Arbeitsunfall bei der Ögussa in Liesing: Mitarbeiter durch Säure verletzt

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In Wien-Liesing wurde am Mittwoch ein 24-Jähriger bei einem Arbeitsunfall verletzt.
In Wien-Liesing wurde am Mittwoch ein 24-Jähriger bei einem Arbeitsunfall verletzt. - © APA
In der Österreichischen Gold- und Silberscheideanstalt (Ögussa) in Wien-Liesing ist es am Dienstag zu einem Arbeitsunfall gekommen. Ein Leiharbeiter wurde durch einen Spritzer Säure trotz vorschriftsgemäßer Ausrüstung am Auge verletzt – hatte aber Glück im Unglück.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstag gegen 9:20 Uhr. Wie Ögussa Geschäftsführer Martin Fasching VIENNA.AT mitteilte, war ein 24-jähriger Arbeiter in dem Werk in Liesing damit beschäftigt gewesen, Edelmetalle in ein Glasgefäß mit einem Salz-und Salpetersäuregemisch zu schaufeln.

Arbeitsunfall mit Säure in Liesing

Plötzlich traf ihn trotz vorschriftsgemäß getragener Schutzbrille und sonstiger Schutzkleidung ein kleiner Tropfen der Säure unglücklich seitlich ins Auge. Fasching zufolge reagierte der Leiharbeiter rasch und richtig, in dem er eine sogenannte Notaugendusche durchführte. Danach brachte man ihn mit der Rettung ins Wiener AKH, um sicherzustellen, dass es sich um keine gravierende Verletzung handelte.

Von dort aus wurde er nach ambulanter Behandlung in häusliche Pflege entlassen und wird laut Fasching aller Voraussicht nach keine bleibenden Schäden von dem Arbeitsunfall davontragen, der im Endeffekt glimpflich ausgegangen ist. Auch das Arbeitsinspektorat war in Liesing vor Ort und konnte keine Verfehlungen irgendeines Beteiligten feststellen, so Fasching.

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