Bevölkerungswachstum in Österreich: Wien legt am stärksten zu

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Ab 2022 drüfte Wien die Zwei-Millionen-Einwohner-Marke knacken.
Ab 2022 drüfte Wien die Zwei-Millionen-Einwohner-Marke knacken. - © APA/Georg Hochmuth
Wien wächst aufgrund der Zuwanderung in Österreich am stärksten und wird in den nächsten Jahren die Zwei-Millionen-Einwohner-Marke knacken.

Während die Bevölkerung laut Statistik Austria in Österreich in den nächsten Jahrzehnten insgesamt wächst, werden für einzelne Regionen unterschiedliche Entwicklungen erwartet. Wien, Niederösterreich, Burgenland und Tirol werden laut der Prognose ein überdurchschnittlich starkes Bevölkerungswachstum aufweisen, Kärnten hingegen hat langfristig mit Verlusten zu rechnen.

Wien wird infolge der Zuwanderung das mit Abstand stärkste Bevölkerungswachstum aller Bundesländer haben. 2022 wird die Bevölkerungszahl der Bundeshauptstadt die Zwei-Millionen-Marke überschreiten. Somit wächst die Bevölkerung von 1,81 Mio. im Jahr 2015 über 2,14 Mio. (plus 18 Prozent) im Jahr 2040 bis 2,28 Mio. (plus 25 Prozent) im Jahr 2080. Niederösterreichs Bevölkerungszahl wird bis 2080 von gegenwärtig 1,64 Mio. um 23 Prozent auf 2,02 Mio. steigen. Das langfristige Bevölkerungswachstum des Burgenlandes liegt bei plus 20 Prozent bis 2080 (von 289.000 auf 346.000 Personen).

Bevölkerungswachstum: Der Trend in den Bundesländern

Laut der Statistik Austria-Prognose steigt die Bevölkerungszahl Vorarlbergs bis zum Jahr 2080 von derzeit 381.000 um 13 Prozent auf 430.000. Tirol wächst bis 2080 im Bundesschnitt von momentan 733.000 um 16 Prozent auf 851.000 Personen. Salzburgs Einwohnerzahl wird bis 2080 ein Plus von zehn Prozent verzeichnen und von 541.000 auf 595.000 zunehmen. Ab dem Jahr 2022 wird das Land Salzburg mehr Einwohner als Kärnten haben und somit zum sechstgrößten Bundesland aufsteigen. Die Einwohnerzahl von Oberösterreich wächst bis 2080 um 13 Prozent, von aktuell 1,44 Mio. auf 1,63 Mio.

Die Bevölkerungszahl der Steiermark wächst bis zum Jahr 2040 um sieben Prozent, von 1,23 Mio. auf 1,31 Mio. Danach wird sie auf diesem Niveau stagnieren. Die in den vergangenen Jahren eingetretenen und kurzfristig zum Stillstand gekommenen Bevölkerungsverluste Kärntens werden sich nach dem Jahr 2030 wieder fortsetzen. Bis 2080 verliert Kärnten nach der vorliegenden Prognose drei Prozent seiner derzeitigen Einwohnerzahl (559.000) und wird dann 543.000 Einwohner haben.

(APA, Red.)

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