZEPS-Lokalaugenschein: Fast die Hälfte der U6- und U3-WCs außer Betrieb http://www.vienna.at/bizeps-lokalaugenschein-fast-die-haelfte-der-u6-und-u3-wcs-ausser-betrieb/4304870 http://www.vienna.at/bizeps-lokalaugenschein-fast-die-haelfte-der-u6-und-u3-wcs-ausser-betrieb/4304870#comments Tue, 21 Apr 2015 11:04:04 +0000 http://4304870

Nach der massiven Kritik an den WCs in den U-Bahn-Stationen hatte VIENNA.at mit den Wiener Linien Rücksprache gehalten. Nun ließ BIZEPS einen Lokalaugenschein folgen – Bilder davon finden Sie hier.

Hälfte der U3 und U6-WCs unbenutzbar

Fast die Hälfte der von BIZEPS überprüften barrierefreien Toiletten der U6 seien derzeit geschlossen, so der Verein in einer Aussendung. Dazu zählten jene in Stationen wie Dresdner Straße, Neue Donau, Tscherttegasse und Jägerstraße. Auch bei der U3 sei die Hälfte der überprüften Toiletten versperrt gewesen, hieß es. Betroffen war hier etwa ein WC in der Station Neubaugasse.

“Die derzeit nutzbaren Toiletten sind zudem teilweise in keinem guten Zustand. So war bei einigen der Boden verdreckt, es fehlten Haltegriffe und Toilettenpapier oder die Waschbecken waren nicht nutzbar”, wurde beanstandet.

Zu wenige barrierefreie Toiletten in Wien

“Behinderte Menschen sind oft auf öffentliche Toiletten angewiesen, weil es in Restaurants und anderen Einrichtungen oft keine geeigneten Toiletten für sie gibt”, sagt Mobilitätsexpertin Christiane Link von BIZEPS. “Wenn die Wiener Linien diese Toiletten zusperren, wird der Wien-Besuch für behinderte ESC-Fans zum Problem werden”, verwies man auf den bevorstehenden Song Contest.

U-Bahn-WCs: Brauner kontaktierte Wiener Linien

Der Verein verlautbarte auch, dass sich das Büro der Vizebürgermeisterin Renate Brauner (SPÖ) mittlerweile eingeschaltet und von den Wiener Linien einen konkreten Stand bezüglich der WC-Anlagen angefordert hätte.

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Behinderten-Verein kritisiert Wiener Linien wegen WC-Situation http://www.vienna.at/behinderten-verein-kritisiert-wiener-linien-wegen-wc-situation/4303345 http://www.vienna.at/behinderten-verein-kritisiert-wiener-linien-wegen-wc-situation/4303345#comments Mon, 20 Apr 2015 11:46:03 +0000 http://4303345 “Derzeit kann man nicht sicher sein, ob man die Toiletten in den U-Bahnstationen nutzen kann. Einige sind zugesperrt, andere in schlechtem Zustand”, beanstandet Christiane Link, Mobilitätsexpertin vom BIZEPS-Behindertenberatungszentrum – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben, in einer Aussendung.

U-Bahn-WCs “völlig heruntergekommen”?

Als “teilweise völlig heruntergekommen” bezeichnete der Verein die WC-Anlagen im U-Bahn-Bereich, für die seit der Dezentralisierungsnovelle Anfang 2014 die Wiener Linien und nicht mehr die Bezirke verantwortlich seien.

BIZEPS kritisiert fehlende WC-Liste

Man hätte seitens des Verkehrsunternehmens mehrfach schriftlich angekündigt, bis Ende 2014 ein Betriebskonzept vorzulegen, doch dies sei nicht erfolgt. “Es existiert weder eine einsehbare Liste, wo barrierefreie WC-Anlagen vorhanden sind, noch gibt es Information, ob diese Wiener Linien-WCs nutzbar sind,” so die Kritik von BIZEPS. Dies könne für behinderte und ältere Menschen zu einem ernsten Problem werden.

Wiener Linien über Sauberkeit und Verfügbarkeit

VIENNA.at hat daraufhin mit den Wiener Linien über die Thematik gesprochen. Pressesprecher Michael Unger erklärte daraufhin, dass man prinzipiell stets um Sauberkeit und Verfügbarkeit der WCs bemüht sei. “Drei Mal täglich und ein Mal nachts werden sämtliche Toiletten in den Stationen gereinigt. Die WCs sind prinzipiell verfügbar – außer wenn sie mutwillig zerstört werden, verschmutzt oder von Vandalismus betroffen sind. Dann kommt es zu temporären Sperren, wenn Reperaturen notwendig sind. Das ist nicht angenehm für die Fahrgäste – aber die sagen uns teilweise auch selbst Bescheid, wenn WCs aus solchen Gründen nicht benutzbar sind, ” erklärt Unger. “Also die WCs sind da und sind verfügbar, wenn sie nicht aus so einem guten Grund geschlossen sind.”

Infos zur Barrierefreiheit in U-Bahn-Stationen

Hinsichtlich des prinzipiellen Vorhandenseins von barrierefrei zugänglichen WCs verwies Unger auf die in Zusammenarbeit mit Behindertenverbänden betriebene Wiener Linien-Website Barrierefrei.at. Dort lassen sich sämtliche U-Bahn-Stationen einzeln anwählen und sämtliche Infos nicht nur zur prinzipiellen Verfügbarkeit barrierefreier Toiletten-Anlagen, sondern auch zur Zugänglichkeit zu Bahnsteigen und Co. einholen.

Nicht in jeder Station gebe es WCs, nicht alle seien barrierefrei, da diese dem Sprecher zufolge teilweise aus den 70er Jahren stammen und es baulich nicht immer möglich sei. Aber bei allem, was neu gebaut werde, würde Barrierefreiheit berücksichtigt.

Zusammenarbeit mit Behindertenverbänden

“Wir arbeiten generell eng mit Behindertenverbänden zusammen, das ist ein intensiver Austausch, auch bei Themen wie Fahrzeug- und Stationsumbauten. Zum Beispiel entsteht auch in der U6-Station Alser Straße, die ja gerade umgebaut wird, ein Leitsystem”, so Unger.

Das von BIZEPS angesprochene neue Betriebskonzept zum Thema Toiletten-Anlagen sei in Arbeit. Dass die Deadline mit Ende 2014 nicht eingehalten werden könne, habe man nach außen kommuniziert. Für das neue Konzept sehe man sich an, was man besser machen könne, sammle Erfahrungen und ziehe internationale Vergleiche. “Das ist aber ein langfristiges Projekt ohne fixe Deadline”, erklärt der Wiener Linien-Sprecher.

(red)

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http://www.vienna.at/behinderten-verein-kritisiert-wiener-linien-wegen-wc-situation/4303345/?feed=comments-rss2 1
70 Jahre Befreiung: Die Schlacht um Wien im 2. Weltkrieg – Chronologie Teil 1 http://www.vienna.at/70-jahre-befreiung-die-schlacht-um-wien-im-2-weltkrieg-chronologie-teil-1/4300247 http://www.vienna.at/70-jahre-befreiung-die-schlacht-um-wien-im-2-weltkrieg-chronologie-teil-1/4300247#comments Fri, 17 Apr 2015 05:52:53 +0000 http://4300247 Am 13. April 1945 war die Schlacht um Wien zu Ende gegangen und hinterließ mehrere tausend tote Soldaten und Zivilisten. Eine Chronologie von den Tagen 4. April bis 7. April:

Mittwoch, der 4. April 1945

o Oberfeldwebel Käs erreicht das sowjetische Kommando in Hochwolkersdorf und kann dort ein Abkommen vereinbaren. Die Rote Armee garantiert, bei der Eroberung Wiens möglichst schonend vorzugehen, die Stadt nicht zu bombardieren und die Wasserleitung nach Wien zu schützen. Käs verspricht namens der Freiheitskämpfer, den Kampf der Roten Armee zu unterstützen. Mit Leuchtsignalen soll der Beginn der aktiven Widerstandsaktionen in Wien mit dem Vordringen der Roten Armee koordiniert werden.

o Auch der einstige Staatskanzler und Parlamentspräsident Dr. Karl Renner, der in Gloggnitz gelebt hat, nimmt mit der sowjetischen Kommandantur in Hochwolkersdorf Kontakt auf. Er bittet vor allem um Schonung der Zivilbevölkerung und bietet an, bei der Wiederherstellung eines demokratischen und selbständigen Österreich zu helfen. Sein Angebot wird nach Moskau weitergeleitet und dort offenbar Stalin persönlich vorgelegt.

o Die Wiener Zeitungen berichten von all dem nichts. Sie melden dafür, dass zu Ostern nur ein einziges Fußballspiel stattfinden konnte, WAC gegen Austria.

