Austria-PK zum ÖFB-Cupfinale: Es geht auch um die Europa League

ÖFB-Generaldirektor Alfred Ludwig sprach über das ÖFB-Cupfinale
ÖFB-Generaldirektor Alfred Ludwig sprach über das ÖFB-Cupfinale - © APA
Wenn im Klagenfurter Wörtherseestadion am 3. Juni das Finale im österreichischen Fußball-Cup steigt, geht es nicht nur um den Pokal, sondern auch um einen Platz in der Europa League. Während die Austria mit einem Sieg ihre Saison retten kann, könnte Salzburg zum zweiten Mal in Folge das Double schaffen.

Die Torschützenwertung dürften vier Salzburg-Spieler unter sich ausmachen. Die Entscheidung, das Cupfinale fünf Jahre en suite im Wörtherseestadion auszurichten, sei goldrichtig gewesen, so ÖFB-Generaldirektor Alfred Ludwig bei einer Pressekonferenz am Freitag.

Austria Wien hat kein Tor kassiert

“Es wäre nur noch schön gewesen, wenn auch der WAC den Einzug ins Finale geschafft hätte – das hätte das Publikum doppelt motiviert.” Doch während die Klagenfurter im Halbfinale an der Austria scheiterten, lief es für die Wiener und die Finalgegner aus Salzburg bestens. Die Austria hat im heurigen Cup als einzige Mannschaft noch kein Tor kassiert, während Salzburg in den bisherigen fünf Cupspielen gleich 30 Treffer erzielte – heuer ebenfalls die Bestmarke.

Das führt auch dazu, dass gleich vier Salzburg-Spieler mit sieben beziehungsweise sechs erzielten Toren die Torschützenliste anführen. Die 10.000-Euro-Prämie für den Torschützenkönig dürfte Red Bull also wohl sicher einstreifen. In der Fair Play-Wertung führt momentan noch der WAC. Die Wolfsberger könnten im Finale allerdings von der Austria überholt werden.

Pressekonferenz-Thema: Möglichkeiten im Cupfinale

Im Cupfinale wird aber auch um den Auftritt auf der europäischen Bühne gekämpft. Die Austria würde mit einem Finalsieg den Einzug in die Europa-League-Qualifikation schaffen. Gewinnt Salzburg, so steht der am Ende Fünftplatzierte der Bundesliga – möglicherweise der WAC – im internationalen Bewerb. Für Billard-Profi Jasmin Ouschan, die als Botschafterin des ÖFB-Cups fungiert, ist das jedenfalls Grund genug, die Daumen für die Salzburger zu drücken.

Prämien für Austria und Salzburg

Natürlich geht es für Salzburg und die Austria auch um ordentliche Prämien. Neben den 150.000 Euro, die beide Mannschaften für den Finaleinzug kassieren, haben sie im Verlauf des Bewerbs schon jeweils 125.000 Euro an Preisgeld gesammelt. Und sollten beim Finalspiel Nettoerträge übrig bleiben, kassiert jede Mannschaft 35 Prozent davon, 30 Prozent gehen an den ÖFB. Die Veranstalter rechnen mit einer Kostendeckung ab 15.000 verkauften Karten. Zum Vergleich: Das ÖFB-Cupfinale im vergangenen Jahr, in dem Red Bull Salzburg gegen den SCN St. Pölten siegte, verfolgten 11.600 Zuschauer im Stadion – heuer sollen es aber um einige mehr sein.

(apa/red)

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