Amnesty International wirbt mit Strache-Kampagne für Menschenrechte

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Strache wird von Amnesty International als Testimonial genutzt
Strache wird von Amnesty International als Testimonial genutzt - © APA/AFP/JOE KLAMAR
Die neue Menschenrechtskampagne von Amnesty International hat einen ungewöhnlichen “Star”: Als Testimonial im Einsatz ist – wohl unfreiwillig – FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.

Unter einem Schwarz-Weiß-Bild mit ihm ist zu lesen: “Heinz-Christian Strache hat ein Recht auf Menschenrechte”. Insgesamt sollen laut Amnesty neun Sujets zum Einsatz kommen. Die übrigen acht wurden am Dienstag noch nicht präsentiert.

Amnesty International bewirbt mit Strache “Recht auf Menschenrechte”

Ziel der Kampagne ist, in den Vordergrund zu rücken, dass jeder Mensch ein Recht auf Menschenrechte habe. Das Menschenrecht auf Asyl sei dabei eine stolze Errungenschaft und keine lästige “Pflichtübung”: “Wer das Recht auf Asyl in Frage stellt, stellt das Prinzip der Menschenrechte in Frage, für jeden einzelnen Menschen in Österreich”, heißt es in einer Amnesty-Aussendung.

FPÖ spottet über Amnesty-Kampagne

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl deutet die neue Medienaktion von Amnesty International, die mit einem Foto des freiheitlichen Obmanns Heinz-Christian Strache für Menschenrechte wirbt, in seinem Sinne. “Offenbar betrachtet auch Amnesty International die permanente linke und linksextreme Hetze gegen die FPÖ und ihren Bundesparteiobmann HC Strache mit wachsender Sorge”, schreibt Kickl in einer OTS.Deshalb sehe sich die Organisation dazu genötigt, “die linken Extremisten” mit Plakaten und Inseraten darauf hinzuweisen, dass auch der FPÖ-Chef ein Recht auf Menschenrechte habe. Viele Linke würden Freiheitliche ja geradezu als Freiwild betrachten und ihnen die Menschenrechte absprechen. Deshalb sei es begrüßenswert, dass Amnesty International diesen Leuten in Erinnerung rufe, dass auch Freiheitliche Menschen seien.

Zweites Skl-Leitner

Indes hat Amnesty ein zweites Sujet seiner Kampagne vorgestellt. Diesmal wurde unter ein Foto der scheidenden Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) der Text “Johanna Mikl-Leitner hat ein Recht auf Menschenrechte” gestellt.

>>Amnesty-Bericht: “Unmenschliche Behandlung” in Traiskirchen

(apa/red)

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