Donnerstag, der 5. April 1945

o Oberfeldwebel Käs und Obergefreiter Reif kommen nach Wien zurück und informieren die Widerstandsgruppe im Wehrkreiskommando XVII über die Vereinbarungen mit dem sowjetischen Oberkommando.

o In ganz Wien hört man jetzt schon den Kanonendonner, die Flakstellungen in der Stadt greifen in die Erdkämpfe ein. Die Rote Armee erreicht den westlichen Stadtrand, Tullnerbach, Preßbaum und der Lainzer Tiergarten werden praktisch kampflos besetzt. Das deutsche Kommando erfasst erst jetzt, dass der Hauptstoß gegen Wien nicht vom Süden erfolgt, wo starke Verteidigungsstellungen aufgebaut wurden. Die Zeitungen melden: “Die Sowjets südlich Wien aufgefangen”.

o Die Rote Armee erobert Hainburg und Deutsch-Altenburg.

o In verschiedenen Teilen der Stadt werden Vorratslager und Geschäfte von der Zivilbevölkerung geplündert. Ein besonders großes Lebensmittellager im Jesuitenkolleg in Kalksburg wird gestürmt. SS und Polizei werden alarmiert. Auf die Plünderer wird geschossen, es gibt mehrere Toten.

o Das Radio sendet nur mehr Musik, keine Nachrichten und Meldungen.

o Im Chemischen Institut der Wiener Universität zerstört der fanatische Nationalsozialist Prof. Dr. Jörn Lange das Elektronenmikroskop, das einzige Gerät dieser Art in Österreich. Zwei junge Assistenten, Kurt Horeischy und Hans Vollmar, wollen ihn daran hindern. Er erschießt beide.

Freitag, der 6. April 1945

o In weitem Bogen, von Simmering bis Döbling, ist Wien von der Roten Armee umschlossen. Während es in den westlichen Bezirken nur schwachen deutschen Widerstand gibt, kommt es in Favoriten und Simmering, vor allem auf dem Zentralfriedhof, zu härteren und opferreichen Kämpfen.

o Die Zeitungen haben die Schlagzeile: “Durchbruch auf Wien gescheitert”.

o Radio Wien wird eingestellt, ein “Kampfsender Prinz Eugen”, den die SS betreibt, sendet Musik und den Wehrmachtsbericht. Am späten Nachmittag kommt die Durchsage: “Wien rechts der Donau”. Es bedeutet den Befehl, alle kriegswichtigen Anlagen und Einrichtungen in den Bezirken rechts vom Donaukanal zu zerstören und sich auf den Rückzug über den Donaukanal vorzubereiten.

o Eine SS-Einheit kommt ins Simmeringer Gaswerk, um das Werk zu zerstören. Der Gaswerks-Arbeiter Otto Koblicek stellt sich ihnen entgegen. Er wird verprügelt, in den Bauch geschossen und sterbend ins bombenzerstörte Olympia-Kino geschleppt, wo er mit einem Genickschuss getötet wird. Am 12. April wird sein Leichnam gefunden. Inzwischen haben sowjetische Truppen das Gaswerk erreicht, die SS-Männer fliehen, das Gaswerk ist gerettet.

o Hunderte Angehörige der deutschen Wehrmacht, vor allem Wiener, setzen sich von ihren Einheiten ab, werden von der Bevölkerung mit Zivilkleidung versorgt und versteckt.

o Nur auf der Sophienalpe gibt es noch heftigen Widerstand gegen die sowjetischen Truppen. Hier kämpfen Hitler-Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren, unterstützt von zwölf- und dreizehnjährigen Meldegängern, mit Flakgeschützen, Panzerfäusten und Maschinengewehren noch mehrere Tage lang.

o Letzter Einsatz deutscher Flieger über Wien. Sie werfen Bomben auf Purkersdorf, wobei die Kirche getroffen wird.

o Die Polizei ist zum Fronteinsatz befohlen. In der ganzen Stadt werden Geschäfte und Lagerräume von der Bevölkerung aufgebrochen und geplündert.

o Ein Leutnant der Heeresstreife verrät die Widerstandsgruppe im Wehrkreiskommando an die SS. Die wichtigste Persönlichkeit der geplanten Aktionen, der Kommandant der Heeresstreife Major Biedermann, wird als erster verhaftet.

Samstag, der 7. April 1945

o Auf persönlichen Befehl Hitlers treffen in Wien die Panzerdivision “Führer” und als neuer Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Süd Generaloberst Lothar Rendulic ein.

o Zum letzten Mal erscheinen die letzten noch bestehenden Wiener Nazi-Zeitungen, “Völkischer Beobachter” und “Kleine Wiener Kriegszeitung”. Sie melden: “Wien im harten Abwehrkampf. Preßburg gefallen”. Sie melden nicht, dass die Rote Armee in breiter Front die March überschritten hat und nun auch von Osten gegen Wien vorrückt.

o Im Wiener Landesgericht werden einige politische Häftlinge, entgegen dem Befehl der vorgesetzten Stellen, freigelassen, unter ihnen Paul Hörbiger, die Dichterin Paula v. Preradovic und ihr Mann, der Journalist Ernst Molden.

o Die Gasversorgung ist aus Sicherheitsgründen eingestellt, der Großteil Wiens ist ohne Strom, vielfach ist auch die Wasserversorgung unterbrochen. Die Straßenbahn wird eingestellt. In einigen Bezirken funktioniert noch das Telefon. Der Postbetrieb ist eingestellt.

o Die Wiener Feuerwehr erhält den Befehl, Wien zu verlassen. 3.800 Männer mit 627 Fahrzeugen verließen die Stadt über die Reichsbrücke. Sie kamen während des Rückzuges über das Waldviertel bis Oberösterreich und erst im Verlauf des Sommers 1945 gruppenweise nach Wien zurück. In Wien verblieben nur wenige Männer, die sich dem Abmarschbefehl entziehen konnten, mit einigen veralteten und nur bedingt einsetzbaren Geräten. Gleichzeitig flammten überall in der Stadt Brände auf, vor allem beiderseits des Gürtels und im Bereich der Ringstraße. Die Bevölkerung war bei der Bekämpfung der Brände im Wesentlichen allein, ohne Feuerwehr.

o An verschiedenen Stellen, zum Beispiel bei der Spinnerin am Kreuz und beim Sandleitenhof, haben Wienerinnen und Wiener die deutschen Soldaten dazu überredet, den Kampf aufzugeben und die Barrikaden wegzuräumen. Sie haben ihnen die Waffen abgenommen und sie mit Zivilkleidung versorgt. Genaue Angaben darüber gibt es natürlich nicht, doch sprechen Zeitzeugen davon, dass es allein in Ottakring mindestens 500, vielleicht sogar 3.000 Männer waren, die auf diese Weise aus dem Krieg gerettet wurden.

Text: Rathauskorrespondenz

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Song Contest 2015: Public Viewing in Wien http://www.vienna.at/song-contest-2015-public-viewing-in-wien/4296816 http://www.vienna.at/song-contest-2015-public-viewing-in-wien/4296816#comments Thu, 16 Apr 2015 14:23:41 +0000 http://4296816

Viele Wienerinnen und Wiener lieben das Wettsingen als soziales Event – das gemeinsame Anschauen vom Song Contest in Wien hat großen Unterhaltungswert. Wer kein Ticket hat, um direkt in der Stadthalle den Musikwettbewerb zu erleben, aber trotzdem gemeinsam mit anderen Fans den ESC verfolgen möchte, kann dies beim Public Viewing an öffentlichen Plätzen, in Lokalen und an verschiedenen Locations tun.

Erste Adresse: “Eurovision Village” am Rathausplatz

In erster Linie gibt es natürlich die offiziellen Locations für das Song Contest-Public Viewing in Wien. Kollektives Mitfiebern bei freiem Eintritt wird an drei Abenden im “Eurovision Village” am Wiener Rathausplatz möglich sein: Bereits die beiden Semifinali-Live-Shows am 19. und 21. Mai werden auf der Riesenleinwand übertragen, und erst recht der große Showdown.

