Ausverkaufte Opernball-Generalprobe mit einigen Schwierigkeiten

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Tenor Pavol Breslik und Sopranistin Valentina Nafornita bei der generalprobe des Opernballs.
Tenor Pavol Breslik und Sopranistin Valentina Nafornita bei der generalprobe des Opernballs. - © APA/GEORG HOCHMUTH
Der Schnee brachte die gestrige Generalprobe des Wiener Opernballs deutlich ins Schlingern. Wegen des Wetters verspätete sich Startenor Pavol Breslik um mehrere Stunden und konnte erst in der Abendprobe singen. Auch Sopranistin Nafornita zeigte Nerven.

“Er hat sich im Taxi eingesungen”, sagte Direktor Dominique Meyer. Für die Gäste der ausverkauften Generalprobe hatte das aber nur Vorteile: Breslik holte seinen Nachmittagstermin nach und sang sein Solostück “Ah! Leve-toi, soleil!” aus “Romeo et Juliette” gleich zwei Mal. Danach folgte der Auftritt von Valentina Nafornita, die für die erkrankte Daniela Fally eingesprungen ist. Sie begeisterte das Publikum mit “O mio babbino caro” aus Puccinis “Gianni Schicchi” sowie gemeinsam mit Pavol Breslik mit “Lippen schweigen” aus Lehars “Die lustige Witwe”.

Opernball-Sopranistin Nafornita zeigte Nerven

Obwohl Nafornita bereits bei der Eröffnung des Opernballes 2013 aufgetreten ist, zeigte sie im Vorfeld Nerven: “Es kam ja total überraschend”, sagte sie gegenüber der APA. Bei ihrem ersten Auftritt wusste sie noch nicht, was genau auf sie zukommt. “Ich kannte den Opernball nicht, das war vielleicht sogar leichter”, meinte die Sopranistin.

Bis auf die vom Wetter verschuldete Verspätung verlief die Generalprobe reibungslos: Nach dem Auftritt der Eleven zeigte das Ballettensemble der Staatsoper bei den von Eno Peci eigens für den Ball kreierten Choreografien Josef Strauß’ “Mein Lebenslauf ist Lieb'” und der Polka “Lust, Walzer und Feuerfest” seine Klasse.

Debütanten und Debütantinnen beherrschen Choreografie

Die Debütanten bekamen letztlich die sehr von Linien geprägte Eröffnungs-Choreografie “Stürmisch in Lieb und Tanz”, eine Polka von Johann Strauß Sohn, auch zum ersten Mal im Ballsaal hin. Da rutsche sogar Choreograf und Tanzlehrer Roman Svabek ein erlöstes “Jaaaaaaa” heraus.

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