Betrüger erschlich sich Geld für falsche Kredite: Weitere Opfer gesucht

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Die Polizei sucht weitere Opfer dieses mutmaßlichen Betrügers.
Die Polizei sucht weitere Opfer dieses mutmaßlichen Betrügers. - © APA/LPD Wien
Bereits am 6. Oktober wurde ein 30-Jährige per Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien in Dornbirn festgenommen. Er steht im Verdacht, in mindest dreizehn Fällen Opfern Bargeld für Bankkredite herausgelockt und dadurch einen Gesamtschaden von mehr als 200.000,- Euro verursacht zu haben.

Der Beschuldigte soll laut Polizeisprecher Roman Hahslinger mit den meisten der Opfer in eine Bank in Wien-Wieden gegangen sein, zu einem Kreditsachbearbeiter, den er persönlich kannte. Bei den 13 Opfern handelte es sich um Österreicher und Serben. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass die Personen ohne den Vermittler keinen Kredit bekommen hätten.

Nachdem ein Kredit gewährt worden war, nahm der Mann den Opfern laut deren Aussagen etwa 50 Prozent der Gesamtsumme ab und versprach, diese gewinnbringend anzulegen. Er behauptete, dass mit dem in Aussicht gestellten Gewinn der gesamte Kredit abgedeckt werden könne.

Das Geld legte der Beschuldigte laut Polizei jedoch nicht an, sondern behielt es selbst.

Kreditbetrüger: Polizei sucht weitere Opfer

Der Beschuldigte zeigte sich nicht geständig. Er gab zwar zu, dass er mit in die Bank gegangen sei, aber dass er den Kreditnehmern die Hälfte des Geldes entlocken wollte, stritt er laut Polizei ab. Er habe nur Geld für die Vermittlungen genommen. Der 30-jährige Serbe wurde bereits am 6. Oktober in Dornbirn festgenommen, er befindet sich in U-Haft.

Der Bankmitarbeiter wurde einvernommen. Derzeit gibt es laut Polizei keinen Verdacht, dass er etwas mit dem Betrug zutun hatte.

Da sich der Tatverdächtige meist nur mit seinem Vornamen oder falschen Namen vorstellte, könnte es laut Polizei zahlreiche weitere Opfer geben. Hinweise werden an das Landeskriminalamt Wien Außenstelle Nord unter der Telefonnummer 0131310 67210 (Gruppe Hauer) erbeten.

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