Aus Spital entwischter Angeschossener nicht erreichbar

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Der Aufenthaltsort eines 31-jährigen Mannes, der vor rund zwei Wochen in Wien-Liesing angeschossen wurde und der am Wochenende aus dem Spital verschwand, war am Mittwoch weiterhin unklar. Laut einem Polizeisprecher habe es am Dienstag noch einen telefonischen Kontakt mit einem Ermittler gegeben, danach sei der Mann jedoch nicht mehr erreichbar gewesen.


Im Gespräch mit der Polizei habe der 31-Jährige noch angegeben, wieder ins Krankenhaus zurückkehren zu wollen, allerdings tauchte er dort nicht auf. Der Mann, der nach einem Kopfschuss verübergehend auch im künstlichen Tiefschlaf war, wird nun wahrscheinlich als Zeuge – für ein Gerichtsverfahren – zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben, sagte der Sprecher.

Für den Schwerverletzten besteht die Gefahr einer Eigengefährdung. Als Tatverdächtiger wurde nach dem lebensgefährlichen Kopfschuss Ende Februar der 35-jährige Bruder des Opfers festgenommen. Der Häftling war aus der Forensischen Psychiatrie des Landesklinikums Mauer bei Amstetten geflohen und hatte sich in der Wohnung der Frau des 31-Jährigen einquartiert. Das dürfte zu Auseinandersetzungen geführt haben, der 35-Jährige bestritt jedoch den Schuss auf seinen Bruder. Dieser gab an, sich nicht erinnern zu können, wer auf ihn gefeuert hatte.

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