Auftakt der Dancing Stars: Bissiger Ekker und ein Überraschungstalent

Die neue Staffel der Dancing Stars ist eröffnet.
Die neue Staffel der Dancing Stars ist eröffnet. - © APA/Milenko Badzic
Die erste Runde der Dancing Stars brachte Emotionen, lockere Sprüche und einen aufgehenden Stern am Tanzparkett, mit dem kaum jemand gerechnet hätte.

Die Dancing Stars der zehnten Staffel der ORF-Erfolgsserie haben am Freitag ihre ersten Schritte am Fernseh-Parkett gewagt. Überrascht hat dabei vor allem der hünenhafte Sänger der Gruppe Russkaja, Georgij Makazaria, der bei seinem Linkswalzer leichtfüßig durch den Ballroom schwebte – und damit sowohl Publikum als auch Jury begeisterte. “Er war heute der Beste”, lobte Jurorin Nicole Burn-Hansen.

Für die Promis und Tänzer war die von Mirjam Weichselbraun und Klaus Eberhartinger moderierte Auftaktsendung eine Aufwärmrunde, denn in den ersten beiden Ausgaben werden keine Paare hinausgewählt. Erst ab Folge drei wird es ernst. Bei der Premiere mussten sich auch nur die Herren mit Soloauftritten der Jury stellen, die weiblichen Promis kamen vorerst mit einem Gemeinschaftstanz davon.

Dancing Stars: Morgenstern mit guten Premierenauftritt

Als erster betrat Ex-Skispringer Thomas Morgenstern mit Partnerin Roswitha Wieland mit einem Cha-Cha-Cha das ORF-Tanzparkett. “Es war echt cool, als Erster zur eröffnen”, sagte Morgenstern nach seinem Auftritt. Bei der Jury hat der Sportler schon einmal Sympathien gesammelt. “Was für ein Start. Vielversprechend”, lobte Burn-Hansen.

Der heimliche Sieger des Abends und die “neue Hoffnung im Tanzsport” war Georgij Makazaria, der bei seinem langsamen Walzer trotz stattlicher Figur mit Partnerin Maria Santner einen nahezu filigranen Eindruck hinterließ. “Ich erlebe eine ganz neue Seite von mir, ich habe es genossen”, freute sich der Sänger. “Erwartet haben wir ein Tschernobyl, bekommen haben wir einen wunderschönen Walzer”, war selbst der strenge Juror Balasz Ekker hingerissen. Das Paar bekam mit 25 Punkten auch die höchste Punkteanzahl des Abends. “Jetzt müssen wir drei Mal soviel arbeiten”, sagte Makazaria gegenüber der APA.

Keszler vom Lampenfieber gepackt

Life Ball-Organisator Gery Keszler machte bei seinem Auftritt vor allem das Lampenfieber zu schaffen. “Jeder weiß, dass ich ein Flipperl bin”, sagte Keszler. Sein Cha-Cha-Cha mit Alexandra Scheriau stieß auch auf geteilte Meinungen bei der Jury. Besonders Ekker konnte dem Auftritt nicht viel abgewinnen. “Von einer Latino-Ausstrahlung können wir noch nicht reden”, kritisierte er. Keszler ließ sich den Spaß an der Sache dennoch nicht nehmen. “Es macht mir eine unglaubliche Freude, das Team ist genial. Ich würde mir wünschen, dass niemand hinausgewählt wird”, sagte der Life Ball-Organisator.

Das große Finale geht am 6. Mai über die Bühne. Der Gewinner kann sich dann in einer mittlerweile recht lange Liste von Siegern einreihen: Marika Lichter (2005), Manuel Ortega (2006), Klaus Eberhartinger (2007), Dorian Steidl (2008), Claudia Reiterer (2009), Astrid Wirtenberger (2011), Petra Frey (2012), Rainer Schönfelder (2013) und zuletzt Roxanne Rapp (2014) sicherten sich bereits diesen Titel.

(APA, Red.)

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