Bankräuber verließ der Mut

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Einen Kriminellen dürfte am Dienstag bei einem Banküberfall im Wiener Bezirk Penzing „der Mut verlassen haben“, wie Major Manfred Briegl von der Kriminaldirektion 1 zur APA sagte.

Der maskierte Täter hatte kurz nach Mittag eine Filiale des Bankhauses „Schelhammer & Schattera“ heimgesucht, dürfte aber ohne Beute mit der U4 geflüchtet sein, so der Ermittler.

Der etwa 30-Jährige betrat das Geldinstitut in der Hadikgasse 60 A gegen 13.00 Uhr. Ob er eine Waffe bei sich hatte, war zunächst unklar. Verletzt wurde bei dem versuchten Überfall niemand.

Die rekordverdächtige Serie an Delikten in Wiener Banken setzte sich mit dem heutigen Raub weiter fort: Seit 1. Jänner wurden bis Dienstagmittag 61 Geldinstitute in der Bundeshauptstadt zum Schauplatz eines Überfalls. Der Rekord von 2004 liegt bei 67 Banküberfällen in 365 Tagen.

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