Austria siegte mit 2:0 über Mattersburg: Stimmen zum Bundesliga-Spiel

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(v.l.), Austria Spieler jubeln nach dem 2:0 im Spiel der Fußball tipico Bundesliga zwischen FK Austria Wien und SV Mattersburg
(v.l.), Austria Spieler jubeln nach dem 2:0 im Spiel der Fußball tipico Bundesliga zwischen FK Austria Wien und SV Mattersburg - © APA/HANS PUNZ
Austria Wien geht als Tabellenvierter ins neue Jahr. In der 20. Runde im  Wiener Ernst Happel-Stadion gelang am Samstag gegen den SV Mattersburg durch Tore von Lucas Venuto (53.) und Petar Filipovic (57.) ein 2:0. Wir haben die Stimmen zum Spiel.

Im Wiener Happel-Stadion schnauften die Austrianer durch. Schlusslicht Mattersburg wehrte sich eine Hälfte lang erfolgreich, zwei etwas glückliche Treffer ebneten den Violetten aber den Weg zum Sieg. Auch die Austria hat damit mehr Zähler als in der Vorsaison zu Buche stehen – obwohl sie im Herbst auch in der Europa League Kräfte liegen ließ.

Serbest, Filipovic, Fink und Vastic zum Spiel

“Wir wollten an der Spitze dran bleiben, das haben wir geschafft. Aber es ist wichtig, dass wir jetzt drei Wochen abschalten können”, meinte Mittelfeldmann Tarkan Serbest. Nachdem Lucas Venuto (53.) die Austria nach einem unfreiwilligen Doppelpass mit Mattersburgs Jano voran gebracht hatte, sorgte Petar Filipovic kurz darauf für die Vorentscheidung (57.). Der Innenverteidiger fälschte einen Serbest-Schuss zum Ärger der Mattersburger mit dem Oberarm ins Gehäuse der Gäste ab. Wie Filipovic danach beteuerte, sei sein Arm dabei aber angelegt gewesen. Auch der Deutsch-Kroate war über den Schlusspfiff der Herbstmeisterschaft froh.

“In einigen Spielen war es für uns nicht einfach, immer konzentriert zu bleiben”, meinte Filipovic angesichts der Doppelbelastung. Nächstes Jahr könne man sich nun ganz auf die Liga konzentrieren. “Und die Punkte, die wir verloren haben, einfahren.” Trainer Thorsten Fink hatte bereits vor dem Spiel angekündigt, in der Vorbereitung an einigen Schrauben drehen zu wollen. “Es gibt viele Dinge, die wir besser machen können”, erklärte der Deutsche, der den Fußball selbst nun einmal ein paar Tage ruhen lassen wollte – im Unterschied zu Franz Wohlfahrt, wie Fink anmerkte.

“Es ist Transferzeit. Der Sportdirektor hat immer Arbeit, der Trainer sollte sich mal ausruhen. Aber wir bleiben immer in Kontakt. Wenn was passiert, wird er mich schon anrufen”, meinte Fink. Die interessanteste Personalentscheidung könnte bei der Austria intern fallen. Der Vertrag mit Alexander Grünwald läuft im Sommer aus, hinter den Kulissen brachten die Gespräche bisher keine Lösung.

Trotz des drohenden Rückfalls in die Zweitklassigkeit versuchte Trainer Ivica Vastic, Zuversicht zu verbreiten. “Die Meisterschaft ist noch lange genug”, betonte der Ex-Teamspieler und verwies auf die Tabellensituation. “Es sind sechs Punkte auf die Admira, acht auf den WAC. Das sind drei Spiele.”

Austria vs. Mattersburg: Stimmen zum Spiel im O-Ton

Thorsten Fink (Austria-Trainer): “Es war ein schwieriges Spiel. Mattersburg hat hervorragend verteidigt. In der ersten Hälfte war eine brenzlige Situation für uns dabei. In der zweiten Hälfte hat die Mannschaft dann aufs Tempo gedrückt. Sie wollte im letzten Spiel in diesem Jahr unbedingt einen Sieg. Wir hätten noch höher gewinnen können. Ich denke, das Resultat war aber gerecht. Was die Mannschaft im Herbst geschafft hat, war schon sehr gut.”

Petar Filipovic (Austria-Spieler) zu seinem Tor zum 2:0: “Der Ball hat mich am Oberarm getroffen, aber ich hatte ihn klar angelegt, das habe ich auch dem Schiedsrichter gesagt. Es ging alles sehr schnell. Ich denke, es war ein reguläres Tor.”

Ivica Vastic (Mattersburg-Trainer): “Es war ein verdienter Sieg der Austria. Für mich war klar, dass sie uns im Ballbesitz überlegen sind. In der ersten Hälfte haben wir das in der Defensive noch im Griff gehabt, in der zweiten Hälfte waren wir nicht mehr so präsent. Wir haben der Austria zu viele Räume gegeben, die sie genutzt hat. Das erste Tor war unglücklich, das haben wir selbst vorbereitet. Das zweite war für mich nicht regulär. Wenn es weiter 0:1 gestanden wäre, hätten wir noch die Möglichkeit zum Ausgleich gehabt. Wir hatten zu viele Einzelaktionen und haben nicht als Mannschaft agiert. Wenn man es als Mannschaft nicht auf den Platz bringt, hat man individuell gegen die Austria keine große Chance.”

(apa/red)

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