Beobachter: Menschen im Südsudan verhungern

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Bürgerkrieg und Hunger herrschen im Südsudan
Bürgerkrieg und Hunger herrschen im Südsudan
Der Bürgerkrieg im ostafrikanischen Südsudan treibt immer mehr Menschen ins Elend. Ein Beobachtungsteam habe ihm am Morgen aus der Stadt Mundri berichtet, dort würden die Menschen schon verhungern, erzählte der Leiter der internationalen Beobachtungsmission (JMEC), Festus Mogae, am Dienstag in Juba. Er sei erschüttert, wie schlimm die Lage der Menschen geworden sei.


Der Südsudan ist erst seit 2011 unabhängig. Seit 2013 versinkt der Staat im Bürgerkrieg. Regierungstruppen und Rebellen werden gleichermaßen für ethnisch motivierte Massaker, die Rekrutierung von Kindersoldaten, systematische Vergewaltigungen, Vertreibungen und Folter verantwortlich gemacht.

Erst am Sonntag hatte die JMEC einen Bericht veröffentlicht, in dem beschrieben wird, wie Regierungstruppen 50 Menschen in einen Schiffscontainer in praller Sonne pferchten und ersticken ließen.

“Jeden Tag denke ich an die Kinder, die ohne Chance auf Bildung und ein besseres Leben aufwachsen, ohne dass sie das Geringste dafür könnten”, sagte Mogae zu Vertretern der Regierung und der Rebellen.

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