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Außenministerin Kneissl über durch Westbalkan-Strategie entstandene "Dynamik" erfreut

Kneissl ist über die durch die Westbalkan-Strategie entstandene "Dynamik" "sehr froh".
Kneissl ist über die durch die Westbalkan-Strategie entstandene "Dynamik" "sehr froh". ©APA
In Bezug auf die Westbalkan-Strategie ist Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) erfreut über die dadurch entstandene "Dynamik". Im Sinn der Konditionalität und der Reformen gehe es darum, im Gegenzug Annäherung zu erreichen.

Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) hat sich “sehr froh” über die durch die Westbalkan-Strategie entstandene “Dynamik” gezeigt.

Kneissl “sehr froh” über “Dynamik” bei Westbalkan-Strategie

Vor Beginn des informellen EU-Außenministerrats Donnerstag in Sofia sagte Kneissl, “es ist der Zeithorizont” bis 2025, der “sicher Dynamik reinbringen soll für die politisch Handelnden, die jetzt in Regierungsfunktionen sitzen”.

Im Sinn der Konditionalität und der Reformen gehe es darum, im Gegenzug Annäherung zu erreichen. Wobei Kneissl hinzufügte, dass “unterschiedliche EU-Staaten unterschiedlich” reagierten. “Aber aus österreichischer Sicht sind wir eigentlich sehr froh, dass jetzt wieder Dynamik reingekommen ist”. Jedenfalls gehe es auch bei den Investitionen der EU um Transparenz. “Alles muss sichtbarer werden”.

Kosovo-Aussagen von Strache für Kneissl “kein Problem”

Zur jüngsten Aufregung über die Aussagen von Vizekanzler FPÖ-Chef Heinz Christian Strache betreffend Kosovo als Teil Serbiens sagte die Ministerin, sie “persönlich” fühle sich dadurch “nicht beschwert oder sonstwie. Ich habe es relativ gelassen gesehen. Es gibt immer wieder Aussagen von unterschiedlichsten Seiten. Ich habe damit kein Problem”.

Jedenfalls habe sie bereits am Sonntag mit einer Presseaussendung reagiert und “Hinweisen, dass die Anerkennung des Kosovo durch Österreich vom Februar 2008 eine unumstößliche Tatsache ist. Auch gestern wurde vor dem Ministerrat von (Kanzler Sebastian) Kurz und Strache die grundsätzliche Sachverhaltsdarstellung nochmals zum Abschluss gebracht”.

(APA/Red)

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