Wenn am 23. Mai 2015 das Finale über die Bühne geht, werden die Fan-Scharen ebenfalls zum größten Anlaufpunkt im Fandorf vor dem Rathaus strömen. Tausende Menschen werden dort erwartet, die das ESC-Geschehen live mitverfolgen wollen. Am Rathausplatz läuft bereits der Countdown: Dort steht ein acht Meter hoher Turm, der die Sekunden bis zum ersten Semifinale am 19. Mai um 21 Uhr herunter zählt. Eine Open-Air-Bühne, zahlreiche Live-Auftritte von Song Contest-Teilnehmern der letzten Jahre und ein umfassendes Familien-Programm erwarten die Gäste. Mehr dazu hier.

Offizielle ORF-Public-Viewings in Wien

In den Bundesländern finden in Kooperation mit den ORF-Landesstudios große Public Viewings zum “Eurovision Song Contest 2015″ statt. In der Bundeshauptstadt gibt es dafür zwei offizielle Locations: in Wien-Mitte und in der Pratersauna.

Im Einkaufszentrum Wien Mitte (The Mall) können die drei Live-TV-Shows mitverfolgt werden – nähere Informationen werden noch bekannt gegeben, doch die Location steht bereits fest. Ausgerichtet wird das Public Viewing dort von Radio Wien.

Mitfiebern beim ESC in der Pratersauna

Der Radiosender FM4 lädt dagegen zur FM4 Song Contest Sauna. Die ganze ESC-Woche lang steht Party plus Public Viewing in der Wiener Pratersauna auf dem Programm. “Bespielt” werden die Nass- und Trockenräume der Location sowie der Garten-Bereich mit Pool.

Neben dem gemeinsamen Song Contest schauen sorgen DJs, Liveacts und Performances für den nötigen Rahmen. Live übertragen wird laut FM4 auf “Flatscreens mit angeberischer Bildschirmdiagonale”. Der Eintritt ist frei, bei Schönwetter findet das Public Viewing im Außenbereich der Pratersauna statt.

FM4 Song Contest Sauna
Pratersauna
Waldsteingartenstraße 135
1020 Wien

Für die größten Fans: Euro Fan Cafe

Die “Location für Hardcore-Fans” des ESC befindet sich in Wien-Mitte – nach eigener Definition ist es “der wichtigste Hot-Spot und ein Muss für alle nationalen und internationalen Song Contest-Fans.”

Denn der offizielle Song Contest-Fan-Club betreibt dort das Euro Fan Cafe und lädt zu den (Semi)Final-Terminen zum Public Viewing in der EMS-Lounge. Während dort beim laufenden Programm der Eintritt frei ist, muss man für die abendlichen Shows jedoch Eintritt bezahlen.

Euro Fan Cafe
EMS Lounge
Dietrichgasse 25
1030 Wien

Song Contest in Wien verfolgen: Beste Lokale

Abseits der “hochoffiziellen” Locations für das ESC-Public Viewing springen natürlich auch einige Lokale in Wien auf den Zug auf, das Event als Besuchermagnet zu nutzen. Darunter solche, die sonst auch Fußball-Großevents wie EM und WM live übertragen und daher über das nötige Equipment verfügen.

Im Hawidere, einem Beisl im 15. Bezirk, wird der Eurovision Song Contest 2015 live übertragen. Auf zwei Großbildleinwänden und einem Flatscreen kann das Event beim Public Viewing vom 19. bis zum 23. Mai  mitverfolgt werden, wahlweise im Raucher- oder im Nichtraucher-Bereich. Jeweils um 19 Uhr stehen die Zeichen auf ESC – u. a. werden die beiden Halbfinali und das große Finale gezeigt.

Da kommen in Sachen Song Contest alle Besucher auf ihre Kosten. Besonders hervorzuheben ist im Hawidere, das auch sämtliche Fußball-Großereignisse zeigt, die große Auswahl an Bier.

Hawidere
Ullmannstraße 31
1150 Wien

Beim “Sand in the City” am Areal des Wiener Eislaufvereins kann ebenfalls dem gemeinsamen ESC-Vergnügen gefrönt werden. Wiens größter Beachclub lädt zum Song Contest-Public Viewing.

Sand in the City
Lothringerstraße 22
1030 Wien

Noch sind jedoch nicht alle Lokale bekannt, die Song Contest-Public Viewing anbieten – diese Liste wird laufend aktualisiert.

Leider nein: Wo es kein ESC-Public Viewing gibt

Nicht mit dabei ist in Sachen Public Viewing aber auch so manche Location, die man in Anlehung an andere Großevents vielleicht erwartet hätte. Darunter fast alle Donaukanal-Lokale, wie das Adria Wien, die Strandbar Herrmann, das Flex und das Badeschiff. Die Stiegl Ambulanz im Alten AKH und das WUK veranstalten kein großes Public Viewing, sondern werden das ESC-Geschehen lediglich am Fernseher im Hintergrund laufen lassen.

Song Contest mit Stand-up-Comedy sehen

Blödeln rund ums ESC-Schauen: Wer beim Public Viewing gerne noch ein bisschen mehr Unterhaltung hätte, dem ist gemeinsamer Genuss des Events mit Comedy-Kommentatoren zu empfehlen. Stermann und Grissemann stehen dafür zwar bekanntlich schon lange nicht mehr zur Verfügung, doch im Theater am Spittelberg in Wien-Neubau übernehmen die Kernölamazonen bei den beiden ESC-Habfinali und Sascha Korf bei Finale diese Aufgabe.”Das österreichische griechisch-steirische Multitalent-Kabarett-Duo Kernölamazonen und der deutsche Comedian-Großmeister Sascha Korf toppen den 60. Eurovision Song Contest in Wien durch Live-Moderation im Turbo-Spaß zum Mehrfach-Highlight”, verspricht das Haus. Karten dafür sind hier erhältlich.

Theater am Spittelberg
Spittelberggasse 10
1070 Wien

VIENNA.at wünscht allen Usern viel Vergnügen beim Song Contest-Public Viewing in Wien!

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Sicherheitsübung: Wasserversorgung in Wien auch im Ernstfall gesichert http://www.vienna.at/sicherheitsuebung-wasserversorgung-in-wien-auch-im-ernstfall-gesichert/4299796 http://www.vienna.at/sicherheitsuebung-wasserversorgung-in-wien-auch-im-ernstfall-gesichert/4299796#comments Thu, 16 Apr 2015 11:46:42 +0000 http://4299796 Das bestätigte am Donnerstag eine große Sicherheitsübung am Pumpwerk Laaerberg in Wien, bei der rund 90 Einsatzkräfte beteiligt waren.

Sicherheitsübung am Pupmpwerk Laaerberg

In der Übungsannahme setzte ein Arbeitsunfall eine Gasflasche in Brand. Dadurch wurden mehrere Personen verletzt und die gesamte Trafoanlage samt Pumpwerk außer Betrieb gesetzt. Fallen die Pumpwerke wie im Szenario aus, ist die Versorgung Wiens mit Hochquellwasser aber trotzdem gesichert. “Die natürlichen Druckverhältnisse stellen sich ein. Sie reichen aus, um 95 Prozent der Haushalte weiterhin mit Wasser zu versorgen”, sagte Wolfgang Zerobin, Abteilungsleiter der Wiener Wasserwerke.

Wasserwerke, Feuerwehr und Rettung im Einsatz

Für die Übung wurden die Berufsfeuerwehr, die Berufsrettung, die Wiener Wasserwerke, die Wiener Netze sowie der Zusammenschluss der Rettungsdienste “4 für Wien” (Arbeiter Samariterbund, Johanniter, Malteser und Österreichisches Rotes Kreuz) zum Einsatz gerufen. Nach dem fiktiven Arbeitsunfall wurde zunächst die Polizei verständigt, die die Verletzten aus der Gefahrenzone der brennenden Gasflaschen brachte und die Feuerwehr und Rettung verständigte. Nach der Sicherung der Umgebung und der Versorgung der Verletzten konnten die Mitarbeiter der Wiener Netze letztendlich den Schaden an der Trafoanlage inspizieren.

