“Alt-Wien”: Insolvenz des Betreibers einzige Option

Die Betreiber der Alt-Wien Kindergärten sehen die Insolvenz als letzte Möglichkeit
Die Betreiber der Alt-Wien Kindergärten sehen die Insolvenz als letzte Möglichkeit - © APA
Nachdem die Förderung der Stadt Wien gestrichen wurde und auch ein Vergleich nicht zustande kam, ist die letzte nun verbleibende Option für den Trägerverein der “Alt-Wien”-Kindergärten ein Insolvenzverfahren.

Am Mittwoch soll laut den Betreibern die Einleitung dazu stattfinden, da ein weiterer Betrieb ohne die Föderung nicht möglich ist.

“Alt-Wien”-Kindergärten: Betreiber leiten Insolvenz ein

“Unser Ziel ist es, alle Standorte offen zu halten, bis eine geschlossene Übernahme durch einen anderen Träger erfolgen kann oder die noch von uns betreuten Kinder von anderen Institutionen zur Betreuung übernommen werden”, betonte der Verein: “Wir hoffen in den nächsten Tagen weitere Informationen bekanntgeben zu können. Es wird an einer positiven Lösung für alle Beteiligten gearbeitet.” Dem Träger der “Alt-Wien”-Kindergärten wird vorgeworfen, Subventionen im Ausmaß von 6,6 Mio. Euro zweckwidrig verwendet zu haben. Gespräche über einen Vergleich, der die Zukunft der Einrichtung wohl sichergestellt hätte, waren im Frühsommer gescheitert. Die Stadt hat zuletzt versichert, dass allen rund 2.200 betroffenen Kindern anderweitig Plätze angeboten werden können.

(APA/Red.)

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