Besser gepunktet als beim ESC: The Makemakes rockten beim DIF

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The Makemakes live auf der Donauinsel.
The Makemakes live auf der Donauinsel. - © APA
Die nach einer Gottheit aus dem fernen Pazifik benannten “The Makemakes” rockten am Sonntag beim 32. Wiener Donauinselfest auf der großen Festbühne. Sie wurden zwar mit einem undankbar frühen Slot bedacht (18.05 Uhr), konnten aber – anders als beim Eurovision Song Contest – durchaus punkten.

Neues Album mit im Gepäck

Mit dabei am Donauinselfest: Nummern vom neuen Album “The Makemakes”, wie etwa “You Are Not Alone”, “Mary”, “Sweet Home” oder “Big Bang” – allesamt erdiges, rockiges Liedgut, das beim Publikum durchaus Anklang fand. Trotz der frühen Beginnzeit jubelten tausende Fans mit. Dass die Makemakes mit den Worten “Die Letzten werden die Ersten sein” einmoderiert wurden, war sicher auch gut gemeint.

Auch im Publikum waren zunächst noch lustige Kommentare (“Des ist der Bon Jovi”) zu vernehmen. Dominic “Dodo” Muhrer schaffte es jedoch rasch, die Masse für sich zu gewinnen. Nicht nur einmal erkundigte er sich: “Geht’s eich guat?” Als Response folgte stets Begeisterung. Was den Frontman sichtlich freute: “Das ist extrem geil!”

The Makemakes: “Mehr Liebe verbreiten”

Betrübt zeigte er sich darüber, dass es auf der Welt so viel Gier gibt. Er forderte das Inselvolk eindringlich auf, dies zu ändern: “Wir sollten alle viel mehr Liebe verbreiten.” Es folgte ein Lied, das für die Band eine gewisse Bedeutung hat: “Wir haben es einmal bei so einer Art Contest gespielt, aber bei euch ist es viel schöner”, versicherte Muhrer.

Dass der ESC-Beitrag “I Am Yours” das größte Mitsingpotenzial hatte, überraschte jedenfalls nicht. Daheimgeblieben ist heute aber nicht nur der Haua, sondern auch das Klavier. Damit entfiel auch die beim Song Contest gezündete Feuersbrunst. Zwecks Erwärmung wäre diese ohnehin nicht nötig gewesen, die Abendsonne war intensiv genug. Was Muhrer einmal mehr bewog, sich bei den Fans nach ihrem Befinden zu erkundigen: “Ist euch auch schon haß?”

Alle Infos zum Inselfest hier.

(APA)

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