Übung: Kommunikation der Einsatzkräfte wichtig

“Die Herausforderung ist, sich in das Szenario hinein zu finden. Die Schnittstellen zwischen den Einsatzkräften wurden heute sehr gut hergestellt”, erklärte Wolfgang Hiller von der Gruppe Krisenmanagement und Sicherheit der Wiener Magistratsdirektion. Der wichtigste Punkt im Ernstfall sei aber die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften. “Die Einsatzleiter müssen gut zusammenarbeiten und sich absprechen, wie man in der konkreten Situation am besten vorgehen soll”, betonte Hiller. Schwierig sei bei jedem Einsatz außerdem die Frage, wo die zahlreichen Einsatzfahrzeuge am besten abgestellt werden, um die Arbeiten nicht zu behindern.

(APA/Red)

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April-Rekordwert von 32 Grad bleibt unangefochten http://www.vienna.at/april-rekordwert-von-32-grad-bleibt-unangefochten/4299444 http://www.vienna.at/april-rekordwert-von-32-grad-bleibt-unangefochten/4299444#comments Thu, 16 Apr 2015 08:45:25 +0000 http://4299444

April-Rekordwert von 32 Grad dürfte kaum gebrochen werden

Ebenfalls sehr warm war es am 28. April 2012 in Braunau in Oberösterreich, wo 31,8 Grad gemessen worden sind. In Kufstein in Tirol wurden an diesem Tag 31,2 Grad erreicht – genauso wie in Bregenz in Vorarlberg. Der Salzburg-Rekord von 31,5 Grad wurde einen Tag zuvor, am 27. April 2012, in Salzburg-Freisaal aufgestellt. Am 30. April 2012 kletterten die Temperaturen in Wien-Innere Stadt auf 31,2 Grad und in Neusiedl am See im Burgenland auf 31 Grad.

April-Rekorde in den 60ern

Aber nicht alle April-Rekorde wurden im Jahr 2012 aufgestellt. Die Höchstmarke für die Steiermark wurde mit 30 Grad am 24. April 1968 erreicht. Am 7. April 2011 schrammte Pörtschach in Kärnten mit 29,9 Grad nur ganz knapp an der 30 Grad-Grenze vorbei.

(APA/Red.)

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25 Grad in Wien: Erster offizieller Sommertag http://www.vienna.at/25-grad-in-wien-erster-offizieller-sommertag/4298900 http://www.vienna.at/25-grad-in-wien-erster-offizieller-sommertag/4298900#comments Wed, 15 Apr 2015 14:51:53 +0000 http://4298900

Die UBIMET-Wetterstation in Mörbisch am Neusiedler See konnte heute als erste Station einen offiziellen Sommertag verbuchen, kurz danach folgten weitere Orte vor allem im Osten und Süden.

Erster Sommertag in Wien: 25 Grad

Im April kommt es meist zu Wetterkapriolen: „Innerhalb weniger Tage geht es vom Sommer in den Winter, oder umgekehrt“, erklärt Clemens Teutsch-Zumtobel von UBIMET. „Im Schnitt kommt in jedem Aprilmonat mindestens ein Sommertag vor, in den letzten Jahren waren es oft sogar zwei bis vier.“ Ein offizieller Sommertag bedeutet ein Temperaturmaximum von 25 Grad und mehr. „Genau einen solchen hat es heute in gleich in mehreren Orten gegeben“, erklärt der Meteorologe.Letztes Jahr wurde der erste Sommertag eine Woche früher verzeichnet, am 8. April 2014 war es in Hartberg (St), Andau (B), Wien-Donaufeld (W), Bad Gleichenberg (St), Deutschlandsberg (St) und Mattersburg (B) so weit.

Höchstwerte vom Mittwoch, 15. April (Stand 16:00)

Temperatur Station (Bundesland, Seehöhe)
26,0 Grad Güssing (B)
25,9 Grad Mörbisch (B)
25,6 Grad Dellach (K), Villach (K)
25,3 Grad Hopfgarten (T), Lutzmannsburg (B)
25,2 Grad Andau (B), Bad Gleichenberg (St), Bludenz (V), Fürstenfeld (St)
25,0 Grad Berndorf (NÖ), Ferlach (K), Mattersburg (B), Seibersdorf (NÖ), Wien – Donaufeld (W)
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Andreas Dick will Weltrekord in der Wiener Straßenbahn aufstellen http://www.vienna.at/andreas-dick-will-weltrekord-in-der-wiener-strassenbahn-aufstellen/4297085 http://www.vienna.at/andreas-dick-will-weltrekord-in-der-wiener-strassenbahn-aufstellen/4297085#comments Tue, 14 Apr 2015 09:25:33 +0000 http://4297085 Es ist nicht das erste Mal, dass Andreas Dick die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien für einen Weltrekordversuch nutzt: Im Oktober 2013 schaffte er es, alle 105 U-Bahnstationen in vier Stunden und 54 Minuten anzufahren. Heuer ist er mit der Bim unterwegs und will an einem Tag das 177 km lange Wiener Straßenbahnnetz durchgehend abfahren.

Beim Weltrekordversuch dabei sein

Im Rahmen des Straßenbahn-Weltrekordversuchs am 16. April 2015 wird in der Bim ein breites Programm geboten, mit der Möglichkeit für Fahrgäste selbst live mit dabei zu sein. Seit diesem Montag ist die beklebte Weltrekord-Bim bereits im Wiener Bim-Netz unterwegs. Start der Weltrekordfahrt ist am 16. April um 6 Uhr früh. Gleichzeitig startet auch das breite Programm in der Bim: Vom Frühstückscafé über ein Quizspiel am Nachmittag bis hin zur After-Work-Party ist für jeden etwas dabei. Fahrgäste, die Teil des Weltrekordversuchs sein wollen, können bei einigen definierten Haltestellen zusteigen. Detaillierte Informationen zum Programm und den Stationen mit Zusteigemöglichkeit finden Sie hier.

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Blumenmärkte 2015: Gärtner bieten in Wien ihre Waren an http://www.vienna.at/blumenmaerkte-2015-die-gaertner-kommen-zu-den-wienern/4296098 http://www.vienna.at/blumenmaerkte-2015-die-gaertner-kommen-zu-den-wienern/4296098#comments Mon, 13 Apr 2015 14:30:37 +0000 http://4296098 Bis 5. Mai bekommen Hobbygärtner die Gelegenheit, Produkte für Garten, Balkon und Terasse direkt von den Produzenten zu kaufen. Dabei stehen die Wiener Gärtner auch gleich für Fragen rund um die richtige Pflege zur Seite, unterstützen mit gestalterischen Ideen und beraten gerne mit ihrem Know-how und ihrer Erfahrung zum idealen Standort und zur Auspflanzung der Frühlings- und Sommerboten.

Wiener Gärtner bei den Blumenmärkten

Ob klassische Balkonpflanzen, wie Pelargonien in unterschiedlichsten Farbschattierungen und Arten, Aztekengold, diverse Gemüsepflanzen, Dahlen in verschiedenen Farben und Formen, bunte Fuchsien, Petunien oder beliebte Küchenkräuter, wie Schnittlauch, Basilikum oder Rosmarin: Die Wiener Gärtner präsentieren auch in diesem Jahr ihre besondere Pflanzenvielfalt – in erstklassiger Qualität und aus österreichischer Produktion.

Bereits seit mehr als 30 Jahren werden die Blumenmärkte von den Wiener Gärtnern organisiert – eine erfolgreiche Aktion, die von der Bevölkerung gerne genutzt wird.Die vollständige Liste der Wiener Blumenmärkte finden Sie im Internet unter www.die-wiener-gaertner.at.

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Juwelier-Räuber sprang in Brigittenau aus viertem Stock: Elf Jahre Haft http://www.vienna.at/juwelier-raeuber-sprang-in-brigittenau-aus-viertem-stock-elf-jahre-haft/4296234 http://www.vienna.at/juwelier-raeuber-sprang-in-brigittenau-aus-viertem-stock-elf-jahre-haft/4296234#comments Mon, 13 Apr 2015 11:20:28 +0000 http://4296234

Mit den Worten “Ich bekenne mich voll und ganz schuldig” hatte der Angeklagte ein umfassendes Geständnis abgelegt. Der Raub war nicht so verlaufen, wie es sich der mehrfach vorbestrafte Mann vorgestellt hatte.

Juwelier in Brigittenau überfallen

Nachdem er mehrere Schatullen mit Ringen an sich gebracht und in zwei Plastiksackerln verstaut hatte, lief die Angestellte, die sich bis dahin ruhig verhalten hatte, laut um Hilfe schreiend ins Freie. Überstürzt verließ darauf auch der Räuber das Geschäft. Der Inhaber des Ladens nebenan, der auf den Überfall aufmerksam geworden war, stellte sich ihm in den Weg und stieß den Täter zu Boden. Der 29-Jährige verlor dabei den Großteil seiner Beute, konnte sich aber wieder aufrappeln und in ein nahe gelegenes Bürogebäude flüchten, wo er bis ins Dachgeschoß lief.

