Betäubt und ausgeraubt: Polizei sucht weitere Opfer

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Die Polizei sucht nach möglichen weiteren Raubopfern.
Die Polizei sucht nach möglichen weiteren Raubopfern. - © LPD Wien, APA (Symbolbild)
Eine 41-jährige Frau soll im August in Wien-Favoriten einen Raub durch Verwendung von Betäubungsmittel begangen haben. Die Polizei ermittelt nun, ob es weitere Opfer gibt.

Eine 41-jährige Frau soll in einem Lokal in Wien-Favoriten das Eis eines Mannes mit Betäubungsmittel versetzt und das Opfer im Anschluss ausgeraubt haben. Weil in ihrer Wohnung größere Mengen des Medikaments sichergestellt wurden, rechnet die Polizei mit weiteren Opfern und veröffentlichte daher ein Foto der Frau. Die Niederösterreicherin wurde bereits Ende September festgenommen, sie ist in Haft.

Die Tat soll die Frau bereits am 14. August in einem Lokal in der Pernerstorfergasse verübt haben. Gearbeitet hat die 41-Jährige in dem Café nicht, sie war arbeitslos gemeldet. Gegen 0:30 Uhr soll sie das Eis des Opfers mit dem Medikament versetzt haben. Der Mann wurde benommen. “In weiterer Folge hat er bemerkt, dass ihm Zigaretten und Geld fehlen”, schilderte Polizeisprecher Paul Eidenberger.

Raub durch Verwendung von Betäubungsmittel: Suche nach weiteren Opfern

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen führten schließlich zur Niederösterreicherin. Sie wurde am 28. September von Beamten des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Süd, festgenommen. In ihrer Einvernahme bestritt sie die Tat.

Bei einer Hausdurchsuchung ihrer Wohnung in der Gemeinde Groß-Enzersdorf (Bezirk Gänserndorf) stellten die Ermittler eine größere Menge des betäubenden Medikaments sicher. “Aufgrund der ungewöhnlichen Menge ist anzunehmen, dass es weitere Opfer gibt, die noch keine Anzeige erstattet haben”, sagte Eidenberger. Sachdienliche Hinweise zu weiteren Taten beziehungsweise möglichen Opfern nimmt das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, unter der Telefonnummer 01-31310 DW 57800 entgegen.

(APA, Red.)

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