Alvin und die Chipmunks – Road Chip – Trailer und Kritik zum Film

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Alvin und die Chipmunks – Road Chip – Trailer und Kritik zum Film
Seit 2011 wurden sie nicht mehr auf der Kinoleinwand gesehen, es ist ruhig um sie geworden. Man hätte sie glatt vermissen können. Doch wenn in den Kinos nun die Vorhänge aufgehen und Alvin, Simon und Theodore wieder zu Quietschen und Singen beginnen, ist es mit der Wehmut schnell vorbei – zumindest bei den Eltern.

Die drei Streifenhörnchen stürzen sich nämlich in ihr viertes Abenteuer: “Alvin und die Chipmunks – Road Chip” (ab Freitag im Kino). Kinder werden daran ihre Freude haben, der Film reiht sich nahtlos an seine drei Vorgänger an. Der Rest der Familie hält sich aber wohl lieber Ohrstöpsel bereit.

Alvin und die Chipmunks – Road Chip – Geschichte

Im Zusammenspiel mit echten Schauspielern und den drei animierten Nagern geht es, mal wieder, um ihren Ziehvater Dave Seville (Jason Lee). Er hat sich in Samantha (Kimberly Williams-Paisley) verliebt. Alvin und Co. vermuten eine bevorstehende Verlobung, als die beiden nach Miami reisen. Eigentlich kein Problem – wäre da nicht Samanthas unausstehlicher Sohn Miles (Josh Green), dem keine Schikane zu viel ist. Auf keinen Fall möchten die Streifenhörnchen mit so jemandem verwandt sein – und eigentlich möchten sie Dave auch nicht teilen. Also heißt es: heimlich hinterher in Richtung Miami, bevor es zu spät ist. Doch das ist als Streifenhörnchen gar nicht so einfach.

Alvin (Stimme: Justin Long), der Tollpatsch und Chaos-Anführer, Simon der Intellektuelle und Theodore das Pummelchen wären allerdings nicht die bekannten drei Chipmunks, wenn sie nicht auch hier jedes noch so schwere Hindernis meistern würden. Dabei singen die vierbeinigen Musiker auch gern in gewohnter Pieps-Manier so oft wie möglich ein Lied. Das sind für einige Zuschauer schon Strapazen genug. Nun aber stimmen die drei Hörnchen-Mädels, die “Chippetes”, immer wieder mit ein. Ein Albtraum-Sextett für jeden Tinnitusgeplagten.

Alvin und die Chipmunks – Road Chip – Kritik

Die ursprüngliche Idee für die Musikgruppe der Streifenhörnchen ist übrigens schon über 50 Jahre alt. 1958 hatte US-Musiker Ross Bagdasarian die Figuren Alvin, Simon und Theodore ins Leben gerufen, für deren piepsigen Gesang die menschlichen Stimmen einfach schneller abgespielt wird. Etliche Cartoons wurden seitdem erfolgreich produziert, 2007 kam der erste von nun vier animierten Filmen mit Schauspielern in die Kinos – und Alvin und Co. wurden mal wieder zu Stars.

Die Chaoten-Truppe hat auch in diesem Teil einigen Schabernack in petto, der ab und an für Lacher gut ist. Die eigentliche Geschichte trumpft nicht mit viel Tiefsinn auf, doch das erwartet die Zielgruppe kleiner Streifenhörnchen-Fans auch nicht: Der Kinostart in den USA lag für die Chipmunks zwar denkbar schlecht, der Film wurde gleichzeitig mit dem siebenten Teil der “Star Wars”-Saga veröffentlicht. Trotzdem spielte er am ersten Wochenende knapp 15 Millionen Dollar ein und belegte zunächst den zweiten Platz der US-Charts. So nervig die laute Musik und die quietschenden Stimmen für jeden Älteren auch sein mögen, Kinder erfreuen sich an den Neuauflagen bekannter Pop-Songs und den frechen, aber liebenswerten Streifenhörnchen.

> Die Filmstartzeiten von “Alvin und die Chipmunks – Road Chip”

(APA)

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