Betrunkener bedrohte auf der Triester Straße drei Personen mit Pistole

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Ein betrunkener Mann bedrohte drei ihm unbekannte Personen mit einer Pistole
Ein betrunkener Mann bedrohte drei ihm unbekannte Personen mit einer Pistole - © APA (Sujet)
In der Nacht auf Sonntag hatte ein Pärchen auf der Triester Straße eine Pkw-Panne. Der herbeigerufene Pannendienstmitarbeiter sah sich jedoch gemeinsam mit dem Paar kurz darauf ohne ersichtlichen Grund von einem Betrunkenen mit einer Pistole bedroht.

Ein stark betrunkener Mann hat in der Nacht auf Sonntag in Wien-Favoriten ein Paar sowie einen Pannendienstfahrer mit einer Gaspistole bedroht. Als Polizisten hinzukamen, hatte der 23-Jährige die Waffe noch in der Hand, ließ sie jedoch fallen, als er die Pistolen der Beamten erblickte. Er wurde festgenommen. Ein Alkomattest war nicht möglich, dafür war der 23-Jährige zu stark betrunken.

Betrunkener mit Pistole stieg aus Taxi und bedrohte Pärchen mit Panne

Der Wagen des Paares, eine 26-Jährige und ihr 30-jähriger Freund, hatte in Triester Straße eine Panne, woraufhin sie den ÖAMTC riefen. Als der Mechaniker bereits dort war, blieb gegen 1.15 Uhr ein Taxi hinter dem Pannendienstauto und dem defekten Pkw stehen und der alkoholisierte junge Mann stieg aus. Ohne erkennbaren Grund zog er eine Pistole und richtete sie abwechselnd auf die Frau und den Mann. Anschließend ging er zum Pannendienstwagen, öffnete die Beifahrertür und richtete die Waffe auf den 41-jährigen Mechaniker.

Polizeieinsatz auf der Triester Straße in Favoriten

Als die Polizisten dazukamen, hielt der 23-Jährige die Waffe noch in der Hand. Nachdem er sich der Pistole entledigt hatte, legte er sich auf den Bauch und ließ sich festnehmen. Es stellte sich heraus, dass die Waffe eine CO2-Pistole war, optisch jedoch nicht von einer echten Waffe zu unterscheiden. Der 23-Jährige wurde vorübergehend festgenommen. Das Motiv blieb unklar, bei seiner Einvernahme am Sonntag konnte sich der Österreicher nicht an die Tat erinnern. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt, sagte Polizeisprecher Harald Sörös.

(apa/red)

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