Demokraten nominierten Obama für Präsidentenwahl

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Eine Woche nach der Kür des Republikaners Mitt Romney zum Präsidentenkandidaten haben die Demokraten auch Amtsinhaber Barack Obama offiziell in die Wahlschlacht ums Weiße Haus geschickt. Der Parteitag stimmte am Mittwochabend in Charlotte der Nominierung Obamas für die Wahl am 6. November zu. Zuvor hatte Ex-Präsident Bill Clinton in einer Nominierungsrede die Bilanz seines Nachfolgers verteidigt.

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Der 66-Jährige Clinton lief Beobachtern zufolge noch einmal zu rhetorischer Höchstform auf. Am Ende der 48 Minuten langen Rede zu bester TV-Sendezeit kam Obama überraschend auf die Bühne, um Clinton zu umarmen. Clinton brach, zum Großteil frei sprechend, vor allem eine Lanze für Obamas Wirtschaftspolitik, die ein Hauptangriffspunkt der Republikaner ist. Der Präsident habe in seinen ersten vier Jahren die wirtschaftliche Erholung weit vorangetrieben und das Sozialsystem der USA auf neue Beine gestellt, sagte Clinton. “Lasst Obama im Amt”, rief der 66-Jährige seine Landsleute auf.

Punkt für Punkt und von vielen Statistiken untermalt zählte Clinton die Erfolge der Obama-Regierung auf. Von der Rettung der US-Autoindustrie bis zur Verabschiedung seiner Gesundheitsreform habe der Amtsinhaber viele Erfolge gefeiert. “Ist der Präsident zufrieden? Nein. Stehen wir besser da als damals, als er ins Amt kam? Die Antwort ist Ja.” Clinton reagierte damit auf Romneys Hauptthese in seiner Wahlkampagne, unter Obama hätten sich die Verhältnisse für die Bevölkerung verschlechtert.

Clinton warf den Republikanern vor, Obama bei seinem Amtsantritt vor vier Jahren wirtschaftlich ein Chaos hinterlassen zu haben. “Wir haben ihm einen totalen Saustall hinterlassen, er hat ihn nicht schnell genug aufgeräumt, also feuert ihn und lasst uns wieder ran.” Clinton sagte: “Kein Präsident, weder ich noch einer meiner Vorgänger hätte jemals den ganzen Schaden in nur vier Jahren beheben können.”



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