Unwetter – Pegel in der Steiermark stiegen wieder an

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Einige Straßen sind nach wie vor gesperrt
Einige Straßen sind nach wie vor gesperrt - © APA (LFV)
Nachdem sich in den am Montag überschwemmten Gemeinden in der Südoststeiermark die Lage vorübergehend beruhigt hatte, stiegen die Pegel seit Dienstagmittag wieder an. Am Nachmittag regnete es immer noch in weiten Teilen der Steiermark. Vier Flüsse, die Sulm, die Kainach, die Raab und die Feistritz, näherten sich der HQ30-Marke, einem Hochwasser, das statistisch alle 30 Jahre vorkommt.

Aus dem Büro von Katastrophenschutzreferent und LHStv. Michael Schickhofer (SPÖ) hieß es, dass jede weitere Minute Regen die Bäche zum Überlaufen bringen könnten. Daher hoffte man am Nachmittag, dass der Regen besonders in der West-, Süd- und Oststeiermark aufhört. Neben den am Sonntag und Montag betroffenen Regionen in den Bezirken Weiz, Hartberg-Fürstenfeld, Südoststeiermark und Leibnitz, kamen am Dienstag auch noch Deutschlandsberg und Voitsberg in der Weststeiermark hinzu. Überschwemmte Äcker und Wiesen dürften einen bisher noch nicht bezifferten Schaden in der Landwirtschaft angerichtet haben.

Die Arnfelserstraße (L604) wurde zwischen Arnfels und St. Johann im Saggautal in beide Richtungen wegen der Gefahr durch Überschwemmung gesperrt. Die Labilltalstraße (L247) in Seibuttendorf blieb am Dienstag immer noch nicht passierbar. Gesperrt war am Nachmittag auch noch die Petersdorferstraße (L245) im Bereich Siegensdorf. Die Einsatzkräfte bereiteten weiteren Sperren bei möglichen Überschwemmungen vor.

Zuvor waren Feuerwehrleute waren Dienstagvormittag vorwiegend mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Montagabend hatten Hunderte Helfer Sandsäcke gefüllt, allein im Schwarzautal im Bezirk Leibnitz waren es rund 4.000. Einsatzkräfte hatten am Montag sowie in der Nacht auf Dienstag Dutzende Keller auszupumpen und die Ufer mehrerer Bäche mit Sandsäcken anzusichern.

(APA)

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