Dort vernahm der Mann Stimmen mehrerer Personen, die ihm offenbar gefolgt waren. Als ihm klar wurde, dass seine Flucht zu Ende war, wollte er seinem Leben ein Ende setzen. Er öffnete ein Fenster und stürzte sich aus dem vierten Stock.

“Leider war ein Vordach im Weg”

“Leider war ein Vordach im Weg”, schilderte der 29-Jährige nun einem Schöffensenat (Vorsitz: Stephanie Öner) im Grauen Haus. Er landete auf dem Flachdach, sprang von diesem in den Innenhof und konnte sogar noch aufstehen und ein paar Schritte gehen, ehe er von der Polizei festgenommen wurde. Mit zahlreichen Rippenbrüchen, aber keinen lebensbedrohlichen Verletzungen kam der Mann recht glimpflich davon.

Wie Verteidiger Philipp Wolm betonte, hatten Drogen das Leben seines Mandanten bereits in jungen Jahren aus an sich geordneten Bahnen katapultiert. Der aus behüteten Verhältnissen stammende Bursch war mit 16 dem Kokain verfallen, hatte die Schule abgebrochen und zur Finanzierung seiner Sucht eine kriminelle Karriere begonnen. Zuletzt saß er mehrere Jahre wegen eines Raubüberfalls in der Justizanstalt Garsten ab. Im März 2014 wurde er vorzeitig bedingt entlassen.

Zunächst schien dem 29-Jährigen die Wende in Richtung eines bürgerlichen Lebens zu glücken. Er heiratete im Mai seine Freundin, die wenig später schwanger wurde. Doch als die Frau das Kind verlor, “bin ich ausgezuckt. Ich hab’ mir nur mehr Kokain reingestellt”, erklärte der Angeklagte. Bei einem “Kredithai” – monatlich waren zehn Prozent Zinsen zu bezahlen – besorgte er sich das dafür nötige Bare. Als der Gläubiger mit Nachdruck die Rückzahlung von zumindest 10.000 Euro verlangte, entschloss sich der 29-Jährige zu einem neuerlichen Raubzug.

(APA)

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Sommerliche Temperaturen kommen auf Wien zu http://www.vienna.at/sommerliche-temperaturen-kommen-auf-wien-zu/4295263 http://www.vienna.at/sommerliche-temperaturen-kommen-auf-wien-zu/4295263#comments Sun, 12 Apr 2015 11:36:16 +0000 http://4295263

Da erwarten die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) verbreiteten Sonnenschein und teils sommerliches Temperaturniveau. Nach einem freundlichen Wochenbeginn ziehen Wolken mit Regen durch, auf den strahlenden Donnerstag folgt eine Störung. Südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten präsentiert sich der Wochenstart überwiegend sonnig und trocken. Lediglich nachmittags sind am Montag im Bergland einzelne lokale Regenschauer nicht völlig ausgeschlossen. Weiter im Norden folgen hingegen auf einen oft sonnigen Tagesstart allmählich mehr Wolken, die bis zum Abend vor allem entlang des Alpenvorlandes zwischen dem Tiroler Unterland und dem westlichen Niederösterreich für Regen sorgen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.600 und 2.000 Metern Seehöhe. Es weht schwacher bis mäßiger, im Norden teils lebhafter West- bis Nordwestwind. In der Früh umspannen die Temperaturen zwei bis zehn Grad, am Tag sind die Höchstwerte mit 14 bis 22 Grad erreicht.

Sommerliche Temperaturen im ganzen Land

Während der ersten Tageshälfte gibt es am Dienstag vor allem im Westen und Süden sowie im nördlichen Alpenvorland noch zahlreiche Restwolken. Da und dort regnet es auch, am meisten im Staubereich der Alpen zwischen dem Tiroler Unterland und dem westlichen Niederösterreich. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.300 und 2.000 Metern Seehöhe. Nach und nach kann sich jedoch die Sonne in allen Landesteilen behaupten. Der Wind weht am Alpenostrand und im Bereich der Tauern mäßig bis lebhaft, sonst eher nur schwach aus Nordwest. Temperaturen erreichen in der Früh maximal zwei bis neun Grad, nachmittags elf bis 18 Grad.

Am Mittwoch scheint verbreitet die Sonne, in weiten Teilen des Landes zeigt sich der Himmel sogar wolkenlos. Lediglich im Osten gibt es tagsüber auch ein paar Quellwolken, aber auch hier ist es sehr sonnig. Der Wind weht im Norden und Osten noch mäßig aus West bis Nordwest, sonst nur schwach. Die Frühtemperaturen kommen auf drei bis neun Grad, die Tageshöchstwerte auf 17 bis 24 Grad.

Das Wetter in Wien

Wien startet sonnig in die neue Woche, es machen sich im Tagesverlauf aber zunehmend ein paar dichtere Wolken bemerkbar. Vor allem während der Nachmittagsstunden sind dann einzelne kurze Regenschauer nicht völlig auszuschließen. Dazu weht teils lebhafter Nordwestwind. Mit 20 Grad bleibt es aber warm. Nach Restwolken am Dienstagmorgen, kann sich im Tagesverlauf die Sonne meist in allen Bezirken rasch durchsetzen. Bereits ab den späten Vormittagsstunden scheint die Sonne oft sogar ungestört. Mit 14 Grad wird es aber wieder etwas kühler in der Stadt.

Am Mittwoch scheint die Sonne und es zeigen sich nur einzelne Quellwolken. Der Wind weht noch mäßig aus West und die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 20 Grad. Am Donnerstag scheint den ganzen Tag die Sonne und die Temperaturen liegen bei 23 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig und dreht von West auf Südost.

Weitere Aussichten für Österreich

Erneut scheint am Donnerstag verbreitet die Sonne und es zeigen sich nur hohe Schleierwolken am Himmel. Erst im Laufe des Nachmittages entstehen im Westen vermehrt Quellwolken und später sind auch einzelne Regenschauer möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Frühtemperaturen von zwei bis zehn Grad und Tageshöchstwerten von 19 bis 25 Grad.

Am Freitag ziehen von Nordwesten her mit einer Störungszone dichte Wolken auf und Regenschauer setzen ein. Stellenweise können diese auch kräftig sein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis Nordwest. Die Frühtemperaturen erreichen fünf bis elf Grad, am Tag klettert die Quecksilbersäule auf 15 bis 20 Grad.

>> Das Wetter in Wien im Detail

(APA/Red.)

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April 1945: Wien wurde vor 70 Jahren befreit http://www.vienna.at/april-1945-wien-wurde-vor-70-jahren-befreit/4293161 http://www.vienna.at/april-1945-wien-wurde-vor-70-jahren-befreit/4293161#comments Fri, 10 Apr 2015 05:50:15 +0000 http://4293161 “Wir sind über die große Linie.” – Nach monatelangen schweren Kämpfen gegen die Heeresgruppe Süd der Deutschen Wehrmacht konnte die 3. Ukrainische Front der Roten Armee am 29. März 1945 einen weiteren historischen Erfolg melden. Die sowjetischen Truppen überschritten bei Klostermarienberg im heutigen Burgenland die Grenze des damaligen Deutschen Reiches. Erst einen Monat später, am 28. April, betraten die Westalliierten in Tirol Österreich. Einen Tag davor (27. April) hatten SPÖ, ÖVP und KPÖ im befreiten Wien die Unabhängigkeit des Landes erklärt.

Die Schlacht um Wien

Die Schlacht um Wien begann mit einem Generalangriff vom Süden her am 5. April. Adolf Hitler hatte die “zweite Hauptstadt des Reiches” zum “Verteidigungsbereich” erklärt. Der Kampf sollte somit bis zur letzten Konsequenz geführt werden. Durchgehende Schutzstellungen vor den Toren der Donaumetropole gab es allerdings bis auf einige Flakstellungen nicht. Wien war de facto verloren, das wusste auch der Kampfkommandant der deutschen Einheiten, General Rudolf von Bünau. Den Befehlen aus Berlin gehorchend, nahm er jedoch die Vorbereitungen für die Abwehrschlacht auf.

