Autounfall Motiv für Schweizer Kettensägen-Angreifer

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Der Täter hatte beim Unfall schwerste Kopfverletzungen erlitten
Der Täter hatte beim Unfall schwerste Kopfverletzungen erlitten - © APA (AFP)
Vier Wochen nach dem Kettensägen-Angriff im schweizerischen Schaffhausen hat ein Anwalt erstmals das Motiv des Täters genannt. Der 50-Jährige habe vor 18 Jahren einen schweren Autounfall gehabt und jahrelang mit seiner Krankenkasse über Zahlungen gestritten, meinte Anwalt Thomas Fingerhuth am Dienstag.

Der Beschuldigte war am 24. Juli in eine Filiale einer Krankenkasse in Schaffhausen eingedrungen und hatte zwei Mitarbeiter mit einer Kettensäge verletzt. Er flüchtete und versetzte die Region nahe der deutschen Grenze in Angst und Schrecken. Einen Tag später wurde der Mann in Thalwil im Kanton Zürich festgenommen. Der 50-Jährige galt seit langem als psychisch auffällig und soll wochenlang in einem Waldstück bei Schaffhausen in einem Auto gehaust haben.

Dauerschäden

Sein Mandant habe bei dem Unfall 1999 schwerste Kopfverletzungen und Dauerschäden erlitten, sagte der Anwalt. Der Streit mit der Krankenkasse habe sich über Jahre hingezogen. “Am Schluss eskalierte die Situation”, wird der Anwalt zitiert. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich nicht.

(APA/dpa)

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