Argentinierstraße: Grund für Gasgeruch in Wien-Wieden geklärt

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Am Freitag kam es wegen Gasgeruchs zu einem Feuerwehreinsatz in der Argentinierstraße.
Am Freitag kam es wegen Gasgeruchs zu einem Feuerwehreinsatz in der Argentinierstraße. - © APA (Symbolbild)
Die Ursache für das Auftreten des Gasgeruchs am Freitagabend in der Argentinierstraße im 4. Bezirk in Wien ist geklärt.

Lösungsmitteldämpfe haben am Freitagabend in einem Haus in Wien-Wieden zu einem Alarm wegen Gasgeruchs geführt. Die Dämpfe stammten von Lacken in dem Gebäude, sagte eine Sprecherin der Wiener Netze am Samstag zur APA. Vor dem Haus wurden sicherheitshalber Probebohrungen durchgeführt. Dabei wurde eine undichte Stelle an einer Gasleitung entdeckt. Gefahr für Menschen bestand in beiden Fällen keine.

Das betroffene Haus in der Argentinierstraße – ein Institutsgebäude der TU Wien – hat laut der Sprecherin keinen Erdgasanschluss. Nachdem die Quelle des Geruchs ausfindig gemacht war, konnten die Evakuierung des Gebäudes und Straßensperren wieder aufgehoben werden. Die Feuerwehr hatte bereits am Freitagabend Entwarnung gegeben und Explosionsgefahr nach Messungen ausgeschlossen.

Wien-Wieden: Probebohrungen zur Gefahrenabschätzung

Der Gasgeruch wurde auch außerhalb des Gebäudes wahrgenommen. “Um sicherzugehen, dass das nicht doch mit Erdgas zu tun hat, wurden Probebohrungen durchgeführt”, sagte die Sprecherin zur APA. Die Gasrohre unter der Straße seien kontrolliert und “eine kleine Undichtheit” entdeckt worden.

Von der undichten Stelle ist laut Wiener Netzen keine Gefahr ausgegangenk, und die Messgeräte hätten auch nicht deshalb angeschlagen. Das Wiener Gasnetz werde regelmäßig begangen und jedes Rohr praktisch alle zwei Jahre überprüft, betonte die Sprecherin. Das bei der Probebohrung entdeckte Leck wurde beseitigt und die Straßendecke sollte noch am Samstag wieder geschlossen werden.

(APA, Red.)

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