Die 3. Ukrainische Front der Roten Armee legte ihre Strategie für den Angriff fest, sie wollten Wien von drei Seiten her einnehmen. Auch im Stadtkern wurde Anfang April besprochen: Unter der Führung von Major Carl Szokoll entschloss sich der militärische Widerstand dazu, der Roten Armee vom Stadtinneren her Hilfe anzubieten. Der Aufstandsplan (“Operation Radetzky”) scheiterte jedoch an Verrat.

Schwere Gefechte im Süden der Stadt

Der eigentliche Sturm auf Wien fiel zunächst insgesamt schwächer aus als erwartet, der Plan der Angreifer ging aber auf und die Rote Armee erreichte den westlichen Stadtrand. Die 4. Gardearmee drang dann in die Wohngebiete von Simmering und Favoriten ein, der Straßenkampf begann. Im Süden entwickelten sich schwere Gefechte und die Fluchtwege aus der Stadt waren weitgehend abgeschnitten. Die Bevölkerung suchte in den Kellern Schutz, während die Flaktürme und die Artillerie vom Stadtpark, dem Rathausplatz und anderen offenen Flächen her unaufhörlich feuerten.

Brände in allen Bezirken

Die Rote Armee erreichte schließlich in voller Breite den Gürtel, wo Wehrmacht, SS und Volkssturm Eckhäuser zu Stellungen ausgebaut hatten. Die heftigen Kämpfe waren aber von kurzer Dauer. In allen Wiener Bezirken loderten inzwischen Brände, es fehlte allerdings an Löschwasser. Funkenflug setzte den Stephansdom in Brand, dennoch war es jemandem gelungen, an seiner Spitze unerlaubt die weiße Fahne der Kapitulation zu hissen.

Die sowjetischen Stoßtruppen bewegten sich vorsichtig in die inneren Bezirke hinein und kontrollierten Haus für Haus auf Hinterhalte. Entlang der Zweierlinie brannten das Parlament und das Burgtheater, auch der Naschmarkt stand in Flammen. In den Geschäftsstraßen begannen Plünderungen, nicht nur durch sowjetische Soldaten.

Alle Brücken wurden gesprengt

Am 10. April sprengte die Wehrmacht hinter sich alle Brücken über den Donaukanal und begann vom 2. und 20. Bezirk her die vorrückenden Sowjetverbände unter Beschuss zu nehmen. Der Stadtkern blieb durch den Abzug von einem Häuserkampf verschont. Über den Donaukanal schaffte es die sowjetische 4. Garde-Armee in der Nacht vom 11. auf den 12. April. Am 13. April um 14 Uhr erklärten die Sowjets den Kampf für beendet. Wien war befreit und am Abend verstummte der Gefechtslärm endgültig.

Verglichen mit anderen Großstädten wie Budapest oder Warschau hat Wien den Zweiten Weltkrieg nach Ansicht von Historikern relativ glimpflich überstanden. Die jüdische Gemeinde der Stadt war jedoch von den Nazis beinahe ausgelöscht worden. (APA)

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Hausordnung soll in jedem Wiener Gemeindebau ausgehängt werden http://www.vienna.at/hausordnung-soll-in-jedem-wiener-gemeindebau-ausgehaengt-werden/4292742 http://www.vienna.at/hausordnung-soll-in-jedem-wiener-gemeindebau-ausgehaengt-werden/4292742#comments Thu, 09 Apr 2015 12:45:03 +0000 http://4292742 Gut sichtbar soll sie angebracht werden, die Tafel mit den zehn Gemeindebaugeboten. Dabei handle es sich um die wesentlichsten Aspekte der Hausordnung – die ansonsten leider wenig gelesen wird, wie der Ressortchef beklagte. Das Regelwerk, das bisher etwa am Schwarzen Brett zur Kenntnis gebracht wurde, sei ein längerer Text. Die Kurzform biete nun einen “leichteren Zugang” zu den diversen Vorschriften, zeigte sich Ludwig überzeugt.

Kurzform der Hausordnung in Wiener Gemeindebauten

Schon der erste Punkt der Short-Variante macht – mit einem Rufzeichen als Piktogramm – unmissverständlich klar: “Andere BewohnerInnen verdienen unter allen Umständen Respekt und Rücksichtnahme.” Die weiteren Gebote widmen sich etwa der Leinenpflicht für Hunde, den illegalen Müllablagerungen, dem leidigen Thema Lärm oder den drohenden Strafen für Vandalen. Zudem wird klargesellt, dass die Richtlinien auch für Gäste und nicht nur für Mieter gelten.

Ludwig erinnerte daran, dass eine 2008 durchgeführte Umfrage in den städtischen Wohnhäusern ein deutliches Votum für die Einhaltung der Hausordnung erbracht habe. Seither, so beteuerte er, sei man nicht untätig gewesen. Schon seit 2009 seien Ordnungsberater im Einsatz, die etwa im Vorjahr mehr als 20.000 Kontrollen durchgeführt hätten.

Anzahl der Verstöße rückläufig

Die Anzahl der Verstöße, so hieß es, sei rückläufig. 2014 seien lediglich zwei Anzeigen erstattet und 46 Organstrafmandate verhängt worden. Die Vergehen reichten von Zigaretten, die auf Spielplätzen weggeworfen wurden, bis hin zu stehen gelassenen Einkaufswagen – von denen sage und schreibe 10.000 Stück in den Anlagen entdeckt wurden. Als eine der höchsten Strafen wurde eine 200-Euro-Buße für unbotmäßige Sperrmüllablagerung verhängt.

(APA/Red)

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Wien-Marathon 2015: Alle Straßensperren und Umleitungen im Überblick http://www.vienna.at/wien-marathon-2015-alle-strassensperren-und-umleitungen-im-ueberblick/4292125 http://www.vienna.at/wien-marathon-2015-alle-strassensperren-und-umleitungen-im-ueberblick/4292125#comments Thu, 09 Apr 2015 08:43:36 +0000 http://4292125

Wie der ÖAMTC in einer Aussendung zum Thema Vienna City Marathon bekanntgab, sind alle städtischen Autobahnen und Schnellstraßen (A1, A2, A4, A22, A23 sowie S1 und S2) am Sonntag immer unbehindert befahrbar.

Diese Straßen sind wegen dem Marathon gesperrt

Gesperrt sind beim Marathon-Mega-Event in Wien lediglich die Abfahrten von der Südost Tangente (A23) Richtung Zentrum/Schüttelstraße und die Zufahrt von der Ost Autobahn (A4) Richtung Innenstadt, ab dem Knoten Prater. Ausweichen kann man laut ÖAMTC über die A23-Anschlussstellen Handelskai oder Gürtel. Auch auf die Wagramer Straße kann von der Donauufer Autobahn (A22) nicht abgefahren werden. Im folgenden Bild sind alle Straßensperren und Umleitungen zum Vienna City Marathon (Bei Klick auf das Bild, wird die Grafik groß angezeigt, Anm. d. Red.)

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Die Zufahrten zum Flughafen

In der Westeinfahrt wird es keine Straßensperren und Umleitungen geben, daher ist die Zufahrt zum Flughafen Wien von Westen kommend über Hietzinger Kai, Schönbrunner Schloßstraße, Grüner Berg und Altmannsdorfer Straße zur Tangente und Ost Autobahn (A4) möglich. Allerdings: Von der Altmannsdorfer Straße kommend steht sowohl Richtung A23 als auch Richtung A2 wegen Bauarbeiten jeweils nur ein Fahrstreifen aufgrund des Marathons in Wien zur Verfügung.

Von Süden kommend kann man über die S1 fahren. Von den Bezirken 16, 17, 18, 19, 21, und 22 geht es über die Nord- bzw. Floridsdorfer Brücke – A22 – A23. Innerstädtisch empfiehlt der ÖAMTC den Handelskai als Ausweichstrecke.

Querungsmöglichkeiten der Laufstrecken

Die Ringstraße kann u. a. in den Bereichen Johannesgasse, Schwarzenbergplatz, Kärntner Straße und Schottengasse gequert werden; die Linke Wienzeile über Pilgrambrücke, Reinprechtsdorfer Straße, Gürtel und Ullmannstraße; die Obere Donaustraße zeitweise über die Donaukanalbrücken. Wartezeiten sollten laut ÖAMTC aber eingeplant werden.

