Attacken auf Ex-Frauen in NÖ: Opfer “stabil”

Zwei Fälle von versuchten Mordes in NÖ am Wochenende.
Zwei Fälle von versuchten Mordes in NÖ am Wochenende. - © APA
Nach den beiden beinahe tödlichen Attacken ihrer (Ex-)Männer am Samstagabend in Niederösterreich geht es den Frauen den Umständen entsprechend körperlich gut, berichtet die Polizei.

Die durch einen Bauchstich schwerverletzte 29-Jährige befinde sich im Landesklinikum St. Pölten auf der Normalstation, ihr Zustand sei stabil, teilte die Landeskliniken-Holding am Montag auf Anfrage mit. Die beiden Verdächtigen sind in Untersuchungshaft in St. Pölten und Wiener Neustadt.

Die gleichaltrige Frau, die in Wiener Neustadt gewürgt und mit einem Kabel gedrosselt worden war, konnte nach ambulanter Behandlung das Spital wieder verlassen. Laut Auskunft des Stadtpolizeikommandos gestand ihr 31-jähriger Exmann die Tat im Zuge eines Streits ein. Er hatte die Trennung offenbar nicht überwunden, wurde auf einen Vorfall im September verwiesen, nach dem ein Betretungsverbot für das Einfamilienhaus der Familie verhängt und eine einstweilige Verfügung ausgesprochen wurde – was der Verdächtige am Samstagabend ignorierte und sich einschlich.

Ob der zehnjährige Sohn, der angesichts der Bedrohung seiner Mutter die Polizei zu Hilfe rief, nun psychologisch betreut wird, wusste man beim Magistrat der Stadt am Montag noch nicht – es liege bis dato kein Antrag vor, hieß es.

Zweiter Angriff vor Möbelhaus in St. Pölten

Im Fall der im Landesklinikum St. Pölten liegenden Frau war es am Samstag gegen 17.40 Uhr auf dem Parkplatz eines Möbelhauses in der NÖ Landeshauptstadt zur Bluttat gekommen. Im Zuge eines Streits soll der 29-Jährige seine getrennt lebende Frau vor den Augen des zweijährigen Kindes attackiert und ihr dann ein Küchenmesser in den Bauch gerammt haben.

Passanten kamen dem Opfer zu Hilfe, ein Zeuge hielt den Mann, der flüchten wollte, bis zum Eintreffen der Polizei fest.

(APA)

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