AUVA-Obmann führte “lösungsorientiertes” Gespräch mit Hartinger-Klein

Hartinger-Klein und der AUVA-Obmann trafen sich zu einem klärenden Gespräch.
Hartinger-Klein und der AUVA-Obmann trafen sich zu einem klärenden Gespräch. - © APA/ERWIN SCHERIAU
AUVA Obmann und Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) führten am Montagabend ein Gespräch über die Zukunft der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Dieses sei laut Ofner “lösungsorientiert” verlaufen.

“Ich denke, wir sind auf einem guten, konstruktiven Weg”, so Ofner. Hartinger hatte der AUVA mehrfach die Rute ins Fenster gestellt, sollte sie nicht 500 Mio. Euro einsparen – und auch mit der Auflösung gedroht. Diese fürchtet Ofner nicht: Er sehe “grundsätzlich den Konsens”, dass man gemeinsam eine Lösung sucht, sagte er nach dem Gespräch. Die AUVA fühle sich an die Vorgaben des Regierungsprogrammes gebunden. Ofner geht davon aus, dass man bis zu Jahresende – wie im Koalitionsübereinkommen vorgesehen – im Diskurs ein Papier vorlegen kann. Die Ministerin habe sich erfreulicherweise Zeit für das – mehr als eineinhalbstündige – Gespräch genommen, merkte er an. Über inhaltliche Details des Gesprächs gab es keine Auskunft.

Generalversammlung der AUVA tagte

Vor dem Treffen der AUVA-Spitze mit der Ministerin hatte die Generalversammlung der AUVA am Nachmittag mit großer Mehrheit eine Resolution für den Weiterbestand verabschiedet. Die Versicherung wird darin als “sozialpolitisches Erfolgsmodell, um das Österreich international beneidet wird” bezeichnet.

APA/Red.

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