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Einschränkungen bei den Öffis

Die Wiener Linien werden wegen dem Marathon die Intervalle der U-Bahn-Linien verdichten. Die Linien U1, U2, U3 fahren verstärkt im Drei-Minuten-Intervall – die Linie U4 verkehrt alle vier Minuten. Aufgrund der Sperren kommt es zu Einschränkungen bei zahlreichen Bim- und Buslinien entlang der Laufstrecke. Betroffen sind die Straßenbahnlinien 1, 2, 5, 6, 18, 31, 52, 58, 71, D und O sowie die Buslinien 4A, 5B, 10A, 11A, 12A, 13A, 14A, 20B, 40A, 57A, 59A, 74A, 77A, 80A, 92A und 92B. Weiters wird die Vienna Ring Tram ganztägig eingestellt. Hier finden Sie alle weiteren Informationen zu den Einschränkungen der Öffis beim Marathon in Wien.

>> Alles zum City Marathon in Wien auf VIENNA.at

(Red.)

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Song Contest-Figuren und Herzelstecker zieren Wiener Parks und Grünflächen http://www.vienna.at/song-contest-figuren-und-herzelstecker-zieren-wiener-parks-und-gruenflaechen/4291354 http://www.vienna.at/song-contest-figuren-und-herzelstecker-zieren-wiener-parks-und-gruenflaechen/4291354#comments Wed, 08 Apr 2015 11:34:26 +0000 http://4291354 Mit einem “Sonnengruß in Dottergelb” werden die Wiener Stadtgärten in über 1.500 Blumenbeeten mehr als eine Million Sommerblumen aufblühen lassen. Über 150 lebensgroße Song Contest-Figuren zieren zudem die Grünflächen der Stadt, sie eigenen sich perfekt als Fotomotiv für alle ESC-Fans. Zudem werden rund 10.000 “Herzelstecker” mit dem Slogan: “12 Points go to … Vienna Parks” als Souvenirs in den Parkanlagen ausgebracht. “Wir wollen auch im öffentlichen Raum Song Contest-Stimmung in unsere Stadt verbreiten”, so Stadträtin Ulli Sima.

Song Contest als Öko-Event

Wie berichtet wird bei der Ausrichtung des Song Contests in Wien auf Nachhaltigkeit gesetzt – Wien möchte ein Vorbild für zukünftige Austragungsorte sein. Müllvermeidung und Recycling wolle man großschreiben, wird betont. Während der Veranstaltung werden sowohl vor der Stadthalle als auch im Eurovision Village am Rathausplatz entsprechende Einrichtungen zur getrennten Sammlung zur Verfügung stehen, um den Abfall zu trennen und bestmöglich zu verwerten.

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Ein Toter bei Zimmerbrand in Wien-Brigittenau http://www.vienna.at/ein-toter-bei-zimmerbrand-in-wien-brigittenau/4291214 http://www.vienna.at/ein-toter-bei-zimmerbrand-in-wien-brigittenau/4291214#comments Wed, 08 Apr 2015 10:08:10 +0000 http://4291214 Um 06.22 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines Zimmerbrands in die Dietmayrgasse im 20. Bezirk gerufen. Das Gebäude musste während der Löscharbeiten zum Teil evakuiert werden.

Feuerwehr fand toten Wohnungsinhaber

Die Tür der brennenden Wohnung konnte erst nach Einsatz einer Motortrennsäge geöffnet werden, da der verunfallte Wohnungsinhaber hinter der Türe lag und so ein herkömmliches Öffnen der Türe verhinderte. Die Feuerwehrleute brachten den Wohnungsinhaber nach dem gewaltsamen Öffnen der Tür in einen gefahrfreien Bereich. Der Notarzt konnte dort jedoch nur mehr den Tod der Person feststellen. Die genaue Todesursache war unklar, der Mann wies nach Rettungsangaben jedenfalls “sehr schwere Brandverletzungen” auf.

Ursache des Brandes unklar

Der Brand wurde der Brand im sogenannten umfassenden Angriff mit zwei Löschleitungen gelöscht, die Feuerwehr war rund drei Stunden mit 35 Mitarbeitern und acht Fahrzeugen im Einsatz. Die Ursache des Brandes konnte bislang nicht geklärt werden, die Polizei ermittelt.

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Wien muss bessere Bedingungen für junge Menschen bieten, fordert die AK http://www.vienna.at/wien-muss-bessere-bedingungen-fuer-junge-menschen-bieten-fordert-die-ak/4290239 http://www.vienna.at/wien-muss-bessere-bedingungen-fuer-junge-menschen-bieten-fordert-die-ak/4290239#comments Tue, 07 Apr 2015 11:48:35 +0000 http://4290239 Junge Wiener und Wienerinnen im Alter von 15 bis 30 Jahren haben eine hohe allgemeine Lebenszufriedenheit, sind aber auch Risiken ausgesetzt, so eine von der Arbeiterkammer in Zusammenarbeit mit dem SORA-Institut verfasste Studie.

Junge Menschen leben “sehr gerne” in Wien

Für die Untersuchung wurden Daten der Lebensqualitätsforschung der Stadt Wien aus den Jahren 2003, 2008 und 2013 sowie teilweise die Mikrozensuszahlen von 2007 und 20012 herangezogen. Fast alle jungen Wiener leben “sehr gerne” (63 Prozent) oder “gerne” (34 Prozent) in ihrer Stadt. Die allgemeine Lebenszufriedenheit wurde in den Befragungen zu 43 Prozent mit “sehr zufrieden” beurteilt.

Nicht alle Wiener sind zufrieden

“Es gibt aber auch eine Gruppe junger Menschen, die Wien nicht so lässig sieht”, betonte AK-Präsident Rudolf Kaske bei der Pressekonferenz. Betroffen seien vor allem Frauen, junge Migranten und Personen, die maximal einen Lehrabschluss oder weniger vorzuweisen haben. Diese Gruppen hätten oft keine gut bezahlte Arbeit, eine schwierige Wohnungssituation und wenig Geld für Freizeitaktivitäten, hielt Kaske fest.

Unzufriedenheit mit dem Job

Mehr als jeder dritte Wiener (37 Prozent) bis 30 Jahre arbeitet Teilzeit, ein Viertel ist überqualifiziert für den eigenen Job und 17 Prozent befinden sich in einem befristeten Dienstverhältnis, erläuterte SORA-Chef Günther Ogris. Drei von zehn aus dem Elternhaus ausgezogene junge Menschen leben in einem befristeten Mietverhältnis, ein Viertel hat mit erhöhten Wohnkosten und zwölf Prozent mit Überbelegung in der Wohnung zu kämpfen. Von diesen sechs “Prekaritätsrisiken” sind zahlreiche Personen mehrfach betroffen, warnte Ogris. 41 Prozent der Berufstätigen in Teilzeit sind beispielsweise überqualifiziert. Ein Drittel der jungen Wiener mit befristeten Dienstverträgen hat gleichzeitig einen befristeten Mietvertrag.

Wien wird das jüngste Bundesland

Die Bevölkerung in Wien werde immer jünger und vermutlich werde die Hauptstadt noch heuer das “jüngste Bundesland” Österreichs sein, hob Kaske die Situation der jungen Menschen als “wichtiges Thema” hervor. Er forderte vor allem Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt. Vor knapp zehn Jahren hätten in Wien noch 4.400 Unternehmen Lehrlinge ausgebildet, 2013 waren es nur noch 3.800, hielt der AK-Präsident dem Facharbeitermangel-Vorwurf der Wirtschaft entgegen. Praktikantenjobs müssten außerdem klar begrenzt sein und die Situation von jungen Migranten, die oft unterbezahlt und überqualifiziert seien, solle verbessert werden, sagte Kaske.

AK fordert Verbesserungen

Bei Wohnungen soll es Befristungen nur noch geben, wenn der Vermieter Eigenbedarf für sich, seine Kinder oder Enkel geltend macht, lautete eine weitere AK-Forderung. Maklerkosten sollte der Auftraggeber bezahlen, zudem seien wirksame Mietobergrenzen notwendig.

