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14. Februar 2012 18:31; Akt.: 14.02.2012 18:48

Angebliche Schäden in der Therme Wien – Unternehmen gibt Entwarnung

Kein Grund zur Sorge - das Badevergnügen in der Therme Wien bleibt ungetrübt Kein Grund zur Sorge - das Badevergnügen in der Therme Wien bleibt ungetrübt - © Vienna Online
Vor ziemlich genau eineinhalb Jahren wurde die Therme Wien nach umfassender und kostspieliger Renovierung neu eröffnet. Medienberichten zufolge zeigt der Bau jedoch bereits wieder deutliche Abnutzungserscheinungen. Wir haben Raimund Kveton von der Therme Wien dazu befragt.

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Das Großprojekt “Renovierung der Therme Wien” verschlang insgesamt rund 130 Millionen Euro, bevor der Wellness-Tempel der Wiener im September 2010 neu eröffnet werden konnte. Wie Medien berichteten, sollen jedoch schon wieder “deutliche Abnutzungserscheinungen” in Schwimmhalle und Co. zu erkennen sein. Wir wollten es genau wissen – und haben bei der Therme Wien nachgefragt.

Schimmel und Gipsablagerungen beanstandet

Von Schimmel und Gipsablagerungen war etwa in der die Tageszeitung “Heute” die Rede, welche die Stiegen “zieren” würden. Zudem sollen an der Decke Wasserflecken zu erkennen sein. Die ÖVP, die darüber empört war, hatte das Gesundheitsamt in dieser Causa eingeschaltet.

Raimund Kveton, seines Zeichens General Manager der Therme Wien, gibt gegenüber Vienna Online jedoch Entwarnung: Die beanstandeten Mängel habe man bereits professionell unter die Lupe nehmen lassen und sich um die Behebung der Schäden, so diese überhaupt vorhanden waren, bereits gekümmert. Denn hinter vielen der Vorwürfe steckten Kveton zufolge keine hygienischen Mängel – und schon gar nicht gesundheitlich bedenkliche. So seien etwa die Wasserflecken lediglich ein optisches Problem durch undichte Stellen, wo Wasser ausgetreten sei. Die betroffenen Platten habe man schon ausgewechselt.

Das sagen Gesundheitsamt und Baupolizei

Das Gesundheitsamt und die Baupolizei hätten die “Abnützungserscheinungen” am Dienstag bereits näher unter die Lupe genommen – und Entwarnung gegeben. Gesundheitlich bedenklich sei hier nichts, eine Gefährdung liege schlicht nicht vor.

Die Silikonfugen, in welchen sich tatsächlich Schimmel angesetzt habe, seien bereits erneuert worden. Die Verkalkungen und Gipsablagerungen dagegen, von denen die Rede gewesen sei, wären durch das natürliche Gips-Vorkommen im Thermalwasser entstanden. Man überlege laut Kveton seitens der Therme Wien, die Stiegen im Wasser künftig anders zu beschichten, um diese harmlosen Ablagerungen einzudämmen.

Strenge Hygiene-Vorschriften in der Therme Wien

Manche der neuralgischen Stellen erforderten laut Kveton einen Mehraufwand an Reinigung, worauf die Reinigungsfirmen jedoch auch aufmerksam gemacht würden. Die Qualitätsansprüche der Therme Wien seien generell hoch, es gäbe tägliche Kontrollgänge und strenge Revisionen der Hygiene. An diese Auflagen habe man sich zu halten. Aktuell lägen jedoch keinerlei hygienische Beeinträchtigungen mehr in der Therme Wien vor, so Kveton abschließend.


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