Anklage wegen Mordversuchs

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Ende November wurde der damals sechs Wochen alte Alexander ins SMZ-Ost eingeliefert. Er war von seinem Stiefvater durch heftiges Schütteln schwer verletzt wurden. Gegen den Mann wurde die Anklage nun auf Mordversuch geändert.

Ende November kämpften die Ärzte um das Leben des sechs Wochen alten Babys Alexander. Es war schon eine Sensation, als er zwei Wochen später aus dem Tiefschlaf geweckt werden konnte. Inzwischen wurde der Bub im SMZ-Ost bereits zwei Mal operiert, berichtet ORF On. Es zeichnen sich aber schwere bleibende Schäden ab. Vor allem in der Motorik und beim Sehen wird Alexander behindert sein.


Mutter erhält Sorgerecht nicht zurück

Die Mutter ist fast täglich im Spital bei ihrem Kind und hat einen Antrag auf Sorgerecht für Alexander und seinen zweijährigen Bruder Kevin gestellt. Der Zweijährige ist derzeit bei einer Pflegefamilie untergebracht. Das Jugendamt hat geprüft, ob die Mutter die Verantwortung über ihre Kinder übernehmen kann und wird der Mutter das Sorgerecht nicht zurückgeben.


Anklage wegen Mordversuch

Der 19-jährige Stiefvater des mittlerweile elf Wochen alten Babys wird jedenfalls wegen versuchten Mordes angeklagt. Ursprünglich lautete der Vorwurf “Quälen eines Unmündigen” – die Staatsanwaltschaft hat die Anklage aber geändert.

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