In Sachen Freizeitangebot und öffentlicher Verkehr wurde Wien von den jungen Bewohnern überwiegend gut bewertet. Sie wünschten sich laut der SORA-Studie aber mehr Grünflächen und kostengünstige Freiräume ohne Konsumzwang. Diese Möglichkeiten müsse Wien noch mehr nutzen, der Stadtrand braucht laut AK außerdem eine bessere “Öffi”-Anbindung. (APA)

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Deppert, wenn’s scheppert: Neue Verkehrssicherheitskampagne in Wien http://www.vienna.at/deppert-wenns-scheppert-neue-verkehrssicherheitskampagne-in-wien/4290096 http://www.vienna.at/deppert-wenns-scheppert-neue-verkehrssicherheitskampagne-in-wien/4290096#comments Tue, 07 Apr 2015 10:36:49 +0000 http://4290096 Mit Sujets wie “Heb’ nicht ab, wenn der Chef anruft! Wenn du Rad fährst.” oder “Lass’ dein Date warten! Bevor du bei Rot über die Ampel läufst.” will Wien für mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr werben und so die Zahl der Unfälle und Verkehrstoten reduzieren. Denn derzeit verzeichne die Bundeshauptstadt etwa 40.000 Fahrten über rote Ampeln pro Stunde, hieß es bei der Präsentation der Kampagne.

Viele Unfälle können vermieden werden

“Sehr viele Unfälle wären zu vermeiden, wenn man sich an einige einfache Regeln hält”, betonte Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) am Dienstag. Für die Plakate, Inserate, Radiospots und Verteilaktionen, die alle unter dem Motto “Deppert, wenn’s scheppert” laufen, habe man sich daher jene drei Fehlverhalten ausgesucht, die in der Statistik als häufigste Unfallursachen aufscheinen: Unaufmerksamkeit, vor allem aufgrund von Gesprächen am Handy, die Missachtung von roten Ampeln sowie überhöhte Geschwindigkeit.

Ablenkung und Unaufmerksamkeit als Unfallursache

Derzeit gehe ein Drittel aller Unfälle, 2013 waren es 5.774 Vorfälle mit Personenschaden in Wien, auf Ablenkung und Unaufmerksamkeit zurück, betonte Vassilakou. Ein weiteres Drittel passiere, weil rote Ampeln missachtet würden. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) zählte in der Bundeshauptstadt rund 40.000 sogenannte Rotlichtfahrten pro Stunde – alleine bei motorisierten Fahrzeugen, berichtete Othmar Thann, Geschäftsführer des KfV. “Das wird immer noch als Bagatelldelikt betrachtet. Ist es aber nicht”, ärgerte sich die Stadträtin.

Überhöhte Geschwindigkeit ist ein Problem

Überhöhte Geschwindigkeit begleite diese Regelverstöße häufig noch. Wer bei einem Tempo von 50 km/h auch nur eine Sekunde auf sein Handy schaue, würde 14 Meter blind zurücklegen, rechnete Vassilakou vor. Auch die Häufigkeit von tödlichen Unfälle vervierfache sich zwischen Tempo 30 und Tempo 50. 2013 verzeichnete man in Wien 17 Unfalltote, 2014 waren es 21. Im heurigen Jahr starben bisher vier Menschen bei Verkehrsunfällen. Besonders viele Unfälle passieren an Kreuzungen, besonders gefährdet sind Fußgänger. Sie machen laut KfV 58 Prozent der Todesopfer aus.

Zahl der Unfälle in Wien soll reduziert werden

Geht es nach der Stadträtin soll diese Zahl bis 2020 auf null reduziert werden. “Wir wollen die erste Millionenstadt weltweit sein, die keine Verkehrstoten mehr hat”, so Vassilakou. Dazu wünschte sich die Stadträtin zusätzlich bundesweite Kampagnen. Auch bei den in schwarz-gelb gehaltenen und insgesamt 900.000 Euro teuren “Deppert, wenn’s scheppert”-Sujets und Schaltungen, die den ganzen April zu sehen sein werden, hätte sich Vassilakou Unterstützung durch bundesweites Vorgehen erhofft. “Diesmal ist das leider nicht gelungen.”

Höhere Strafen für Vergehen gewünscht

Thann sah dagegen nicht nur Potenzial in der Sensibilisierung, sondern auch bei den Strafen. “Wir sind da zu locker”, meinte der KfV-Chef. Er wünsche sich vor allem eine Senkung der Toleranzgrenzen bei den Behörden – ab der Überschreitung der Messtoleranz bei zu hoher Geschwindigkeit müsse auch bestraft werden. Auch beim Telefonieren mit den Handy ortete er Verbesserungsbedarf: “Derzeit darf nur gestraft werden, wenn bei Anhaltung immer noch telefoniert wird. Dieses Kontrollhindernis muss endlich abgeschafft werden.” Vielmehr sollen künftig auch Foto- oder Videobeweise gelten. (APA)

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21 Unfälle, 57 Alkolenker und 6.082 Anzeigen am Osterwochenende in Wien http://www.vienna.at/21-unfaelle-57-alkolenker-und-6-082-anzeigen-am-osterwochenende-in-wien/4289840 http://www.vienna.at/21-unfaelle-57-alkolenker-und-6-082-anzeigen-am-osterwochenende-in-wien/4289840#comments Tue, 07 Apr 2015 09:37:33 +0000 http://4289840 Vom 3. bis 6. April wurden laut Angaben der Wiener Polizei im gesamten Stadtgebiet verschiedene Schwerpunktkontrollen in der Verkehrsüberwachung durchgeführt. “Ein besonderes Augenmerk wurde wie jedes Jahr auf Geschwindigkeit und Alkohol am Steuer gelegt”, so die Polizei.

Tausende Anzeigen am Osterwochenende in Wien

Wegen zu hoher Geschwindigkeit gab es in diesem Zeitraum 6.082 Anzeigen und 771 Organmandate. Zudem gab es 149 Anzeigen und 161 Organmandate wegen verschiedener anderer Verwaltungsübertretungen. Wegen Alkohols am Steuer wurden 57 Personen angezeigt, 35 davon mussten vorläufig ihren Führerschein bzw. Mopedausweis abgeben.

21 Verletzte bei Unfällen

Bei 21 Verkehrsunfällen mit Personenschaden wurden 21 Personen verletzt. Unfälle mit Todesfolge gab es im Wiener Stadtgebiet am Osterwochenende keine.

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Frühling ist im Anmarsch: Es wird wärmer in Wien http://www.vienna.at/fruehling-ist-im-anmarsch-es-wird-waermer-in-wien/4289902 http://www.vienna.at/fruehling-ist-im-anmarsch-es-wird-waermer-in-wien/4289902#comments Tue, 07 Apr 2015 08:49:40 +0000 http://4289902

Am Mittwoch präsentiert sich das Wetter im Westen zwischen Vorarlberg und Salzburg sowie von Osttirol bis nach Unterkärnten sonnig und trocken. Im Norden und Osten ziehen jedoch nach wie vor dichte Wolken durch, die bei höchstens kurzen sonnigen Phasen vor allem in Niederösterreich, Wien, dem Burgenland und in der Obersteiermark noch für Regenschauer sorgen. Der Wind kommt aus Nordwest bis Nordost und weht meist nur schwach bis mäßig, am Alpenostrand sowie über dem östlichen Flachland noch lebhaft. Von minus fünf bis sieben Grad in der Früh steigen die Temperaturen im Tagesverlauf auf neun bis 15 Grad an.

Das Wetter in Österreich

Über dem östlichen Flachland sowie am Alpenostrand halten sich am Donnerstag bis weit in den Vormittag hinein noch Restwolken. Allmählich werden diese jedoch weniger und bis zum Abend kann sich die Sonne immer besser in Szene setzen. Überall sonst dominiert hingegen ganztägig strahlend sonniges und warmes Wetter. Auch der in der Osthälfte anfangs noch lebhafte Wind aus nördlichen Richtungen lässt im Tagesverlauf rasch nach. Die Frühtemperaturen lieben bei minus zwei bis sieben Grad, am Nachmittag bei zehn bis 19 Grad.

Der Freitag wird prächtig: Verbreitet scheint die Sonne. Der Himmel ist teilweise sogar wolkenlos. Der Wind weht schwach, im Osten tagsüber mäßig aus Ost bis Süd. Die Temperaturen klettern von minus drei bis fünf Grad in der Früh während des Tages auf 15 bis 21 Grad.

Auch am Samstag scheint wieder die Sonne. Am Nachmittag bilden sich im Westen ein paar Quellwolken und vereinzelt am späteren Nachmittag oder Abend auch Regenschauer. Es bleibt meist schwach windig. Frühtemperaturen liegen bei null bis sieben, die Tageshöchsttemperaturen bei 17 bis 22 Grad.

>> Das Wetter in Wien im Detail

(APA)

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