Auftakt zum Frequency Festival 2016

Tag eins am Frequency Festival 2016 in St. Pölten
Tag eins am Frequency Festival 2016 in St. Pölten - © APA
Die Headliner haben die Bühnen noch nicht betreten, die Stimmung am Frequency Festival 2016 ist dank einiger erster Highlights aber schon jetzt ausgezeichnet.

Tag eins am VAZ-Gelände in St. Pölten: Strahlender Sonnenschein, unzählige Besucher strömen Richtung Bühnenareal und der bekannte Festivalduft liegt auch schon in der Luft. Das Frequency Festival 2016 nimmt zum bereits 16. Mal Anlauf, um die hochgelegte Hürde der Musikfan-Erwartungen zu überspringen. Bescheiden besucht, aber hoch motiviert zeigten sich schon mal die Opener Mimo auf der Hauptbühne (Space Stage).

Tagträumer eröffnen die Green Stage

Auch in heimischer Hand war die Green Stage, die beim diesjährigen Frequency von Tagträumer eröffnet wurde. Die im Vorjahr beim Amadeus zur Band des Jahres ernannten Steirer durften schon mehr Zuspruch genießen. Hier wogten bereits die Arme im Takt, und die Band bedankte sich für die Anwesenheit ihrer Zuschauer “zu dieser Uhrzeit, wo man eigentlich noch schlafen sollte”. Chilliger Deutsch-Pop wurde als erster Stimmungsaufheller also auf der kleineren Bühne zum Besten gegeben.

Vatertag mit SSIO

Keine Spur chillig hingegen der zweite Act auf der Hauptbühne. Mit SSIO stand harter Rap aus Deutschland auf dem Programm, und damit stieg die Stimmung auch hier gleich einmal beträchtlich an. “Heute ist Vatertag” ließ der gut gelaunte afghanischstämmige Hip-Hopper sein Publikum wissen. SSIO alias Ssiawash Sadat konnte sich heuer zum Jahresanfang mit seinem zweiten Album “0,9” erstmals an der Spitze der deutschen Charts platzieren. Entsprechend selbstbewusst gestaltete sich der Gig des durchaus mit Entertainerqualitäten ausgestatteten Herrn, der sich so als erstes Highlight auszeichnen durfte.

Erhöhte Sicherheit dank mehr Personal und Kontrollen

Über der 16. Ausgabe des Frequency schwebte neben der Musik samt kulinarischer Rundumversorgung diesmal auch das Thema “erhöhte Sicherheit”, was sich durch mehr Personal und mehr Kontrollen bemerkbar machte. Für Harry Jenner, Veranstalter des FM4 Frequency, hat dies aber zu keinen Einschränkungen geführt: “Der Zustrom war flüssig”, war die erste Bilanz von Jenner, der als musikalische Empfehlung für den noch nicht erwähnten Weekender Stage Seafret und OK Kid nannte.

Erfolgreiche Welcome Party: “Prequency”

Positiv war die Bilanz auch, was die gestrige Welcome Party “Prequency” betrifft: “Die Aufwärmübung wurde erfolgreich absolviert”, sagte Jenner und kündigte auch noch einen Überraschungsgast aus den USA für den Samstag an. Nicht überraschend darf man sich aber am heutigen Donnerstag noch auf die beiden “Zugpferde” nach Sonnenuntergang freuen, wenn der Tag auf der Space Stage mit dem Schlussact Deichkind mit Partytrubel unter dem Motto “Remmi Demmi (Yippie Yippie Yeah)” zu Ende gehen wird.

120 Acts bis Samstag

Zuvor gibt es mit Bilderbuch den open-air-erprobten Konkurrenten aus Österreich im Ringen um die Festivalkrone des ersten Tages auf der Hauptbühne zu sehen. Auf der Greenstage wartet mit dem ersten Festivalauftritt in Österreich mit M83 ein Geheimtipp aus Frankreich auf, der sich dem elektronischen Genre verschrieben hat. Und wem die ravenden Deichkinder zu hektisch scheinen, bekommt auf der Nebenbühne mit Damian Marley, Sohn von Bob Marley, erholsamen Sound der Gattung Reggae zum Abschluss geboten. Insgesamt warten auf die Besucher noch bis Samstag 120 Acts.

(APA/Red.)

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