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Bande beging 280 Delikte von Diebstählen bis Menschenhandel

Zu den vielen Delikten, die der Bande angelastet werden, gehört Prostitution Zu den vielen Delikten, die der Bande angelastet werden, gehört Prostitution - © APA (Sujet)
Bereits seit Monaten wird gegen eine Bande ermittelt, der nach aktuellem Ermittlungsstand inzwischen 280 Delikte von Diebstahl bis Prostitution und Menschenhandel angelastet werden. Nun gelangen neun weitere Verhaftungen in niederösterreich, sowie vier in der Slowakei.

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Monatelang dauern die Ermittlungen gegen eine kriminelle Organisation bereits an, die mit einer Vielzahl von Diebstählen ebenso wie mit Menschenhandel und Prostitution im Zusammenhang stehen soll - nun ist die Zahl der nachgewiesenen Delikte von 250 auf 280 gestiegen.

Verhaftungen wegen Prostitution und Co.

In der Slowakei ist es zu vier weiteren Verhaftungen gekommen, durch das Landeskriminalamt NÖ sind neun Festnahmen erfolgt, berichtete die Landespolizeidirektion am Mittwoch. Man halte nun bei 23 Verdächtigen. Die Ermittlungen dauern an.

Der Organisation werden Menschenhandel, Zuführung zur Prostitution, grenzüberschreitender Prostitutionshandel, Zuhälterei, Körperverletzungen, Vergehen nach dem Suchtmittelgesetz, gewerbsmäßige Einbruchsdiebstähle, Betrug, gewerbsmäßige Diebstähle und andere Delikte in Niederösterreich und Wien zur Last gelegt. Bereits im Mai und Juni wurden je vier Frauen (23, 24, 38 und 44) und Männer (22, 28, 45, 49) aus der Slowakei, eine Österreicherin (22) sowie ein Österreicher (35) festgenommen und in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert. Sie sind laut Polizei teilgeständig.

Die jüngsten Verhaftungen

Die Zahl der Beschuldigten hat sich nunmehr um vier slowakische Staatsbürger, drei Männer (19, 31, 40) und eine Frau (40), und um neun weitere Personen - österreichische, slowakische, ungarische und türkische Staatsbürger - im Alter von 27 bis 56 Jahren erhöht. Letztere wurden angezeigt. Gegen das in der Slowakei dingfest gemachte Quartett bestanden Haftbefehle. Bei den weiteren inzwischen geklärten rund 30 Delikten handelte es sich zum Großteil um gewerbsmäßige Diebstähle, Einbruchsdiebstähle und Zuführung zur Prostitution.

Die Verdächtigen sollen sich einerseits mit der Rekrutierung von Prostituierten aus der Slowakei und aus Ungarn und Vermittlung an österreichische Bordellbetreiber befasst haben. Parallel dazu dürfte die Gruppe unter einem 35-jährigen Österreicher in Wiener Neustadt und in Wien gewerbsmäßige Ladendiebstähle in Bekleidungs- und Lebensmittelmärkten ebenso wie gewerbsmäßige Einbruchsdiebstähle begangen haben. Weiters besteht laut Landespolizeidirektion der Verdacht der Ausbeutung. Slowakische und ungarische Staatsbürger sollen gezielt vor Einkaufsmärkten in den Bezirken Wien-Umgebung und Tulln zur Bettelei angestiftet worden sein. Das Geld wurde ihnen in der Folge abgenommen.

Die Verdächtigen sollen seit mindestens einem halben Jahr als kriminelle Organisation tätig sein. Laut dem Ermittlungsstand geht die Bande jedoch schon seit sechs Jahren ihren Machenschaften nach.

 

(apa/red)



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