Aufregung um Spenden: Mikl-Leitner kündigt Gespräche mit NGOs an

Flüchtlinge - Mikl-Leitner kündigt Gespräche für nächste Woche an
Flüchtlinge - Mikl-Leitner kündigt Gespräche für nächste Woche an - © APA
Die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) will sich nach der Aufregung um dem Brief an die Hilfsorganisationen, wonach die Spenden für die Flüchtlingshilfe von den Förderungen abgezogen werden sollen, sowohl für die Steuerzahler als auch für die NGOs stark machen.

“Hier muss es möglich sein, alle Interessen unter einem Hut zu vereinbaren”, sagte Mikl-Leitner am Dienstag im Ö1-“Morgenjournal”. Die Innenministerin verwies neuerlich darauf, dass dieser Passus in den im Herbst unterzeichneten Förderverträgen enthalten sei.

Diese seien im Auftrag des Finanzministeriums erstellt worden, “wir sind hier nur die Abwickler”, bekräftigte Mikl-Leitner. Die Förderverträge laufen Ende März aus. Deshalb kündigte Mikl-Leitner für nächste Woche Gespräche zwischen Finanz- und Innenministerium sowie NGOs an. Es sei ihr wichtig, dass die Hilfsorganisationen so rasch wie möglich zu ihrem Geld kommen, betonte Mikl-Leitner.

>> Regierung will NGO-Spenden von Förderung für Flüchtlinge abziehen

(APA)

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