Austria Wien gegen den AC Milan: Die Stimmen zum Spiel

Die Wiener Austria verlor gegen den AC Milan mit 5:1.
Die Wiener Austria verlor gegen den AC Milan mit 5:1. - © AP
Die Wiener Austria hat – wie schon zum Auftakt Mitte September – am Donnerstagabend auch das Europa-League-Match bei AC Milan mit 1:5 verloren. Die großen Hoffnungen nach dem Führungstreffer durch Christoph Monschein schwanden rasch. Hier die Stimmen zum Spiel.

Thorsten Fink (Austria-Trainer): “20 Minuten ist unser Plan aufgegangen, wenig Chancen zuzulassen und auch den Ball zu halten. Nach dem 1:0 ist uns das nicht mehr gelungen, da war dann jeder Ball weg. Da hat uns der Mut gefehlt, auch ist das 1:1 zu schnell gefallen. Dass wir jetzt ein Finale gegen Athen haben, das haben wir uns schon auch erarbeitet. Wir hoffen jetzt auf ein volles Stadion. AEK ist eine andere Mannschaft als Milan, aber wir müssen dieses Spiel erst gewinnen.”

Vincenzo Montella (Milan-Trainer): “Der Sieg ist sehr wichtig. Wir haben unser erstes Saisonziel erreicht, jetzt können wir uns auf die Meisterschaft konzentrieren. Wir werden auch ein gutes Spiel zum Gruppenabschluss zeigen. Wir haben ruhig gespielt und verdient gewonnen. Die Stürmer haben getroffen, das freut mich. Wir haben einen guten Weg eingeschlagen. Es ist natürlich einfacher, gegen Austria Wien Tore zu schießen, aber es geht voran. Das Gegentor war unerwartet, aber ich habe eine gute Reaktion gesehen.”

Christoph Monschein (Austria-Torschütze): “Wir sind gut gestartet, es war perfekt. Wir haben auch besser verteidigt. Aber wir dürfen dann keine fünf Tore bekommen. Es geht um Fehler und kleine Details, die wir abstellen müssen.”

Raphael Holzhauser (Austria-Mittelfeldspieler): “Wir sind super ins Spiel gekommen und in Führung gegangen, aber dann haben wir Tore bekommen, die sind nicht erklärbar. Wir sind trotzdem glücklich, denn wir haben in zwei Wochen ein Finale gegen AEK Athen. Jetzt müssen wir schauen, dass wir in der Liga wieder in die Spur kommen.”

Patrick Pentz (Austria-Tormann): “Wir haben recht gut begonnen und taktisch das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben – Nadelstiche zu setzen. Das ist uns mit dem Tor gut gelungen. Danach war es richtig schwer, gegen diese Weltklassespieler zu verteidigen. Es ist super, dass wir es noch in der eigenen Hand haben. Wir werden im letzten Spiel zu Hause gegen AEK Athen alles reinhauen.”

(APA/Red)

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