Aus dem Beutel gefallenes Känguru-Baby fand Ziehmama

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Das Bennettkänguru-Baby "Daisy" wird nun von Pflegerin Julia versorgt. Das Bennettkänguru-Baby "Daisy" wird nun von Pflegerin Julia versorgt. - © APA/Zoo Schmiding
Ein Bennettkänguru-Baby ist derzeit der Publikumsmagnet im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels. “Daisy” war vor zehn Tagen aus dem Beutel ihrer Mutter gefallen und von ihr nicht mehr angenommen worden. Seither kümmert sich Pflegerin Julia um sie, wie der Tiergarten am Donnerstag in einer Presseaussendung berichtete.

“Ich würde es nicht gerade als sehr hübsch bezeichnen, trotzdem habe ich mich sofort in das Findelkind verliebt”, sagt Julia über ihren völlig nackten, zerbrechlichen Schützling mit Riesen-Augen. Der Job der Ziehmutter ist ganz schön anstrengend: Daisy muss alle drei Stunden gefüttert werden. In einem selbst gebastelten Beutel aus Kunstfell wird das Kleine gewärmt. Wenn es mit der Flasche gefüttert wird, können Besucher – täglich um 10.30 und 15.30 Uhr – zusehen.

Känguru liebt Mamas Beutel

Kängurus verlassen schon 30 Tage nach der Befruchtung als Embryos in der Größe eines Gummibärchens den Mutterleib. Dann verbringen sie üblicherweise noch ein halbes Jahr in Mamas Beutel und werden danach sechs weitere Monate gesäugt.

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(APA)



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