Austria-Trainer Peter Stöger auch über Bankspieler “glücklich”

Peter Stöger bezeichnet sich selbst als "glücklicher Trainer".
Peter Stöger bezeichnet sich selbst als "glücklicher Trainer". - © APA
Nach der 16. Runde der Fußball-Bundesliga bleibt die Wiener Austria an der Tabellenspitze. Der 3:0-Sieg gegen das Schlusslicht veranlasste Peter Stöger dazu, sich als “glücklichen Trainer” zu bezeichnen. Zum Wohlbefinden trugen vor allem die Bankspieler Roman Kienast und Alexander Grünwald bei, die nach ihrer Einwechslung den Sack zumachten und damit die Ausgeglichenheit des Kaders unter Beweis stellten.

Kieanst, der in der Liga zuletzt am 5. August getroffen hatte und derzeit nur Nummer zwei hinter Goalgetter Philipp Hosiner ist, meldete sich mit einem herrlichen Volley-Treffer zurück. “Ich habe mit meinen Verletzungen viele Rückschläge gehabt, aber ich gebe nicht auf”, meinte der 28-Jährige, der in der 54. Minute für den leicht angeschlagenen Hosiner gekommen war. Auch Grünwald, der mit dem schönen Assist für Kienast und dem Tor zum 3:0 glänzte, kam wie fast immer in der laufenden Saison von der Bank (55.). “Ich trainiere schon seit Wochen sehr gut, der Trainer weiß, dass ich Qualität habe”, sagte der Mittelfeldmann selbstbewusst.

Peter Stöger ein “glücklicher Trainer”

Stöger resümierte nach dem fünften Austria-Sieg en suite zufrieden. “Jeder hat individuelle Klasse, wir sind immer wieder in der Lage, Spieler zu ersetzen”, sagte der 46-Jährige, der mit seinem Team mit 38 Punkten nach 16 Runden den am Wochenende zuvor aufgestellten Clubrekord weiter ausbaute. “Ich bin ein glücklicher Trainer, wenn ich Spieler auf der Bank habe, die ein Spiel drehen können. Das zeichnet uns aus.”

 Allerdings fand Stöger auch kritische Worte. “Dass wir nicht so den Rhythmus gefunden haben, das nehme ich auf meine Kappe. Weil wir vier Spieler in der Startformation hatten, die zuletzt nicht diese Spielpraxis hatten. Vielleicht hat man das ein bisschen gemerkt”, sagte er im Hinblick auf Marin Leovac und Emir Dilaver, die die gesperrten Markus Suttner und James Holland ersetzten, bzw. auf Alexander Gorgon und Tomas Simkovic, die nach mehrwöchigen Verletzungspausen ins Mittelfeld zurückkehrten. (APA)

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