Betrug: Fremde Pension mit Trick bei der Post behoben

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In einer Wohnhausanlage in der Donaustädter Wagramer Straße fand ein Mann einen Verständigungszettel der Post. Inhalt: Eine Mitteilung über eine Pensionszahlung. Der unehrliche Finder beschloss, sich das Geld zu holen.

Die Benachrichtigung der Post war an den 47-jährigen Franz K., ebenfalls in der Wohnhausanlage eingemietet, adressiert und informierte ihn über seine eingegangene Pensionsanweisung.  Viel Geld war es nicht: 505,26 Euro. Viel nicht, aber offenbar genug, um beim – mutmaßlichen – Finder kriminelle Energien zu wecken.

“Ich bin der Stiefsohn”

Der 29-jährige Beschäftigunslose Thomas L. ging einige Tage später mit dem Zettel zu einem Postamt und behob unter Vorweisung der Benachrichtigung die Pension des Herrn K.. Er legitimierte sich dabei ungeniert mit seinem eigenen Reisepass – und gab sich als Stiefsohn des Pensionisten aus. Für den treuherzigen Postangestellten reichte diese Versicherung und er händigte den gewünschten Geldbetrag aus.

Allerdings stellte sich bald doch heraus, dass die Post einem Betrüger auf den Leim gegangen war. Durch umfangreiche Ermittlungen konnte der 29-jährige mutmaßliche Täter aber ausgeforscht und angezeigt werden.

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