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Austria Wien geht ambitioniert in die neue Saison

Austria-Trainer Thorsten Fink will zum Angriff auf Titelfavorit Salzburg blasen.
Austria-Trainer Thorsten Fink will zum Angriff auf Titelfavorit Salzburg blasen. ©APA/Georg Hochmuth
Vizemeister Austria Wien peilt einen guten Start in die neue Saison an. Dazu würde auch die Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League gehören.
Austria in EL-Quali gegen Limassol
Zitterpartie im Cup

Die Wiener Austria ist bereit für die kommende Meisterschaft. Nach dem holprigen Auftakt im Cup gegen Ebreichsdorf, der erst im Elfmeterschießen positiv gestaltet wurde, geht es für den amtierenden Vizemeister am Sonntag in Altach (16:30 Uhr, live auf ORF eins und Sky) um einen guten Saisonstart. An Zielen mangelt es den Veilchen nicht. Trainer Thorsten Fink hat die Jagd auf den Meistertitel ausgerufen.

Doch zunächst soll auch in der Europa League reüssiert werden. “Wir haben eine große Möglichkeit, uns für die Gruppenphase zu qualifizieren. Die sollten wir ergreifen”, gab Neo-Austrianer Heiko Westermann die Marschroute vor. Der 27-fache Nationalspieler Deutschlands ist in Wien angekommen. “Ich bin super aufgenommen worden. Das Trainerteam kannte ich ja schon.” Die mangelnde Spielpraxis in der vergangenen Saison bei Ajax Amsterdam bereitete Westermann keine Sorgen. “Das Wichtigste ist, dass ich fit bin. Ich habe die letzten eineinhalb Jahre jede Einheit mitgemacht.”

Seine Rolle als “Leithammel” sieht er nicht als gottgegeben an. “Wenn die Jungs Rat brauchen, stehe ich ihnen zur Seite. Aber es ist nicht so, dass ich der einzige erfahrene Spieler bin. Wir haben ein gutes Gleichgewicht im Team. Auch wenn ich der Älteste bin, haben wir einige Spieler mit internationaler Erfahrung im Kader.”

Austria-Trainer Fink: Die Lehren aus dem Cupspiel in Ebreichsdorf

Fink hofft, dass die Entwicklungskurve der Mannschaft weiter nach oben zeigt. Als Beispiel zog er den Cupauftakt heran. “In der vorigen Saison hätten wir dieses Spiel verloren. Diesmal sind wir ruhig geblieben.” Die Lehren aus dem holprigen Start waren für den Coach schnell gezogen. “Wir haben zu langsam gespielt, um Chancen zu kreieren. Das muss sich ändern.”

Dabei nicht helfen kann Raphael Holzhauser, der nach seinem Ausschluss im Cup für den Ligaauftakt gesperrt ist. Viel Kopfzerbrechen bereitet dieser Umstand Fink nicht. “Für ihn kommt (Tarkan, Anm.) Serbest rein, und damit ist die Sache erledigt.”

(APA, Red.)

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