Betrugsverdächtiger Wiener stellte sich der Polizei und landete im Spital

Der mutmaßliche Betrüger hat sich selbst der Polizei gestellt
Der mutmaßliche Betrüger hat sich selbst der Polizei gestellt - © LPD Wien / BilderBox.com (Sujet)
Der Fahndungsdruck führte rasch zum Erfolg: Ein 46-jähriger Wiener, der wechselnden Partnerinnen, mit denen er Liebesbeziehungen unterhielt, Wertgegenstände abgenommen haben soll, hat sich Dienstagabend nach wenigen Stunden Fahndung der Polizei gestellt.

Nur wenige Stunden, bevor sich der 46-Jährige stellte, war sein Fahndungsbild veröffentlicht worden. Statt hinter Gittern landete der Beschuldigte aber zunächst im Spital.

46-Jähriger klagte über Herzschmerzen

Der 46-Jährige machte Herzprobleme geltend und wurde deswegen postwendend in ein Krankenhaus gebracht. “Der Mann hat sich noch Dienstagabend gestellt. Ihm ist der Fahndungsdruck zu groß geworden”, sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger auf APA-Anfrage. “Als er über Herzschmerzen klagte, wurde er ins Spital eingeliefert.”

Wiener unter Betrugsverdacht

Der 46-Jährige wurde seit Anfang August 2015 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wien gesucht. Er soll in wechselnden Liebesbeziehungen Frauen in Wien und Niederösterreich Wertsachen herausgelockt haben, in einem Fall einen Ring im Wert von 1.500 Euro. Drei Geschädigte sind der Polizei bekannt, die aber davon ausgeht, dass dem Wiener weitere Straftaten zuzurechnen sind.

>>Wiener Serienbetrüger (46) brachte mehrere Frauen um Wertsachen

(apa/red)

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